Diplomarbeit, 2004
125 Seiten, Note: 1,6
A EINLEITUNG
1 Problemstellung und Ziel der Arbeit
2 Aufbau der Arbeit und Fragestellung
B BEGRIFFSBESTIMMUNGEN
1 Grundlegende Definitionen
1.1 Definition Tourismus
1.1.1 Incoming Tourismus
1.2 Destination
1.3 Tourismusarten
1.4 Definition Kultur
2 Kulturtourismus – eine Definition
2.1 Chancen und Bedrohungen durch den Kulturtourismus
2.1.1 Chancen
2.1.2 Bedrohungen
2.2 Kulturtouristen – eine Unterscheidung
2.3 Zielgruppen des Kulturtourismus
3 Definition Heritage Tourismus
4 Marketing - allgemein
4.1 Stadtmarketing
4.1.1 Stadtmarketing Definition und Ziele
4.1.1.1 Tourismusmarketing als Teil des Stadtmarketings
4.1.2 Einführung/Prozess des Stadtmarketings
4.1.2.1 Situationsanalyse
4.1.2.2 Leitbilderstellung und Maßnahmenkatalog
4.1.2.3 Maßnahmenkatalog
4.1.2.4 Umsetzung und Kontrolle
4.2 Marketing einer Destination
4.2.1 Besonderheiten des touristischen Marketings einer Destination
4.2.2 Touristisches Leitbild
4.2.3 Marketingkonzept im Tourismus
4.2.4 Erstellung eines Marketingkonzeptes
4.2.4.1 SWOT-Analyse
4.2.4.2 Strategien
4.2.4.3 Marketing-Mix
4.2.4.3.1 Kommunikation
4.2.5 Positionierung und Markenbildung von Destinationen
4.2.5.1 Begriff Marke im Marketing
4.2.5.2 Vorteile, Voraussetzungen und Nutzen einer Destinationsmarke
5 UNESCO
5.1 Welterbeprogramm der UNESCO / Konzept der Welterbekonvention
5.2 Verpflichtungen aus der Auszeichnung mit dem Weltkulturerbesiegel
C ANALYSE DER AUSGANGSITUATION
1 Situationsanalyse
1.1 Die Städte Stralsund und Wismar
1.1.1 Stralsund kurz vorgestellt
1.1.2 Wismar
1.1.2.1 Tourismusarbeit Wismar
1.2 Aufnahme in die Welterbeliste bei der UNESCO
1.2.1 Allgemeine Begründungen für die Aufnahme
1.3 Daten zum Tourismus Stralsund/Wismar
1.3.1 Wertschöpfung des Tourismus
1.4 Daten zur Wirtschaft Stralsund
1.5 Stralsunder Tagungen für erfolgreiche Partnerschaften - STeP Kongress
1.6 Leitbildungsprozess
1.7 Fazit STeP
1.8 SWOT-Analyse Stralsund
1.8.1 Stärken und Schwächen
1.8.2 Chancen und Risiken
1.8.2.1 Chancen
1.8.2.2 Risiken
2 Touristische Vermarktung Stralsunds
2.1 Tourismuszentrale der Hansestadt Stralsund
2.2 Hauptakteure innerhalb Stralsunds zur Vermarktung
2.3 Kooperationen
2.4 Logo für Stralsund
2.5 Tourismuskonzept
2.5.1 Touristisches Leitbild - Positionierung
2.5.2 Zielgruppen
2.6 Marktforschung /Gästebefragung
2.7 Kommunikations- /Werbemaßnahmen
2.7.1 Printprodukte
2.7.2 Stralsund Card
2.7.3 Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
2.7.4 Messeaktivitäten
2.7.5 Internetauftritt
2.8 Veranstaltungen:
2.9 Fazit der touristischen Arbeit in Stralsund
3 Aktivitäten Nutzung zum Welterbe
3.1 Stadtführer
3.2 UNESCO Managerin in Stralsund
3.3 Ausstellungen
3.4 Deutsche Stiftung Welterbe
3.5 UNESCO-Welterbestätten e.V. - ITB
3.6 Sonstige Maßnahmen
3.7 Zusammenarbeit Stralsund/Wismar aus Sicht Wismars
D ANALYSE DER REFERENZSTÄDTE
1 Die Stadt Lüneburg
1.1 Lüneburg kurz vorgestellt:
1.2 Daten des Tourismus
1.3 Stadtmarketing
1.4 Touristische Vermarktung
1.4.1 Lüneburg Marketing GmbH
1.4.2 Tourismuskonzept
1.4.3 Positionierung und Ziele
1.4.4 Marktforschung
1.4.5 Themenbereiche
1.4.5.1 Kulturelle Identität.
1.4.5.2 Städtetourismus:
1.4.5.3 Kulturtourismus
1.4.6 Kooperationen in der Tourismusarbeit
1.4.6.1 „THE WONDERFUL NINE“
1.4.7 Logo für Lüneburg
1.4.8 Kommunikations-/ Werbemaßnahmen
1.4.8.1 Printprodukte im Tourismus
1.4.8.2 Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
1.4.8.3 Anzeigenschaltung
1.4.8.4 Messeaktivitäten
1.4.8.5 Internetauftritt
1.5 Veranstaltungen
2 Die Stadt Lübeck
2.1 Lübeck kurz vorgestellt
2.2 Daten zum Tourismus
2.3 Stadtmarketingansätze
2.4 Touristische Vermarktung
2.4.1 Lübeck und Travemünde Tourist-Service GmbH
2.4.2 Tourismuskonzept
2.4.3 Positionierung und Ziele
2.4.4 Kooperationen in der Tourismusarbeit
2.4.4.1 Historic Highlights of Germany
2.4.5 Marktforschung
2.4.6 Logo für Lübeck
2.4.7 Veranstaltungen
2.4.7.1 Wege zur Backsteingotik
2.4.8 Kommunikations- Werbemaßnahmen
2.4.8.1 Printprodukte
2.4.8.2 Happy Day Card
2.4.8.3 Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
2.4.8.4 Anzeigen
2.4.8.5 Messeaktivitäten
2.4.8.6 Internetauftritt
3 Die Stadt Bamberg
3.1 Bamberg kurz vorgestellt
3.2 Stadtmarketing, mit Leitbild usw.
3.3 Daten aus dem Tourismus
3.4 Touristische Vermarktung
3.4.1 BAMBERG Tourismus & Kongress Service
3.4.2 Tourismuskonzept
3.4.3 Touristisches Leitbild/Positionierung
3.4.4 Marktforschung
3.4.5 Ziele der touristischen Arbeit /Maßnahmenkatalog
3.4.6 Umsetzung
3.4.7 Kooperationen
3.4.8 Logo für Bamberg:
3.4.9 Veranstaltungen
3.4.10 Kommunikations- Werbemaßnahmen
3.4.10.1 Printprodukte
3.4.10.2 Bamberg Card
3.4.10.3 Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
3.4.10.4 Anzeigen
3.4.10.5 Messeaktivitäten
3.4.10.6 Internetauftritt
4 Gesamteinschätzung der touristischen Arbeit der Referenzstädte
4.1 Einschätzung Lüneburg
4.2 Einschätzung Lübeck
4.3 Einschätzung Bamberg
E SCHLUßFOLGERUNGEN UND EMPFEHLUNGEN
5 Allgemeine Empfehlungen
5.1 Welterbe
5.3 Logo
5.4 Fachhochschule/Marktforschung
5.5 Stralsund Card
5.6 Ausländische Gäste
5.7 Internet
5.8 Angebote/ Veranstaltungen für Stralsund
6 Neue Positionierung
6.1 Dachmarke Welterbe
6.2 Maßnahmen für gemeinsame Umsetzung
7 Zusammenfassung
Die Arbeit untersucht die touristische Situation der Stadt Stralsund, insbesondere unter Berücksichtigung des gemeinsamen Welterbestatus mit der Stadt Wismar. Ziel ist es, durch eine Analyse der bisherigen Vermarktungsstrategien und einen Vergleich mit anderen Städten (Lüneburg, Lübeck, Bamberg), konkrete Empfehlungen für eine professionelle touristische Positionierung und ein Destinationsmarketing für Stralsund zu entwickeln.
1 Problemstellung und Ziel der Arbeit
Der Tourismus ist für die gesamte Region Mecklenburg-Vorpommern und für Stralsund eine wichtige Einnahmequelle. Im Tourismus liegen Chancen. Es reicht nicht aus zu sagen: „wir sind hier und es ist schön hier – kommt nach Stralsund“ Man muss einen potentiellen Gast besser überzeugen und ansprechen. Wie auf fast allen Gebieten, ist auch der Tourismusmarkt ein hart umkämpfter Markt. Konkurrenten findet man nicht nur in der gleichen Region, sondern international. Denn im Rahmen der Globalisierung sind auch Fernreisen nichts Besonderes mehr. Um in diesen Wettkampf zu bestehen benötigt man ein gutes Marketing und natürlich ein gutes „Produkt“. Es geht darum einen Gast Erlebniswelten zu schaffen.
Die Altstädte Stralsunds und Wismars haben seit Juni 2002 den Status eines gemeinsamen Welterbes. Sie wurden damit in die Liste der UNESCO aufgenommen. In der Arbeit geht es darum die touristische Situation Stralsunds darzustellen. Zunächst sollen die Frage geklärt werden: Was macht Stralsund bisher in der touristischen Vermarktung? Existiert eine eindeutige Positionierung? Wie wird bisher mit dem Welterbestatus umgegangen? Die Betrachtung erfolgt unter dem Gesichtspunkt: Inwieweit Stralsund, in Zusammenarbeit mit Wismar, die Auszeichnung mit dem Welterbe als Alleinstellungsmerkmal für die Positionierung der Stadt nutzen könnte und welche Maßnahmen dafür ergriffen werden müssten.
A EINLEITUNG: Die Arbeit beleuchtet die Bedeutung des Tourismus für Stralsund und stellt das Ziel auf, durch eine Situationsanalyse und den Vergleich mit anderen Städten Empfehlungen für eine zukünftige Positionierung und ein Destinationsmarketing zu erarbeiten.
B BEGRIFFSBESTIMMUNGEN: Es werden grundlegende tourismuswissenschaftliche und marketingrelevante Begriffe definiert sowie die Rolle der UNESCO und des Welterbes im Kontext touristischer Vermarktung theoretisch erläutert.
C ANALYSE DER AUSGANGSITUATION: Dieses Kapitel analysiert detailliert die aktuelle touristische Situation Stralsunds, die Bedeutung der Welterbe-Auszeichnung sowie die bisherigen Vermarktungsaktivitäten und Organisationsstrukturen.
D ANALYSE DER REFERENZSTÄDTE: Die Städte Lüneburg, Lübeck und Bamberg werden hinsichtlich ihrer touristischen Strukturen und Marketingansätze untersucht, um daraus Erkenntnisse für die Situation in Stralsund zu gewinnen.
E SCHLUßFOLGERUNGEN UND EMPFEHLUNGEN: Basierend auf den Analysen werden konkrete Empfehlungen für Stralsund gegeben, insbesondere in Bezug auf die Dachmarkenstrategie, das Stadtmarketing und die Zusammenarbeit mit der Stadt Wismar.
Stralsund, Wismar, Tourismus, Stadtmarketing, UNESCO-Welterbe, Destination, Kulturtourismus, Positionierung, Destinationsmarketing, Lüneburg, Lübeck, Bamberg, Vermarktung, Leitbild, Tourismuskonzept
Die Arbeit analysiert die touristische Ausgangslage der Stadt Stralsund und entwickelt Strategien, um die Stadt, insbesondere unter Nutzung der UNESCO-Welterbe-Auszeichnung, professionell und wettbewerbsfähig zu positionieren.
Das primäre Untersuchungsfeld ist Stralsund. Wismar wird aufgrund der gemeinsamen Welterbe-Auszeichnung in die Betrachtung einbezogen. Als Vergleichsbasis dienen die Referenzstädte Lüneburg, Lübeck und Bamberg.
Das Hauptziel besteht darin, aus der Analyse der aktuellen Situation in Stralsund und dem Vergleich mit erfolgreichen Städten fundierte Schlussfolgerungen sowie konkrete Marketing-Empfehlungen für die zukünftige Positionierung Stralsunds als touristische Destination abzuleiten.
Es werden qualitative Methoden wie die Situations- und SWOT-Analyse der touristischen Arbeit sowie eine Benchmarking-Analyse der genannten Referenzstädte angewandt.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Begriffsbestimmung (Tourismus, Marketing, Welterbe), eine detaillierte Analyse der Ist-Situation in Stralsund sowie einen Städtevergleich, der Stärken und Schwächen sowie Best-Practice-Ansätze aufzeigt.
Neben dem zentralen Begriff des Destinationsmarketings prägen Begriffe wie Welterbestatus, Positionierungsstrategie, Stadtleitbild und Kooperationsmanagement die inhaltliche Ausrichtung.
Da beide Städte gemeinsam als "Historische Altstädte Stralsund und Wismar" zum UNESCO-Welterbe ernannt wurden, stellt dies ein gemeinsames Alleinstellungsmerkmal dar, das für eine effiziente Dachmarkenstrategie genutzt werden kann.
Das Leitbild dient als strategischer Rahmen. Die Autorin betont, dass für eine erfolgreiche Positionierung nicht nur ein Maßnahmenkatalog benötigt wird, sondern eine klare, inhaltlich fundierte Vision, die alle Beteiligten trägt.
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