Examensarbeit, 2006
117 Seiten, Note: 1,0
1 EINLEITUNG
2 THEORETISCHE GRUNDLAGEN
2.1 LERNEN AN STATIONEN – EINE OFFENE UNTERRICHTSFORM
2.1.1 Terminologie
2.1.2 Historische Betrachtung von Lernen an Stationen
2.1.3 Organisation und Gestaltung der Unterrichtsform
2.1.3.1 Merkmale der Unterrichtsform
2.1.3.2 Rahmenbedingungen der Unterrichtsform
2.1.3.3 Phasen der Unterrichtsform
2.2 PÄDAGOGISCHE RELEVANZ VON LERNSTATIONEN
2.2.1 Lernbiologische und -psychologische Betrachtung
2.2.2 Anforderungen an Lehrer und Schülerinnen
2.2.3 Chancen und Risiken
2.3 FORMULIERUNG VON LEITFRAGEN
3 PLANUNG DER UNTERRICHTSEINHEIT
3.1 ANALYSE DES BEDINGUNGSFELDES
3.1.1 Situation der Lerngruppe
3.1.2 Situation des Referendars
3.1.3 Organisatorische Rahmenbedingungen
3.1.4 Curriculare Vorgaben
3.2 STRUKTUR DER UNTERRICHTSSEQUENZ (MAKROSTRUKTUR)
3.3 DIDAKTISCHE ÜBERLEGUNGEN ZUR KONZEPTION DER UNTERRICHTSEINHEIT
3.3.1 Analyse des Themas in Verbindung mit den Auswahl- und Reduktionsentscheidungen
3.3.2 Zielentscheidungen
3.3.2.1 Didaktische Schwerpunkte aller Lernstationen
3.3.2.2 Zielentscheidungen für die einzelnen Lernstationen
3.3.2.3 Methoden- und Medienentscheidungen
3.3.2.3.1 Methoden- und Medienentscheidungen in der Einführungsphase
3.3.2.3.2 Methoden- und Medienentscheidungen in der Arbeitsphase
3.3.2.3.3 Methoden- und Medienentscheidungen in der Auswertungsphase und während der Lernerfolgskontrolle und Metakommunikation
3.4 GEPLANTER UNTERRICHTSVERLAUF
4 DURCHFÜHRUNG UND AUSWERTUNG DER UNTERRICHTSSEQUENZ
4.1 EINFÜHRUNGSPHASE
4.2 ARBEITSPHASE
4.3 AUSWERTUNGSPHASE, LERNERFOLGSKONTROLLE UND METAKOMMUNIKATION
5 EVALUATION DER UNTERRICHTSSEQUENZ
6 SCHLUSSBETRACHTUNG
Ziel dieser Hausarbeit ist die Planung, Durchführung und Auswertung einer Unterrichtseinheit zum Thema "Judentum" unter Anwendung der Methode "Lernen an Stationen" in der Einführungsphase des Fachgymnasiums Gesundheit und Soziales. Die Arbeit untersucht dabei, ob diese offene Unterrichtsform die Selbstständigkeit der Schülerinnen sowie deren Methoden-, Sozial- und Fachkompetenz fördern kann.
2.1.3 Organisation und Gestaltung der Unterrichtsform
„Lernen an Stationen“ soll sich an der Lebensumwelt, den Lebenserfahrungen und dem Vorwissen der Lernenden orientieren. Darüber hinaus stellt es inhaltlich und methodisch keine exotische Sondermaßnahme dar. Viel mehr ist das Besondere an dieser Unterrichtsform, dass die Schülerinnen als Individuen mit ihren unterschiedlichen Begabungen und Fähigkeiten zur Lebensbewältigung und ihren unterschiedlichen Interessen wahrgenommen werden.21
Das Lernen und Arbeiten an Stationen eignet sich überall da,
• wo neue Inhalte selbstständig erarbeitet werden können,
• wo bekannte Inhalte vertieft bearbeitet werden sollen,
• wo bekannte Inhalte in neue Zusammenhänge eingeordnet werden müssen,
• wo Problemlösungen spielerisch erprobt werden können und
• wo Techniken geübt werden müssen.22
1 EINLEITUNG: Darstellung der persönlichen Motivation und Zielsetzung, die Unterrichtsform "Lernen an Stationen" als weniger lehrerzentrierte Methode im Religionsunterricht zu erproben.
2 THEORETISCHE GRUNDLAGEN: Erläuterung der pädagogischen Konzepte, der Historie und der lernbiologischen sowie psychologischen Relevanz des Lernens an Stationen.
3 PLANUNG DER UNTERRICHTSEINHEIT: Analyse der Rahmenbedingungen, der Zielentscheidungen sowie der didaktischen Konzeption der einzelnen Lernstationen zum Thema Judentum.
4 DURCHFÜHRUNG UND AUSWERTUNG DER UNTERRICHTSSEQUENZ: Beschreibung des konkreten Unterrichtsverlaufs und der Erfahrungen aus der Einführungs-, Arbeits- und Auswertungsphase.
5 EVALUATION DER UNTERRICHTSSEQUENZ: Reflektion der gewählten Methode anhand der zuvor formulierten Leitfragen unter Berücksichtigung des Schülerfeedbacks.
6 SCHLUSSBETRACHTUNG: Zusammenfassende Bewertung des Unterrichtsversuchs und Ausblick auf die zukünftige Anwendung dieser Unterrichtsform.
Judentum, Lernen an Stationen, offener Unterricht, Handlungsorientierung, Religionsunterricht, Fachgymnasium, Schülerselbstständigkeit, Lernmotivation, Didaktik, Methodenkompetenz, Sozialkompetenz, Binnendifferenzierung, Lehrerrolle, Evaluation, Unterrichtsplanung.
Die Arbeit dokumentiert einen Unterrichtsversuch in der Einführungsphase des Fachgymnasiums, bei dem das Thema "Judentum" mittels der Methode "Lernen an Stationen" vermittelt wurde.
Im Zentrum stehen die theoretische Fundierung offenen Unterrichts, die spezifische Planung einer Unterrichtssequenz zum Judentum und die praktische Erprobung im Schulalltag.
Das Ziel ist die Reflexion darüber, ob und wie durch offene Unterrichtsformen die Selbstständigkeit, Motivation und Handlungskompetenz der Schülerinnen gesteigert werden können.
Der Autor führt eine handlungsorientierte Unterrichtssequenz durch und evaluiert diese auf Basis von Schülerbefragungen (Fragebögen) und eigenen Beobachtungen.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung der Methode, die konkrete Analyse des Bedingungsfeldes (Lerngruppe, Curricula) und die detaillierte Auswertung jeder einzelnen Lernstation.
Kernbegriffe sind: Lernen an Stationen, Judentum, Handlungsorientierung, Schüleraktivierung und offener Religionsunterricht.
Es besitzt hohe Aktualität, ist als Ursprung der Buchreligionen fachlich bedeutsam und bietet vielfältige Möglichkeiten für eine schülerzentrierte Aufbereitung.
Die Rückmeldungen waren überwiegend positiv; besonders die Abwechslung und die Möglichkeit zur freien Zeiteinteilung wurden geschätzt, wenngleich technische Probleme bei der Internetrecherche zeitweise als störend empfunden wurden.
Er empfiehlt eine bessere technische Ausstattung (mehr Computer), eine bewusstere Steuerung von Gruppenarbeit an PC-Stationen und die räumliche Trennung von Stationen, die eine hohe Lautstärke erfordern.
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