Diplomarbeit, 2006
125 Seiten, Note: 1,3
1. Warum E-Recruiting?
1.1. Erleichtert die hohe Arbeitslosigkeit die Personalanwerbung?
1.2. Was E-Recruiting nicht ist
1.3. Was kann E-Recruiting langfristig für das Unternehmen bedeuten?
1.4. Gang der Untersuchungen
2. Die Personalanwerbung
2.1. Die Personalanwerbung im Rahmen der Personalbeschaffung
2.2. Die Formen der internen Personalanwerbung
2.3. Die Formen der externen Personalanwerbung
2.3.1. Aktive Personalanwerbung
2.3.2. Passive Personalanwerbung
2.4. Die Stellenausschreibung
2.5. Die Stellenanzeige
2.6. Die Bedeutung des Personalmarketings bei der Anwerbung
2.6.1. Das Ziel des Personalmarketings
2.6.2. Die Arbeitgebermarke
3. Grundlagen zu Webtechnologien und Informationssystemen
3.1. Das Internet und das WWW
3.2. Die HR-Informationssysteme (HRIS)
3.2.1. Allgemeine Anforderungen an Informationssystemen
3.2.2. Funktionale Anforderungen für die Personalanwerbung
3.3. Das Content-Management-System (CMS)
3.4. Schnittstellen mit Webservice und XML
4. Die Anwerbung unter Nutzung von Webtechnologie
4.1. Online-Jobbörsen in der Personalanwerbung
4.1.1. Marktbetrachtung
4.1.2. Differenzierung von Online-Jobbörse
4.1.3. Leistungsumfang von externen Online-Jobbörsen
4.2. Die HR-Homepage in der Personalanwerbung
4.2.1. Die Erfolgsfaktoren einer HR-Homepage
4.2.2. Umsetzung der Erfolgsfaktoren
4.2.3. Best Practice: HR-Homepage
4.3. Standardisierung in der Personalanwerbung durch HR-XML
4.4. Weitere Plattformen und Kanäle für die Personalanwerbung
4.5. Best Practice: Webbasiertes HR-Informationssystem - BeeSite HR-Edition
5. Die Bewertung der Webtechnologien für den Einsatz in der Personalanwerbung
5.1. Welche Zielgruppe erreicht das WWW?
5.2. Integrierte Rekrutierung
5.2.1. Traditionelle oder elektronische Personalanwerbung?
5.2.2. Kosten-Nutzen-Analyse des Rekrutierungskanals
5.2.3. Effizienz und Effektivität durch Einsatz von HR-XML
5.2.4. Mieten, Kaufen oder Eigenentwicklung?
5.3. Probleme und Lösungsansätze
6. Resümee und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht die Potenziale und die praktische Implementierung von Webtechnologien zur Optimierung der Personalanwerbung. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Unternehmen durch den gezielten Einsatz von E-Recruiting-Methoden, HR-Informationssystemen und modernen Webstandards ihre Effizienz bei der Personalsuche steigern und eine attraktive Arbeitgebermarke im sogenannten "War for Talents" etablieren können.
Die Erfolgsfaktoren einer HR-Homepage
Damit die HR-Homepage zu einem effizienten Personalmarketing-Instrument wird, muss sie bestimmte Anforderungen erfüllen. Die HR-Homepage muss benutzerfreundlich und auf die jeweiligen Zielgruppen zugeschnitten sein. Dabei darf die HR-Homepage nicht als ein digitaler Abzug der Imagebroschüre verstanden werden, sondern soll die Möglichkeiten des Mediums Internet voll ausschöpfen. Die FH Wiesbaden bewertet seit 2000 mit ihrer Studie „Human Resources im Internet“ HR-Homepages der Unternehmen. In Anlehnung an ihren Kriterienkatalog können folgenden Erfolgsfaktoren abgeleitet werden:
Zugang
Information
Design
Benutzerführung und Navigation
Interaktivität
1. Warum E-Recruiting?: Dieses Kapitel beleuchtet den demografischen Wandel sowie die zunehmende Bedeutung von Internet und E-Recruiting als strategische Instrumente für Unternehmen, um qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen.
2. Die Personalanwerbung: Hier werden die theoretischen Grundlagen der internen und externen Personalsuche, die Bedeutung des Personalmarketings sowie die rechtlichen Rahmenbedingungen der Stellenausschreibung dargelegt.
3. Grundlagen zu Webtechnologien und Informationssystemen: Dieses Kapitel führt in die technischen Aspekte ein, wie Internet, Webbrowser, Content-Management-Systeme und XML-Schnittstellen, die die Basis für moderne HR-Informationssysteme bilden.
4. Die Anwerbung unter Nutzung von Webtechnologie: Hier wird die praktische Anwendung erläutert, angefangen bei Online-Jobbörsen über die Gestaltung optimaler HR-Homepages bis hin zum Einsatz von HR-XML zur Automatisierung von Rekrutierungsprozessen.
5. Die Bewertung der Webtechnologien für den Einsatz in der Personalanwerbung: Dieses Kapitel bewertet die Effizienz elektronischer Methoden anhand von Kennzahlen, analysiert die Kosten-Nutzen-Relation im Vergleich zu klassischen Medien und diskutiert Lösungsansätze für Herausforderungen wie Bewerberflut.
6. Resümee und Ausblick: Zum Abschluss werden die Ergebnisse zusammengefasst und die zukünftige Entwicklung skizziert, in der die Bedeutung des E-Recruitings durch die weitere Standardisierung und Integration von HR-Systemen weiter zunehmen wird.
E-Recruiting, Personalanwerbung, Personalmarketing, HR-Informationssysteme, Webtechnologie, Online-Jobbörsen, HR-Homepage, Employer Branding, Personalbeschaffung, HR-XML, Webservice, Bewerbermanagement, Arbeitgebermarke, Rekrutierungsprozess, Digitalisierung
Die Diplomarbeit analysiert, wie Unternehmen moderne Webtechnologien einsetzen können, um den Prozess der Personalanwerbung effizienter zu gestalten und den Herausforderungen des Arbeitsmarktes zu begegnen.
Zu den Kernbereichen zählen Personalmarketing, die technische Gestaltung von HR-Homepages, die Nutzung von Online-Jobbörsen sowie die Standardisierung von Datenaustausch durch HR-XML.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch digitale Lösungen eine professionelle Arbeitgebermarke aufgebaut und der gesamte Rekrutierungsprozess hinsichtlich Zeit und Kosten optimiert werden kann.
Der Autor stützt sich auf eine umfassende Literaturanalyse, wertet aktuelle Marktdaten und Studien aus und analysiert praxisnahe Fallbeispiele (wie die HR-Homepages von Siemens und BMW).
Im Hauptteil liegt der Fokus auf der technischen Architektur von HR-Informationssystemen, dem Aufbau zielgruppengerechter HR-Homepages und der Standardisierung durch XML-basierte Schnittstellen.
Die zentralen Begriffe sind E-Recruiting, Personalanwerbung, HR-Informationssysteme, Personalmarketing, Employer Branding, Online-Jobbörsen und HR-XML.
Der Autor argumentiert, dass demografische Entwicklungen und der Mangel an Fachkräften Unternehmen zwingen, ihre Attraktivität als Arbeitgeber durch innovative, webbasierte Instrumente aktiv zu steigern.
Sie ermöglicht den medienbruchfreien Datenaustausch zwischen verschiedenen Systemen und Unternehmen, was den administrativen Aufwand im Rekrutierungsprozess massiv reduziert.
Die traditionelle Stellenschaltung bleibt ein Bestandteil der Mischstrategie, wird jedoch durch Online-Kanäle zunehmend hinsichtlich Geschwindigkeit, Reichweite und Kosten ergänzt oder überflügelt.
Eine HR-Homepage dient nicht nur zur Information über Vakanzen, sondern fungiert als zentrales Marketinginstrument zur Vermittlung der Unternehmenskultur und zur Stärkung der Arbeitgebermarke.

