Diplomarbeit, 2005
113 Seiten, Note: 1,7
Diese Diplomarbeit befasst sich mit der Entwicklung der deutschen Festival-Landschaft im Rock-Bereich. Sie untersucht, ob und wie sich die ursprüngliche Protest- und Subkultur-Bewegung des Rocks zu einem kommerzialisierten Massenphänomen gewandelt hat. Dabei werden sowohl die historischen Entwicklungen als auch die aktuelle Situation der Festival-Landschaft beleuchtet.
Die Einleitung stellt die Problemstellung der Arbeit vor und erläutert den Forschungsstand. Kapitel 2 definiert den Begriff Rockmusik und beschreibt ihre Entwicklung in den USA und Großbritannien. Kapitel 3 beleuchtet die Anfänge und Geschichte des deutschen Rocks. Kapitel 4 untersucht die gesellschaftliche Bedeutung von Rockmusik, insbesondere die Rolle von Musik als Mittel des Protests und die Bedeutung von Rock im Kontext des Wertewandels. Kapitel 5 beschäftigt sich mit der Begrifflichkeit der Kommerzialisierung, insbesondere im Kontext von Rock/Pop-Musik-Festivals. Kapitel 6 untersucht die Finanzierung von Festivals, einschließlich Kostenstrukturen und Finanzierungsquellen. Kapitel 7 präsentiert eine empirische Untersuchung der deutschen Festival-Landschaft, die sich mit der methodischen Vorgehensweise, den Ergebnissen und einer anschließenden Diskussion beschäftigt. Die Arbeit wird mit einer abschliessenden Bemerkung abgeschlossen.
Rockmusik, Festival, Kommerzialisierung, Protest, Kultursponsoring, empirische Untersuchung, deutsche Festival-Landschaft, Rock-Bereich, Entwicklung, Geschichte, Finanzierung, Veranstalter, Zielgruppe, Gesellschaft, Wertewandel, Erlebnisgesellschaft.
Ursprünglich als Ausdruck von Protest und Subkultur in den 1960er und 70er Jahren entstanden, haben sich viele Festivals zu hochprofessionellen und kommerzialisierten Großveranstaltungen gewandelt.
Kommerzialisierung beschreibt den Wandel hin zu Gewinnmaximierung, den Einsatz von Sponsoringverträgen, Merchandising und die Ausrichtung auf ein Massenpublikum in einer „Erlebnisgesellschaft“.
Da Ticketverkäufe allein die hohen Kosten oft nicht decken, ist Sponsoring durch Unternehmen eine essentielle Finanzierungsquelle. Dies kann jedoch Einfluss auf das Image und die Unabhängigkeit des Festivals haben.
Man unterscheidet zwischen Non-Profit-Festivals, kommerziellen Großfestivals, Spartenfestivals (z.B. Metal, Indie) und regionalen Newcomer-Festivals.
Die Arbeit basiert auf einer Recherche von über 240 Festivals in Deutschland und zeigt die enorme Vielfalt und Dichte der deutschen Festivallandschaft auf.
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