Magisterarbeit, 2006
88 Seiten, Note: 2,1
Die Magisterarbeit analysiert den Zusammenhang zwischen menschlicher Intelligenz und der Fähigkeit, Probleme zu lösen. Sie untersucht, ob und inwieweit Intelligenz eine Rolle beim erfolgreichen Lösen komplexer Aufgaben spielt und welche Faktoren darüber hinaus eine Rolle spielen.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die den Forschungsstand und die Relevanz der Thematik beleuchtet. Kapitel 2 widmet sich der Arbeit von Dietrich Dörner und seinem „Lohhausen-Paradigma“, einem klassischen Modell für die Untersuchung des komplexen Problemlösens. Hier werden Ergebnisse und Interpretationen der Forschungsarbeiten vorgestellt. Kapitel 3 analysiert das „Schneiderwerkstattproblem“ (SWS) als weiteres Modell für die Untersuchung von Problemlösefähigkeiten. Die Ergebnisse verschiedener Studien mit dem SWS werden vorgestellt und diskutiert. Kapitel 4 befasst sich mit dem Konzept der „produktiven Intelligenz“ nach Rüppell und dem GIN & CHIPS-Modell. Dieses Modell beschreibt die Struktur und Prozesse der produktiven Intelligenz und stellt den DANTE-Test vor, der zur Messung dieser Fähigkeiten eingesetzt wird.
Die Arbeit beleuchtet die Themenfelder Intelligenz und Problemlösen im Kontext komplexer Aufgaben und Situationen. Die Schlüsselbegriffe umfassen Konzepte wie Intelligenzquotient (IQ), Problemlösefähigkeiten, komplexes Problemlösen, kognitive Prozesse, Wissensstrukturen, Problemlösestrategien, produktive Intelligenz, GIN & CHIPS-Modell, DANTE-Test, Lohhausen-Paradigma und Schneiderwerkstattproblem (SWS). Die Arbeit analysiert Studien und Ergebnisse, um die Zusammenhänge zwischen diesen Konzepten zu verstehen und die Bedeutung der verschiedenen Faktoren für das erfolgreiche Problemlösen aufzuzeigen.
Die Forschung zeigt überraschend niedrige Korrelationen zwischen klassischen IQ-Tests und der Fähigkeit, komplexe, computer-simulierte Probleme zu lösen.
Es ist eine Computersimulation einer Kleinstadt, bei der Probanden als Bürgermeister agieren müssen. Dörner stellte hierbei fest, dass Intelligenztests den Erfolg in diesem Szenario kaum vorhersagen.
Das Konzept der „Qualitativen Informationsverarbeitung“ (QI) fokussiert auf produktive Intelligenz und erfinderisches Denken statt auf rein akademisches Testwissen.
Ein von Rüppell entwickelter Test zur Messung von Qualitäten des erfinderischen Denkens, wie Analogie-Empfänglichkeit und Strukturierungsflexibilität.
Komplexe Probleme erfordern fächerübergreifende Kompetenzen, den Umgang mit Unsicherheit und dynamische Strategien, die in statischen IQ-Tests oft nicht abgefragt werden.
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