Bachelorarbeit, 2006
69 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
2 Die klassische Personalbeschaffung
2.1 Begriff der klassischen Personalbeschaffung
2.2 Prozesse der Personalbeschaffung
2.3 Klassische Rekrutierungsinstrumente
3 Die „moderne“ Personalbeschaffung
3.1 Begriff des E-Recruitments
3.2 Entwicklung des E-Recruitments
3.3 Akzeptanz des E-Recruitments
3.4 Der Einfluss des Internets auf die Ansprache der Kandidaten
3.4.1 Offerte
3.4.2 Aktive Suche
3.4.3 Unternehmens-Homepage
3.4.4 Job-/Karriereportale im Internet
3.5 Der Einfluss des Internets auf die Suche der Marktteilnehmer
3.5.1 Online-Stellenanzeigen
3.5.2 Lebenslaufdatenbanken
3.5.3 Online-Zeitarbeitsfirmen
3.5.4 Virtuelle Karrieremessen
3.6 Der Einfluss des Internets auf den Bewerbungseingang
3.6.1 Online-Bewerbungsfragebogen
3.6.2 Bewerbung per E-Mail
3.7 Unterstützung des Personalbeschaffungsprozesses durch Software
3.7.1 Bewerbungs-Controlling
3.7.2 Matching
3.7.3 Response-Management
3.7.4 Workflow-Management
3.7.5 Talent Relationship Management (TRM)
3.8 Exkurs: Outplacement/E-Placement
4 Die Chancen und Risiken des E-Recruitments
4.1 Veränderungen im Personalbeschaffungsprozess durch den Einsatz von E-Recruitment-Systemen
4.2 Zeit- und Kostenvorteile
4.3 Große Reichweite und Flexibilität
4.4 Zielgerichtetheit
4.5 Beschleunigung des Bewerbungsprozesses
4.6 Bewältigung großer Datenmengen und wirksame Selektion
4.7 Qualität der Bewerbungen
4.8 Anonymität
4.9 Automatisierung der Abläufe
4.10 Imageförderung
5 Schlussbetrachtung und Ausblick
Diese Arbeit untersucht den Wandel in der Personalbeschaffung durch die zunehmende Digitalisierung. Ziel ist es, die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten des Internets für Unternehmen darzustellen und insbesondere die Chancen und Risiken des E-Recruitments kritisch zu bewerten.
3.7.2 Matching
Unter dem „Matching“ bzw. dem „Bewerber-Screening“ wird ein Verfahren verstanden, welches die Übereinstimmungen zwischen Stellenanforderung und Bewerber prüft und findet. Der Vergleich von unter Umständen Hunderten von Bewerbungen wird über das Matching vereinfacht und zugleich kann Zeit und Geld gespart werden. Für die Erzielung bestmöglicher Ergebnisse benötigt das System vergleichbare Daten auf der Basis der definierten und ausgeschriebenen Stellenangebote. Den Bewerbern wird durch die Formular-Funktionalitäten die strukturierte Eingabe der Daten und die Übernahme in eine Bewerberdatenbank oder andere weiterverarbeitende Systeme ermöglicht.
Die Formulierung eines Soll- oder Anforderungsprofils ist unabwendbar; ohne ein Soll-Profil kann keine zielgerichtete, annähernd objektive und mit den Anforderungen der Stelle übereinstimmende Vorauswahl bzw. Auswahl von Bewerbern erfolgen. In der in Abbildung 17 dargestellten Tabelle, dem „Skill-Table“, werden die auf die Stelle bezogenen relevanten Anforderungen aufgelistet. Hier ist es möglich Einzelanforderungen zu formulieren, die bezogen auf die digitalen Bewerbungen automatisch abgefragt werden können. Dieses Instrument hat den Vorteil, dass es dem Recruiter die Möglichkeit bietet, gezielte Fragen zu stellen. Die spezifischen Anforderungen einzelner Stellen können genau geprüft werden. Außerdem wird dem Personalverantwortlichen die Vorauswahl erleichtert und der Prozess der Sichtung beschleunigt.
1 Einleitung: Die Arbeit analysiert den Fachkräftemangel und den durch das Internet ausgelösten Wandel der klassischen Personalbeschaffung hin zur Digitalisierung.
2 Die klassische Personalbeschaffung: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Personalbeschaffung, grenzt ihn vom Personalmarketing ab und erläutert traditionelle Instrumente wie Stellenanzeigen und Headhunting.
3 Die „moderne“ Personalbeschaffung: Es werden der Begriff und die Entwicklung des E-Recruitments sowie dessen Einfluss auf die Kandidatenansprache und Bewerbungsprozesse detailliert betrachtet.
4 Die Chancen und Risiken des E-Recruitments: Das Kapitel evaluiert die Auswirkungen digitaler Systeme hinsichtlich Kosteneffizienz, Reichweite, Datenmenge, Bewerberqualität und Arbeitgeberimage.
5 Schlussbetrachtung und Ausblick: Es wird resümiert, dass E-Recruitment die klassische Personalbeschaffung ergänzt und für Unternehmen in Zeiten des „War for Talents“ unerlässlich wird.
E-Recruitment, Personalbeschaffung, Personalmarketing, Online-Stellenanzeigen, Jobbörsen, Bewerber-Screening, Matching, Workflow-Management, Talent Relationship Management, Employer Branding, Digitalisierung, Online-Bewerbung, Personalleasing, Karriereportale, War for Talents
Die Arbeit behandelt den digitalen Wandel der Personalbeschaffung und untersucht, inwiefern E-Recruitment klassische Methoden ergänzt oder verändert.
Die Schwerpunkte liegen auf den technologischen Instrumenten der Personalsuche, dem Bewerbermanagement sowie einer Chancen-Risiken-Analyse moderner Rekrutierungssysteme.
Das Ziel ist die Darstellung der Nutzungsmöglichkeiten des Internets bei der Personalbeschaffung, insbesondere um die Vor- und Nachteile des E-Recruitments für Unternehmen hervorzuheben.
Es erfolgt eine Literaturanalyse sowie eine Auswertung empirischer Daten und Studien zum Einsatz von Jobbörsen und digitalen Rekrutierungsmethoden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine Bestandsaufnahme der klassischen Methoden, gefolgt von einer detaillierten Analyse digitaler Systeme wie Job-Robots, Talentpools und automatisierter Workflow-Tools.
E-Recruitment, Personalgewinnung, Effizienzsteigerung, digitale Bewerbungsprozesse und Talentmanagement sind zentrale Begriffe der Arbeit.
Der Skill-Table dient zur automatisierten Erst-Sichtung von Bewerbungen, indem für die Stelle relevante Qualifikationsanforderungen gewichtet abgefragt werden.
Es ist eine Strategie, bei der Profile von Bewerbern, die zunächst nicht eingestellt wurden, in einem Talentpool für zukünftige Vakanzen gespeichert und systematisch gepflegt werden.
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