Diplomarbeit, 2006
86 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
1.1. Problemstellung
1.2. „Aging workforce“ – Alternde Belegschaft und Demographie im Wandel
2. Die DaimlerChrysler AG
2.1. Der Gesamtkonzern
2.2. Das Werk Sindelfingen
2.2.1. Historie
2.2.2. Gegenwart
2.3. Der Werksärztliche Dienst am Standort Sindelfingen
2.4. Die Sitzfertigung
3. Analyse des Krankenstandes in der Bundesrepublik Deutschland
3.1. Begriffsklärung
3.2. Allgemeine Entwicklung der Arbeitsunfähigkeitszeiten in den letzten Jahren
3.3. Entwicklung in der deutschen Automobilindustrie
3.3.1. Bei den Hauptwettbewerbern
3.3.2. Bei der DaimlerChrysler AG
3.3.2.1. Am Standort Deutschland
3.3.2.2. Im Werk Sindelfingen
3.3.2.3. In der Abteilung BC/ATS
4. Das betriebliche Gesundheitsmanagement
4.1. Definition und Zielstellung
4.2. Betriebliche Fehlzeiten
4.2.1. Auswirkung von Fehlzeiten
4.2.2. Ursachen von Fehlzeiten
4.2.2.1. Außerbetriebliche Einflüsse
4.2.2.2. Innerbetriebliche Einflüsse
4.3. Maßnahmen zur Fehlzeitenreduktion
4.4. Modellbeispiel
5. Das Pilotprojekt
5.1. Allgemeines
5.1.1. Beschreibung
5.1.2. Arbeitsmedizinischer Aspekt
5.1.3. Ablauf
5.2. Einführung und Überblick zur Thematik der Matrix-Rhythmus-Therapie
5.2.1. Physiologischer Hintergrund
5.2.2. Rhythmus
5.2.3. Das Gerät
5.2.4. Erzielbare Effekte
5.3. Kosten
5.4. Wissenschaftliche Grundlagen
5.5. Die Matrix-Rhythmus-Therapie als neues innovatives Behandlungsverfahren
5.6. Der Aufbau des Fragebogens
6. Die Evaluation der Fragebögen
6.1. Grundsätzliches
6.2. Zusammensetzung der Stichprobe
6.3. Auswertung der Fragebögen
6.3.1. Die unternehmensspezifischen Fragen
6.3.2. Die freizeitspezifischen Fragen
6.3.2.1. Bewegung – Anspruch und Wirklichkeit
6.3.2.2. Situation der DaimlerChrysler-Mitarbeiter
6.3.3. Fragen zur Therapiebewertung
7. Gegenüberstellung verschiedener Behandlungsmethoden und Diagnostiken
7.1. Allgemeines
7.2. Einige konservative Behandlungsverfahren aus dem Leistungskatalog der Krankenkassen
7.3. Kosten der Matrix-Rhythmus-Therapie
7.4. Ermittlung des vorteilhaftesten Verfahrens
8. Auswertung der Ergebnisse der durchgeführten Behandlungen im WD-Ambulanzbetrieb
8.1. Allgemeines
8.2. Vergleich mit den Ergebnissen des Pilotprojektes
9. Abschließende Beurteilung des Projektes
9.1. Abschlussbewertung des Projektes durch die Physiotherapie „Form Aktiv“, Böblingen
9.1.1. Bewertung durch die Patienten
9.1.2. Vorschläge zur Verbesserung des Behandlungserfolges
9.1.3. Stellungnahme der Therapeutin
9.2. Abschlussbewertung der erzielten Ergebnisse
9.2.1. Vorteile der Matrix-Rhythmus-Therapie
9.2.2. Derzeitige Nachteile der Matrix-Rhythmus-Therapie
10. Fazit
Die Diplomarbeit untersucht die Wirksamkeit und das Kosten-Nutzen-Verhältnis der Matrix-Rhythmus-Therapie als physiotherapeutisches Verfahren innerhalb der DaimlerChrysler AG, um durch die Senkung von Krankenständen und Arbeitsunfähigkeitszeiten die Produktivität der alternden Belegschaft nachhaltig zu fördern.
1.1. Problemstellung
„Ein gesundes Unternehmen braucht gesunde Mitarbeiter!“ - dieses vielfach verwendete Zitat ist unstrittig für alle Wirtschaftszweige zutreffend. In einer sowohl sehr arbeits- als auch produktionsintensiven Branche wie der Automobilindustrie gewinnt dieser Fakt noch größere Bedeutung. Nur die Unternehmen, welche über eine leistungsfähige, motivierte und produktive Belegschaft verfügen, werden sich dauerhaft Wettbewerbsvorteile sichern können.
Die vorliegende Diplomarbeit setzt sich mit einer Analyse auseinander, in welcher der Nutzen des Einsatzes eines relativ neuen physiotherapeutischen Behandlungsverfahrens, der sog. „Matrix-Rhythmus-Therapie“ für das Unternehmen und die Mitarbeiter innerhalb der DaimlerChrysler AG untersucht wurde. Die Arbeit betrachtet dabei u. a. im Rahmen einer Evaluation mittels Fragebögen eines Projektes der betrieblichen Gesundheitsförderung in der Automobilindustrie die Kosten und den evtl. daraus resultierenden Nutzen für das Unternehmen und gibt Empfehlungen für den weiteren Ausbau und der Effektivitätssteigerung dieser Form des Gesundheitsmanagements im Unternehmen. Neben einer humanitären Zielsetzung zur Gesunderhaltung der Physis und Psyche des Individuums (hier: des Arbeitnehmers) müssen solche Maßnahmen des Arbeitgebers im Rahmen unternehmerischer Entscheidungen zur kostenminimalen Gestaltung der Produktion beitragen.
Um ein möglichst gutes Unternehmensergebnis zu erreichen, müssen alle Ressourcen optimal genutzt werden. Für das Unternehmen ist daher entscheidend, dass Investitionen in eine solche Maßnahme mehr Nutzen als Kosten verursachen. Damit rückt im unternehmerischen Umfeld auch das Kosten-Nutzen-Verhältnis von betrieblicher Gesundheitsförderung in den Mittelpunkt. Nur jene Aktionen, die effektiv die Gesundheitsprozesse verbessern und dem Unternehmen, welches die Maßnahmen finanziert, eine positive Relation liefern, haben eine Chance, auf Dauer durchgeführt zu werden. Die Auswertung des neuen Verfahrens mitsamt seinem Behandlungsprozess, sowie dieses positive Verhältnis zu belegen bzw. zur Weiterentwicklung der entsprechenden Maßnahmen beizutragen, ist Aufgabe der Arbeit und der Evaluation.
1. Einleitung: Einführung in die Relevanz betrieblicher Gesundheit für die Wettbewerbsfähigkeit der Automobilindustrie und Zielsetzung der Arbeit.
2. Die DaimlerChrysler AG: Darstellung der Konzernstruktur, des Werkes Sindelfingen sowie der Bedeutung des Werksärztlichen Dienstes und der Sitzfertigung.
3. Analyse des Krankenstandes in der Bundesrepublik Deutschland: Untersuchung von Krankenstandsentwicklungen in der Gesamtwirtschaft, der Automobilindustrie und spezifisch bei DaimlerChrysler.
4. Das betriebliche Gesundheitsmanagement: Definition betrieblicher Gesundheitsförderung sowie Analyse von Ursachen und Auswirkungen von Fehlzeiten.
5. Das Pilotprojekt: Detaillierte Beschreibung des Projekts zur Matrix-Rhythmus-Therapie in der Sitzfertigung, inkl. medizinischer Hintergründe und Kostenstruktur.
6. Die Evaluation der Fragebögen: Auswertung der Daten aus der Mitarbeiterbefragung zur Wirksamkeit der durchgeführten Therapie.
7. Gegenüberstellung verschiedener Behandlungsmethoden und Diagnostiken: Wirtschaftlicher Vergleich der Matrix-Rhythmus-Therapie mit konservativen Behandlungsmethoden.
8. Auswertung der Ergebnisse der durchgeführten Behandlungen im WD-Ambulanzbetrieb: Vergleich der Projektergebnisse mit den Behandlungen im allgemeinen Werksambulanzbetrieb.
9. Abschließende Beurteilung des Projektes: Zusammenfassende Bewertung durch die behandelnde Physiotherapie und Diskussion der Vor- und Nachteile der Methode.
10. Fazit: Abschließende Einschätzung des Projekterfolgs und Handlungsempfehlungen für das Unternehmen.
Matrix-Rhythmus-Therapie, Betriebliches Gesundheitsmanagement, Krankenstand, Automobilindustrie, DaimlerChrysler, Sitzfertigung, Fehlzeitenreduktion, Arbeitssicherheit, Physiotherapie, Kosten-Nutzen-Verhältnis, Ergonomie, Gesundheit, Leistungsfähigkeit, Evaluation, Arbeitsunfähigkeit
Die Arbeit untersucht, ob der Einsatz der innovativen Matrix-Rhythmus-Therapie im betrieblichen Umfeld dazu beitragen kann, gesundheitliche Beschwerden der Mitarbeiter zu lindern, den Krankenstand zu senken und gleichzeitig ökonomisch sinnvoll für das Unternehmen zu sein.
Die zentralen Felder sind betriebliche Gesundheitsförderung in der Automobilindustrie, Analyse von Fehlzeiten, Wirksamkeitsnachweis einer spezifischen physiotherapeutischen Methode sowie die betriebswirtschaftliche Kosten-Nutzen-Analyse von Gesundheitsmaßnahmen.
Das primäre Ziel ist es, durch eine wissenschaftliche Evaluation zu prüfen, ob die Matrix-Rhythmus-Therapie effektiv zur Senkung von Arbeitsunfähigkeitszeiten beitragen kann, und daraus Empfehlungen für den weiteren Ausbau des betrieblichen Gesundheitsmanagements bei DaimlerChrysler abzuleiten.
Der Autor führt eine Kombination aus Literaturanalyse zu Fehlzeitenmanagement und eine empirische Evaluation durch. Letztere basiert auf einer Fragebogenaktion unter 100 Mitarbeitern der Sitzfertigung, deren Ergebnisse statistisch ausgewertet und mit medizinischen Fachdaten verglichen wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Krankenstandssituation, die methodische Einführung des Gesundheitsmanagements bei DaimlerChrysler, den detaillierten Ablauf des Pilotprojekts sowie die vergleichende Auswertung der Therapieerfolge und der damit verbundenen Kosten.
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Matrix-Rhythmus-Therapie, betriebliches Gesundheitsmanagement, Krankenstand, Fehlzeitenreduktion, Arbeitsunfähigkeit und Effizienzsteigerung in der Automobilfertigung.
Laut der Studie berichteten unmittelbar nach der Behandlung 80 % und zwei Monate später noch 75 % der Teilnehmer von einer spürbaren bis enormen Verbesserung ihrer Beschwerden, was die hohe Wirksamkeit des Verfahrens für die untersuchte Zielgruppe unterstreicht.
Der Autor empfiehlt DaimlerChrysler, die Matrix-Rhythmus-Therapie dauerhaft in das Gesundheitsangebot zu integrieren, da die durch den Therapieerfolg vermiedenen Kosten – etwa für teure bildgebende Diagnostik oder langfristige Fehlzeiten – das Investitionsrisiko deutlich relativieren.
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