Examensarbeit, 1999
177 Seiten, Note: 1,0
1. Problemdarstellung
1.1. Begründung der Themenwahl
1.2. Aufbau und Vorgehensweise
2. Aufwärmen
2.1. Sinn und Zweck des Aufwärmens
2.2. Was passiert im Körper?
2.2.1. Auswirkungen des Aufwärmens auf die Muskulatur
2.2.2. Auswirkungen des Aufwärmens auf das Kapsel-, Band-, Sehnen- und Knorpelgewebe
2.2.3. Auswirkungen des Aufwärmens auf die Körpertemperatur
2.2.4. Auswirkungen des Aufwärmens auf das Herz-Kreislauf-System
2.2.5. Auswirkungen des Aufwärmens auf die nervösen Systeme
2.2.6. Auswirkungen des Aufwärmens auf die Psyche
2.3. Was für Arten / Bestandteile des Aufwärmens gibt es?
2.3.1. Aktives, funktionelles Aufwärmen
2.3.1.1. Das allgemeine Aufwärmen
2.3.1.2. Das spezielle Aufwärmen
2.3.1.3. Das individuelle Aufwärmen
2.3.2. Passives Aufwärmen
2.3.3. Mentales Aufwärmen
2.4. Auf was ist beim Aufwärmen zu achten?
2.4.1. Wichtige Grundsätze
2.4.2. Dauer des Aufwärmens
2.4.3. Aufwärmen in der Schule, mit Kindern und Jugendlichen
2.4.4. Externe Faktoren / schulische Voraussetzungen
2.4.5. Methoden zur Messung des Aufwärmgrades / der Effektivität des Aufwärmprogramms
3. Vorüberlegungen zum empirischen Teil
3.1. Schulwahl / Klassenwahl
3.2. Fragebögen
3.2.1. Fragebogen 1: Übersicht über den Leistungsstand der Schüler
3.2.2. Fragebogen 2: Fragen zur Beurteilung des jeweilig durchgeführten Aufwärmprogramms an den Schüler
3.2.3. Fragebogen 3: Fragen zur Beurteilung des jeweilig durchgeführten Aufwärmprogramms an den Lehrer
3.3. Meßmethoden
4. Angewandte vorbereitende Dehnübungen – eine bildliche Auswahl
5. Klassenvorstellung und durchgeführte Aufwärmprogramme
5.1. Die Klasse 7d der Wilhelm-Röntgen-Realschule
5.1.1. Bedingungsanalyse der Klasse 7d WRR
5.1.2. Vom Lehrer durchgeführte Aufwärmphase
5.1.3. Darstellung und Analyse der eigenständig durchgeführten Aufwärmprogramme
5.1.3.1. Aufwärmprogramm vom 17.03.99
5.1.3.2. Aufwärmprogramm vom 24.03.99
5.1.3.3 Aufwärmprogramm vom 14.04.99
5.2. Die Klasse 8b des Bert-Brecht-Gymnasiums
5.2.1. Bedingungsanalyse der Klasse 8b BBG
5.2.2. Vom Lehrer durchgeführte Aufwärmprogramme
5.2.3. Darstellung und Analyse der eigenständig durchgeführten Aufwärmprogramme
5.2.3.1. Aufwärmprogramm vom 19.02.99
5.2.3.2. Aufwärmprogramm vom 26.02.99
5.2.3.3. Aufwärmprogramm vom 05.03.99
5.2.3.4. Aufwärmprogramm vom 12.03.99
5.2.3.5. Aufwärmprogramm vom 19.03.99
5.2.3.6. Aufwärmprogramm vom 26.03.99
5.3. Die Klassen 8c/d der Wilhelm-Röntgen- Realschule
5.3.1. Bedingungsanalyse der Klassen 8c/d WRR
5.3.2. Vom Lehrer durchgeführte Aufwärmprogramme
5.3.3. Darstellung und Analyse der eigenständig durchgeführten Aufwärmprogramme
5.3.3.1. Aufwärmprogramm vom 23.04.99
5.4. Die Klasse 9d des Bert-Brecht-Gymnasiums
5.4.1. Bedingungsanalyse der Klasse 9d BBG
5.4.2. Vom Lehrer durchgeführte Aufwärmprogramme
5.4.3. Darstellung und Analyse der eigenständig durchgeführten Aufwärmprogramme
5.4.3.1. Aufwärmprogramm vom 18.02.99
5.4.3.2. Aufwärmprogramm vom 25.02.99
5.4.3.3. Aufwärmprogramm vom 04.03.99
5.4.3.4. Aufwärmprogramm vom 11.03.99
5.4.3.5. Aufwärmprogramm vom 18.03.99
5.5. Die Klassen 10b/c der Wilhelm-Röntgen-Realschule
5.5.1. Bedingungsanalysen der Klassen 10b/c WRR
5.5.2. Vom Lehrer durchgeführte Aufwärmprogramme
5.5.3. Darstellung und Analyse der eigenständig durchgeführten Aufwärmprogramme
5.5.3.1. Aufwärmprogramm vom 12.04.99
5.6. Die Klasse 10d des Bert-Brecht-Gymnasiums
5.6.1. Bedingungsanalyse der Klasse 10d BBG
5.6.2. Vom Lehrer durchführte Aufwärmprogramme
5.6.3. Darstellung und Analyse der eigenständig durchgeführten Aufwärmprogramme
5.6.3.1. Aufwärmprogramm vom 05.03.99
5.6.3.2. Aufwärmprogramm vom 12.03.99
5.6.3.3. Aufwärmprogramm vom 19.03.99
5.6.3.4. Aufwärmprogramm vom 26.03.99
6. Diskussion der Ergebnisse
6.1. Kritische Wertung der Ergebnisse und Methoden
6.2. Bezug von Zielen und Hypothesen zum Ergebnis
7. Zusammenfassung und Ausblick
8. Literatur
Die vorliegende Arbeit untersucht die Möglichkeiten und Grenzen der Gestaltung von Aufwärmphasen im Sportunterricht der Sekundarstufe I. Ziel ist es, durch eine theoretische Auseinandersetzung und eine empirische Begleituntersuchung an sechs verschiedenen Schulklassen die Effektivität des Aufwärmens zu bewerten und Ansätze für eine Optimierung in der schulischen Praxis zu entwickeln.
2.2. Was passiert im Körper?
Die im Körper ablaufenden Reaktionen die bei dem Beginn sportlicher Aktivität und deren Fortführung auftreten, umfassen einen großen Bereich. Im Folgenden sollen die wichtigsten genannt und erläutert werden. Da viele auftretende Effekte voneinander abhängen, temporär gleichzeitig stattfinden oder als Folge aufeinander aufbauen, wird es immer wieder Ergänzungen bzw. Verbindungen zu bereits behandelten Bereichen geben.
2.2.1. Auswirkungen des Aufwärmens auf die Muskulatur
Mit dem Beginn der Bewegung und somit des Erwärmens, erfährt die Muskulatur eine erhöhte Beanspruchung mit dem Ziel der Erhöhung von Kraft, Schnelligkeit und Ausdauer der Muskelkontraktion. Es kommt zu einer Sensibilisierung der Muskelspindelaktivität. Die Muskelspindeln sind für den Schutz der Muskulatur gegen Überstreckung zuständig und befinden sich parallel geordnet zwischen den Muskelzellen. Steht der Muskel kurz vor einer Überdehnung, kommt es durch die Muskelspindel zum Aussenden eines Kontraktionssignals von Seiten der Muskelspindel. Hierdurch zieht sich der Muskel zusammen und wirkt somit einer Überlastung entgegen (vgl. Ahonen, et al., S.1994, S.154).
Problemdarstellung: Begründung der Themenwahl und Darlegung des Aufbaus der Untersuchung, motiviert durch eigene Erfahrungen im Schulsport.
Aufwärmen: Theoretische Grundlagen zu physiologischen Auswirkungen und Arten des Aufwärmens, sowie dessen Relevanz für Verletzungsprävention und Leistungssteigerung.
Vorüberlegungen zum empirischen Teil: Methodische Erläuterungen zur Schulauswahl und den verwendeten Messinstrumenten wie Herzfrequenzmessung und Fragebögen.
Angewandte vorbereitende Dehnübungen – eine bildliche Auswahl: Eine illustrierte Zusammenstellung von Übungen zur Mobilisation und Kräftigung für den Schulsport.
Klassenvorstellung und durchgeführte Aufwärmprogramme: Detaillierte Fallstudien und Analysen der in sechs verschiedenen Klassen erprobten Aufwärmprogramme.
Diskussion der Ergebnisse: Kritische Reflexion der Ergebnisse vor dem Hintergrund methodischer Grenzen und der schulischen Realität.
Zusammenfassung und Ausblick: Fazit über die Optimierungsmöglichkeiten des Aufwärmens und Anregungen für weitere Forschung.
Aufwärmen, Sportunterricht, Sekundarstufe I, Herzfrequenz, Körpertemperatur, Muskelspindeln, Leistungssteigerung, Verletzungsprävention, Dehnübungen, Funktionsgymnastik, Schulsport, empirische Untersuchung, physiologische Prozesse, Trainingslehre.
Die Arbeit untersucht, wie Aufwärmphasen im Sportunterricht der Sekundarstufe I effektiv gestaltet werden können, um sowohl sportphysiologische Ziele zu erreichen als auch die Motivation der Schüler zu fördern.
Die Schwerpunkte liegen auf den biologischen Prozessen beim Aufwärmen, der Bedeutung von Dehn- und Kräftigungsübungen, sowie den äußeren schulischen Rahmenbedingungen und der Motivationslage der Schüler.
Die Arbeit geht der Frage nach, ob und wie ein effektives Aufwärmen trotz der oft eingeschränkten Rahmenbedingungen im Schulsport (z.B. Zeitmangel, heterogene Lerngruppen) realisiert werden kann.
Der Autor nutzte eine Kombination aus objektiven Messungen (Herzfrequenz-Telemetrie und Körperkerntemperatur) und subjektiven Einschätzungen durch Fragebögen, die von Schülern und Lehrern ausgefüllt wurden.
Der Hauptteil widmet sich der detaillierten Fallanalyse von sechs verschiedenen Schulklassen, in denen unterschiedliche Aufwärmprogramme erprobt und mittels Grafiken und Tabellen ausgewertet wurden.
Die Arbeit wird charakterisiert durch Begriffe wie Sportunterricht, Aufwärmen, Physiologie, Herzfrequenzmessung, Verletzungsprävention und die praktische Anwendung von Dehn- und Kräftigungsgymnastik.
Kinder und Jugendliche befinden sich in verschiedenen Entwicklungsphasen (z.B. Pubertät, Wachstum), was spezifische Anforderungen an die Belastbarkeit der Gelenke und die koordinative Leistungsfähigkeit stellt.
Das Rechenbeispiel im Text verdeutlicht, dass die verbleibende Nettozeit für den Hauptteil nach Umziehen, Geräteaufbau und der empfohlenen Aufwärmdauer extrem knapp ist, was Kompromisse in der Programmgestaltung erforderlich macht.
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