Diplomarbeit, 2005
113 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
2. Rockmusik
2.1 Trennung von U- und E- Musik
2.2 Beschreibung von Rockmusik
3. Entwicklung der Rockmusik
3.1 US-amerikanische und britische Rockmusik
3.2 Anfänge und Geschichte des deutschen Rocks
4. Gesellschaftliche Bedeutung von Rockmusik
4.1 Gesellschaft und Musik
4.2 Musik und Protest
4.3 Wertewandel, die Erlebnisgesellschaft
4.4 Begrifflichkeit: Kommerzialisierung
5. Rock/Pop Musik Festivals
5.1 Arten von Festivals
5.2 Veranstalter und Zielgruppe
6. Finanzierung von Festivals
6.1 Kosten
6.2 Finanzierung
6.3 Kultursponsoring und Sponsoringvertrag
7. Entwicklung der deutschen Festivallandschaft
Eine Empirische Untersuchung
7.1 Methodische Vorgehensweise
7.2 Ergebnisse
7.3 Diskussion
8. Abschließende Bemerkung
Die Arbeit untersucht die historische und ökonomische Entwicklung der deutschen Festivallandschaft im Rock- und Pop-Bereich, wobei der Fokus insbesondere auf dem Spannungsfeld zwischen ursprünglichem Protestcharakter und zunehmender Kommerzialisierung liegt.
3.1 US-amerikanische und britische Rockmusik
Ohne jeden Zweifel ist die Rockmusik in den USA geboren worden. Daher muss man, wenn es um die Geschichte des Rocks geht, einen Blick in dessen Heimat werfen. Impulse zu dieser Musikrichtung kamen aus England und anderen Ländern. Die Führung in Bezug auf Produktion und Vertrieb übernahm allerdings die USA. Dieser Streifzug durch die amerikanische Musikgeschichte kann und soll nur einen groben Überblick über die Entwicklung geben.
Rock around the Clock
Mit der Aufnahme von Bill Haley´s Song: „Rock –Around the Clock“ wurde 1954 eine neue Ära ins Leben gerufen. Gesellschaftliche und Rassenbedingte Konflikte und eine allgemeine Auflehnung gegen das „Alte“ führte in den 50er Jahren zur Entstehung des Rock ’n’ Roll. Wesentliche musikalische Einflüsse kamen vom Country, dem schwarzen Rhythm & Blues und dem weißen Pop.
Für viele gilt das Jahr 1954, in dem die Platte von Bill Haley (*1936 †1977) erschien, als die Geburtsstunde der Rockmusik. Einer der wichtigsten Schöpfer des Rock ’n’ Roll war neben ihm, der schüchterne und schlacksige Buddy Holly (*1938 †1957). Er setzte als Erster zwei Gitarren in einer Band ein. Ein großer Schritt für die Rockmusik, denn eine Rockband mit nur einer Gitarre ist heutzutage kaum mehr vorstellbar. Ein weiterer Gründervater der Rockmusik war Chuck Berry (*1926). So wurde Chuck Berry nicht nur durch seinen Hit ´maybellene`, als erster schwarzer Musiker in der weißen Medienwelt gefeiert und akzeptiert, sondern auch wegen seines „Entengangs“. Rock ’n’ Roll steht demnach auch für die eigenwillige Körpersprache der Interpreten. Ganze neun Wochen blieb er 1955 in den Charts. Selbst die Beatles interpretierten Stücke von Chuck Berry, bevor sie Ihre eigene Musik fanden. Sie machten ihn zum „wichtigsten Anreger der britischen Beat-Szene“. Daher wurde er 1986 in die Rock and Roll Hall-of-Fame aufgenommen.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den Boom der Veranstaltungsbranche und stellt die Forschungsfrage zur Entwicklung der deutschen Festivallandschaft im Hinblick auf Protest und Kommerz.
2. Rockmusik: Dieses Kapitel definiert Rockmusik, grenzt sie von der E-Musik ab und beschreibt ihre kulturelle sowie wirtschaftliche Bedeutung als weltweite Industrie.
3. Entwicklung der Rockmusik: Hier erfolgt ein historischer Abriss der US-amerikanischen, britischen und deutschen Rockmusikgeschichte von den Anfängen bis in die Gegenwart.
4. Gesellschaftliche Bedeutung von Rockmusik: Das Kapitel analysiert den soziologischen Wandel von der Protest- zur Erlebnisgesellschaft und definiert den Begriff der Kommerzialisierung im Musikkontext.
5. Rock/Pop Musik Festivals: Hier werden Formen, Arten, Veranstalter und Zielgruppen von Musikfestivals theoretisch erörtert.
6. Finanzierung von Festivals: Dieses Kapitel behandelt die Kostenstruktur und diverse Finanzierungsmöglichkeiten wie Sponsoring und öffentliche Förderung.
7. Entwicklung der deutschen Festivallandschaft: Dieser Hauptteil präsentiert die empirische Untersuchung von 234 Festivals und diskutiert die Ergebnisse vor dem Hintergrund des ökonomischen Wandels.
8. Abschließende Bemerkung: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die Tendenz zur Kommerzialisierung der Festivallandschaft kritisch.
Rockmusik, Musikfestivals, Festivallandschaft, Kommerzialisierung, Protestkultur, Erlebnisgesellschaft, Kultursponsoring, Finanzierung, empirische Untersuchung, Deutschland, Popmusik, Subkultur, Veranstaltungsbranche, Jugendkultur, Beat.
Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung der deutschen Festivallandschaft im Rock- und Pop-Bereich und untersucht, ob sich diese im Laufe der Jahrzehnte von einer Protestbewegung hin zu einem kommerziell orientierten Markt gewandelt hat.
Die zentralen Themen sind die historische Entwicklung der Rockmusik, soziologische Aspekte wie der Wertewandel zur Erlebnisgesellschaft sowie die betriebswirtschaftliche Analyse der Finanzierungsmodelle von Musikfestivals.
Die Forschungsfrage lautet: Wie haben sich die Musik-Festivals für den Rock- und Pop-Bereich in Deutschland entwickelt und inwieweit lässt sich ein Trend zum Kommerz oder eine Abkehr vom ursprünglichen Protestgedanken nachweisen?
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie einer eigenen empirischen Untersuchung von 234 Musikfestivals in Deutschland, deren Daten ausgewertet und diskutiert werden.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zur Rockgeschichte und gesellschaftlichen Bedeutung von Musik, eine Analyse der Finanzierungsmöglichkeiten von Festivals (insb. Sponsoring) sowie die Auswertung der selbst erhobenen Daten zur Festivallandschaft.
Die wichtigsten Begriffe sind Musikfestivals, Kommerzialisierung, Protest, Erlebnisgesellschaft und Kultursponsoring.
Neben Ticketeinnahmen spielen Sponsoring, öffentliche Fördermittel, Merchandising sowie bei kleineren Festivals ehrenamtliches Engagement eine entscheidende Rolle für die Finanzierung.
Sponsoring wird als ein zentraler Indikator für Kommerzialisierung identifiziert, da es Wirtschaftsunternehmen ermöglicht, durch finanzielle Unterstützung Einfluss auf das Konzept und die Inhalte der Festivals zu nehmen.
Ja, laut Arbeit gibt es nach wie vor Benefiz- und Protestfestivals, auch wenn diese zahlenmäßig gegenüber den kommerziell ausgerichteten Massenveranstaltungen in der Unterzahl sind.
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