Diplomarbeit, 2006
100 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
1.1 Forschungsinteresse
1.2 Stand der Forschung
1.3 Wissenschaftliche Relevanz
1.4 Forschungsleitende Fragen
1.5 Methode und Vorgehen
1.6 Problem- und Aufgabenstellung
1.7 Begriffsbestimmungen Komplementarität und Konvergenz
2 Aktuelle Forschungs- und Mediensituation im Zeitschriftensektor
2.1 Definition „Zeitschrift“
2.2 Zeitschriftentypen
2.3 Aktuelle Marktsituation
2.4 Sportzeitschriften
2.4.1 Definition
2.4.2 Aktuelle Situation auf dem Markt der Sportzeitschriften
2.4.3 Typologisierung von Sportzeitschriften
2.4.4 Funktionen von Sportzeitschriften
2.5 Zusammenfassung
3 Einführungen neuer Zeitschriftentitel
3.1 Medienökonomische Voraussetzungen
3.1.1 Wettbewerb im Zeitschriftensektor
3.1.2 Absatzmärkte von Zeitschriften
3.1.3 Der Zeitschriftenverlag
3.1.4 Produktdifferenzierung und Unique Selling Proposition
3.1.5 Monopolistische Konkurrenz und dynamische Vielfalt
3.1.6 Marktschranken
3.2 Innovationsprozess einer Zeitschrift
3.2.1 Ideenfindung
3.2.2 Konzeption und Planung
3.2.2.1 Marketing im Pressesektor
3.2.2.2 Instrumente und Ziele des Presse-Marketing
3.2.2.3 Heftkonzeptionen
3.2.2.4 Marketingstrategien
3.2.3 Entwicklungs- und Testphase
3.2.4 Markteinführung
3.2.5 Konzeptionelle Produktveränderungen
3.3 Zusammenfassung
4 Die Sportart Basketball in den Medien
4.1 Bekanntheitsgrad und mediales Angebot in Deutschland
4.2 Der deutsche Basketball-Zeitschriftenmarkt
4.2.1 BASKET
4.2.2 FIVE
4.2.3 BASKETBALL - Das Magazin
4.3 Selbstbilder von FIVE und BASKET
4.4 Zusammenfassung
5 Hypothesen
5.1 Hypothesen mit Bezug zum Titel
5.2 Hypothesen mit Bezug zum Inhalt
5.3 Hypothesen mit Bezug zur Werbung
6 Operationalisierung
6.1 Untersuchungsmethoden
6.1.1 Die Inhaltsanalyse
6.1.2 Das Experteninterview
6.2 Untersuchungszeitraum
6.3 Untersuchungsdesign
6.4 Kategorienschema
6.4.1 Titelseite
6.4.2 Inhalt
6.4.2.1 Redaktionelle Artikel
6.4.2.2 Bilder
6.4.3 Werbung
6.5 Signifikanzniveau
6.6 Zusammenfassung
7 Ergebnisdiskussion
7.1 Allgemeine Angaben
7.2 Auflagenentwicklung
7.2.1 BASKET
7.2.2 FIVE
7.3 Titelseite
7.4 Inhalt
7.4.1 Redaktionelle Artikel
7.4.2 Bilder
7.5 Werbung
8 Hypothesendiskussion
8.1 Hypothesen mit Bezug zum Titel
8.2 Hypothesen mit Bezug zum Inhalt
8.3 Hypothesen mit Bezug zur Werbung
9 Fazit
Die Arbeit untersucht den deutschen Basketball-Zeitschriftenmarkt im Zeitraum 2003 bis 2005, um zu analysieren, ob sich die Magazine BASKET und FIVE komplementär ergänzen oder ob konvergente Tendenzen in Form einer Programmangleichung bestehen.
1.1 Forschungsinteresse
Im Jahr 2003 vollzogen sich bedeutsame Veränderungen auf dem deutschen Basketball-Zeitschriftenmarkt. André VOIGT, der damalige verantwortliche Redakteur des Magazins BASKET, trennte sich vom ausführenden Redaktionsbüro Fred WIPPERFÜRTH und dem Delius-Klasing Verlag und startete zusammen mit wenigen Kollegen das Konkurrenzblatt FIVE. VOIGT behauptet im Interview, dass er mit FIVE eine Zeitschrift produzieren wolle, die im Gegensatz zu BASKET „für Basketball-Fans da ist und für Leute, die sich mit dem Sport auseinandersetzen und nicht nur Starkult betreiben und sich Poster aufhängen wollen. [...] Im Endeffekt gehen wir einfach tiefer rein und schreiben mehr und seriöser.“
Der Autor arbeitete kurz vor dem Weggang von VOIGT als Praktikant bei BASKET und wurde aufgrund der veränderten Personalsituation anschließend dort als fester freier Mitarbeiter eingestellt. Aktionen und Reaktionen auf den neuen Konkurrenten FIVE innerhalb der Redaktion, die aus der Sicht eines teilnehmenden Beobachters auffielen, führten zu der vorliegenden Forschungsidee. Durch die Partizipation an einem der beiden Objekte fehlte jedoch bis dato die Objektivität zur Beurteilung der ergriffenen Maßnahmen. Im Nachhinein soll nun die Zweckmäßigkeit der Anpassungen beider Magazine an die neue Marktsituation aus unbeeinflusster Position untersucht werden.
Gleich von den ersten parallelen Ausgaben an entstand eine lebhafte Diskussion unter den Rezipienten, die sich in Internet-Foren und Leserbriefen teilweise kontrovers äußerten.
1 Einleitung: Darstellung des Forschungsinteresses, der wissenschaftlichen Relevanz und der methodischen Herangehensweise zur Untersuchung des Basketball-Zeitschriftenmarktes.
2 Aktuelle Forschungs- und Mediensituation im Zeitschriftensektor: Einordnung von Zeitschriften als Forschungsobjekt sowie Definition von Sportzeitschriften und deren Funktionen.
3 Einführungen neuer Zeitschriftentitel: Erörterung medienökonomischer Rahmenbedingungen und des Innovationsprozesses bei der Etablierung neuer Print-Produkte.
4 Die Sportart Basketball in den Medien: Analyse der medialen Bedeutung von Basketball in Deutschland und Vorstellung der Magazine BASKET und FIVE.
5 Hypothesen: Formulierung spezifischer Annahmen zur Titelgestaltung, zum Inhalt und zur werblichen Ausrichtung beider Magazine.
6 Operationalisierung: Detaillierte Beschreibung der Inhaltsanalyse und des Experteninterviews als methodische Grundlage der empirischen Untersuchung.
7 Ergebnisdiskussion: Präsentation und Auswertung der erhobenen Daten hinsichtlich Auflagen, Titelgestaltung, Inhalt und Werbung.
8 Hypothesendiskussion: Verifizierung oder Falsifizierung der zuvor aufgestellten Hypothesen basierend auf den Ergebnissen der Inhaltsanalyse.
9 Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Konkurrenzsituation zwischen BASKET und FIVE sowie Ausblick auf zukünftige Marktentwicklungen.
Basketball, Zeitschriftenmarkt, BASKET, FIVE, Inhaltsanalyse, Medienökonomie, Komplementarität, Konvergenz, Sportjournalismus, Dirk Nowitzki, Vermarktung, Zielgruppenanalyse, Special-Interest, Printmedien, Wettbewerb
Die Arbeit analysiert die Wettbewerbssituation zwischen den Basketball-Magazinen BASKET und FIVE auf dem deutschen Markt zwischen 2003 und 2005.
Die Untersuchung konzentriert sich auf medienökonomische Grundlagen, journalistische Inhaltsanalyse, Titelgestaltung, Bildsprache und die Rolle von Werbestrukturen.
Das Ziel ist die wissenschaftliche Belegung von Unterschieden und Ähnlichkeiten beider Magazine, um zu klären, ob sie komplementär genutzt werden oder konvergente Tendenzen aufweisen.
Es wurde primär eine quantitative Inhaltsanalyse von 40 Magazinausgaben durchgeführt, ergänzt durch Experteninterviews mit den jeweiligen Chefredakteuren.
Der Hauptteil umfasst eine detaillierte Auswertung der Titel, redaktionellen Inhalte, Bilder und Anzeigendaten sowie eine Diskussion der aufgestellten Hypothesen.
Wichtige Begriffe sind Basketball, Zeitschriftenmarkt, Inhaltsanalyse, Konvergenz, Komplementarität und Zielgruppenansprache.
Er fungiert als zentraler Publikumsmagnet und Identifikationsfigur, deren Popularität beide Magazine gezielt für Marketing und Titelgestaltung nutzen.
Die Interviews liefern wertvolle Hintergrundinformationen zur Redaktionsphilosophie und Selbsteinschätzung der „Blattmacher“ André Voigt und Fred Wipperfürth.
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