Magisterarbeit, 1993
135 Seiten, Note: 1
Die Magisterarbeit analysiert das Motiv der Entfremdung in den Filmen von Stanley Kubrick. Sie untersucht, wie Kubrick die komplexe Beziehung zwischen Individuum und Gesellschaft, sowie die inneren Konflikte seiner Figuren durch einen präzisen und stark stilisierten Inszenierungsstil visualisiert. Die Arbeit betrachtet verschiedene Themen, die in Kubricks Filmen eine zentrale Rolle spielen, wie z.B. die Entfremdung des Menschen von sich selbst, von der Gesellschaft und von der Welt, sowie die Frage nach der menschlichen Natur und den Auswirkungen von Machtstrukturen auf das Individuum.
Die Analyse konzentriert sich auf Schlüsselbegriffe wie Entfremdung, Identität, Macht, Gewalt, Gesellschaft, Krieg, Inszenierungsstil, Symbol, Motiv, und die Verfilmung von literarischen Vorlagen. Es werden außerdem die Werke von C. G. Jung und die Verbindung von Film und Psychologie betrachtet. Die Arbeit behandelt den Einfluss von Kubricks Filmen auf die Filmgeschichte und die filmische Ästhetik, sowie die Rezeption seiner Werke.
Kubrick visualisiert Entfremdung durch hochstilisierte Bilder, präzise Kameraführung und die Darstellung von Individuen, die in starren Machtstrukturen oder technologischen Systemen gefangen sind.
Seine künstlerische Unabhängigkeit, die Kombination aus technischer Perfektion und administrativer Kontrolle sowie sein Verzicht auf Improvisation machen ihn zum Autorenfilmer der Superlative.
Die Arbeit zieht Verbindungen zu C. G. Jung und dem „kollektiven Unbewussten“, insbesondere bei Filmen wie „2001: Odyssee im Weltraum“ oder „The Shining“, um das „verlorene Selbst“ zu analysieren.
In Filmen wie „A Clockwork Orange“ oder „Full Metal Jacket“ untersucht Kubrick, wie gesellschaftliche Institutionen Gewalt nutzen, um Individuen zu formen oder zu „zähmen“.
Am Beispiel von „The Killing“ wird analysiert, wie perfekt geplante menschliche Vorhaben durch unvorhersehbare Zufälle scheitern, was ein frühes Zeichen für die Ohnmacht des Individuums ist.
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