Diplomarbeit, 2005
104 Seiten, Note: 2,0
1. Einführung
2. Begriffliche Abgrenzungen
2.1. Der Begriff der Überwachung
2.2. Der Begriff der Kontrolle
2.3. Der Begriff der Prüfung
2.4. Der Begriff der Qualität
3. Das Monitoring-Verfahren und das Peer-Review-Verfahren
3.1. Das Monitoring-Verfahren
3.1.1. Die Verwaltung des Monitoring-Verfahrens
3.1.2. Die Planung und Durchführung des Monitoring-Verfahrens
3.1.3. Die Berichterstattung über die Inspektionen
3.2. Das Peer-Review-Verfahren des AICPA
3.2.1. Die Verwaltung der Peer-Review-Verfahrens
3.2.2. Die Planung und Durchführung des Peer-Review-Verfahrens
3.2.3. Die Berichterstattung über das Peer-Review
3.3. Die Vor- und Nachteile der Systeme Monitoring und Peer-Review
4. Die Qualitätskontrolle in Deutschland
4.1. Die interne Qualitätssicherung als Grundlage der externen Qualitätskontrolle
4.1.1. Die bestehenden Normen zum Berufszugang
4.1.2. Die Berufsaufsicht über die Abschlussprüfer
4.1.3. Die zivil- und strafrechtliche Normen
4.1.4. Die Vorschriften zur internen Qualitätssicherung während der Berufsausübung
4.1.4.1. Die gesetzlichen Vorschriften zur Qualitätssicherung
4.1.4.2. Die berufsständische Normen
4.1.4.2.1. Die Berufssatzung der Wirtschaftsprüfer
4.1.4.2.2. Die Verlautbarungen des Institut der Wirtschaftsprüfer
4.1.4.2.3. Die Stellungsnahme VO 1/1995 der WPK und des IDW
4.2. Das System der externe Qualitätskontrolle im Berufsstand der Wirtschaftsprüfer
4.2.1. Die Notwendigkeit der Einführung einer externen Qualitätskontrolle
4.2.1.1. Die Festigung des öffentlichen Vertrauens
4.2.1.2. Die Verbesserung der Qualitätssicherungssysteme innerhalb der Wirtschaftsprüferpraxis
4.2.1.3. Die Anpassung an internationale Entwicklungen
4.2.2. Die rechtlichen Grundlagen des Verfahrens der externen Qualitätskontrolle
4.2.3. Die Pflicht zur Teilnahme am System der Qualitätskontrolle
4.2.4. Die Erteilung einer Ausnahmegenehmigung
4.2.5. Die Organe des externen Qualitätskontrollverfahrens
4.2.5.1. Die Wirtschaftsprüferkammer
4.2.5.2. Die Kommission für Qualitätskontrolle
4.2.5.3. Der Qualitätskontrollbeirat
4.2.5.4. Der Prüfer für Qualitätskontrolle
4.2.5.5. Die zu prüfende Wirtschaftsprüferpraxis
4.2.6. Der Gegenstand der externen Qualitätskontrolle
4.3. Die Durchführung der externen Qualitätskontrolle
4.3.1. Die Auftragsplanung
4.3.1.1. Die Risikoorientierte Prüfung
4.3.1.2. Die Entwicklung einer Prüfungsstrategie und eines Prüfungsprogramms
4.3.2. Die Auftragsdurchführung
4.3.2.1. Überblick über das Qualitätssicherungssystem
4.3.2.2. Die Beurteilung der Angemessenheit und der Wirksamkeit des Qualitätssicherungssystems
4.3.2.2.1. Die Beurteilung der Praxisorganisation
4.3.2.2.2. Die Beurteilung der Auftragsabwicklung
4.3.2.2.3. Die Beurteilung der Nachschau
4.3.2.3. Die Schlussbesprechung und die Erklärung des geprüften Wirtschaftsprüfers
4.3.2.4. Die Dokumentation des Prüfers für Qualitätskontrolle
4.3.3. Die Berichterstattung über die externe Qualitätskontrolle
4.3.4. Die Erteilung der Teilnahmebescheinigung durch die Wirtschaftsprüferkammer
5. Aktuelle Änderungen der Qualitätskontrolle und der Berufsaufsicht
5.1. Nationale, europäische und internationale Gründe für die Anpassung der Qualitätskontrolle
5.2. Das Abschlussprüferaufsichtsgesetz
5.2.1. Die neue Berufsaufsicht durch die Wirtschaftsprüferkammer
5.2.2. Die neue Berufsaufsicht durch die Abschlussprüferaufsichtskommission
5.3. Die Änderungen im Verfahren der Qualitätskontrolle
6. Fazit
Das primäre Ziel dieser Arbeit ist es, einen fundierten Überblick über das deutsche System der externen Qualitätskontrolle im Berufsstand der Wirtschaftsprüfer zu geben. Dabei werden die zentralen Strukturen und Verfahren dargestellt, aktuelle gesetzliche Entwicklungen durch das Abschlussprüferaufsichtsgesetz (APAG) analysiert und notwendige Anpassungen diskutiert, um das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Leistungen der Abschlussprüfer zu stärken.
3.3. Die Vor- und Nachteile der Systeme Monitoring und Peer-Review
Ein Vorteil des Peer-Review-Verfahrens wird darin gesehen, dass die Kontrollen durch Berufsangehörige durchgeführt werden und auf diese Weise durch den Prüfer aktuelle und in der Praxis erprobte Kenntnisse der Prüfungsmethoden angewendet werden. Ferner ist der bürokratische Aufwand der Organisation des Peer-Review-Verfahrens wesentlich geringer als bei dem Monitoring-Verfahren, welches sich auch in den Kosten widerspiegelt. Ein Vorteil des Monitoring-Verfahrens gegenüber dem Peer-Review ist darin zu sehen, dass der große Zeitaufwand zur Auswahl eines geeigneten Prüfers entfällt, da dieser von einer berufsständischen Organisation bzw. von einer staatlichen Stelle von Amts wegen ernannt wird. Gleichzeitig ist dadurch die berufsständische Selbstverwaltung gemindert und der staatliche Einfluss erhöht.
1. Einführung: Die Einleitung beleuchtet die Bedeutung der Qualität in der Wirtschaftsprüfung, den Vertrauensverlust durch Bilanzskandale und die Notwendigkeit sowie das Ziel der vorliegenden Arbeit.
2. Begriffliche Abgrenzungen: In diesem Kapitel werden die zentralen Begriffe "Überwachung", "Kontrolle", "Prüfung" und "Qualität" definiert und voneinander abgegrenzt.
3. Das Monitoring-Verfahren und das Peer-Review-Verfahren: Dieses Kapitel vergleicht das in Großbritannien angewandte Monitoring-Verfahren mit dem in den USA verbreiteten Peer-Review-Verfahren.
4. Die Qualitätskontrolle in Deutschland: Der Hauptteil erläutert das deutsche System der Qualitätskontrolle zum Rechtsstand 31.12.2004, inklusive der internen Qualitätssicherung, der externen Qualitätskontrolle und deren Durchführung.
5. Aktuelle Änderungen der Qualitätskontrolle und der Berufsaufsicht: Hier werden die durch das Abschlussprüferaufsichtsgesetz (APAG) eingeführten Neuerungen in der Berufsaufsicht und im Verfahren der Qualitätskontrolle analysiert.
6. Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und bewertet die Auswirkungen des APAG auf die Qualitätssicherung und die Selbstverwaltung des Berufsstandes.
Wirtschaftsprüfung, Qualitätskontrolle, Qualitätssicherung, Abschlussprüfung, Berufsaufsicht, Peer-Review, Monitoring, Abschlussprüferaufsichtsgesetz, APAG, Wirtschaftsprüferkammer, WPK, Prüfungsmethoden, Interne Nachschau, Berufspflichten, Kapitalmarkt.
Die Arbeit untersucht die Mechanismen und aktuellen Entwicklungen zur Qualitätssicherung und Qualitätskontrolle bei der gesetzlichen Abschlussprüfung von Wirtschaftsprüfern in Deutschland.
Die Schwerpunkte liegen auf der internen Qualitätssicherung, dem Vergleich internationaler Kontrollmodelle (Monitoring vs. Peer-Review) sowie der Umgestaltung der Berufsaufsicht durch das Abschlussprüferaufsichtsgesetz (APAG).
Ziel ist es, einen systematischen Überblick über das deutsche Qualitätskontrollsystem zu vermitteln, die Anpassung an internationale Standards darzustellen und kritisch zu hinterfragen, ob die neuen Maßnahmen ausreichen, um das öffentliche Vertrauen zu festigen.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse, der Auswertung berufsrechtlicher Normen (wie WPO und IDW-Standards) sowie dem Vergleich verschiedener internationaler Kontrollansätze.
Der Hauptteil analysiert detailliert das deutsche System der internen und externen Qualitätskontrolle, die Organe des Verfahrens sowie den konkreten Ablauf einer Qualitätskontrolle in der Praxis.
Wirtschaftsprüfung, Qualitätskontrolle, Peer-Review, Berufsaufsicht und Abschlussprüferaufsichtsgesetz sind die wesentlichen Kernbegriffe.
Das APAG führt eine neue, berufsunabhängige Aufsichtsebene ein (APAK), um die bisherige reine Selbstverwaltung des Berufsstandes durch eine öffentliche Aufsicht zu ergänzen und so die Glaubwürdigkeit zu erhöhen.
Die interne Nachschau dient dazu, die Einhaltung der Qualitätsnormen selbstständig zu prüfen und das interne Qualitätssicherungssystem zu optimieren, was wiederum eine notwendige Voraussetzung für die externe Qualitätskontrolle darstellt.
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