Diplomarbeit, 2005
66 Seiten, Note: 2,3
1. Einleitung
2. Wechselkurserklärung aus theoretischem Aspekt
2.1 Der Keynesianische Ansatz (Das Mundell-Fleming-Modell)
2.1.1 Drei Gleichgewichtsbedingungen des Modells
2.1.2 Erweiterung des Modells: Der internationale Konjunktur- und Preiszusammenhang
2.1.3 Die Ergebnisse des Modells
2.1.4 Zusammenfassung
2.2 Der monetäre Ansatz
2.2.1 Monetäre Zahlungsbilanztheorie
2.2.2 Monetäre Wechselkurstheorie
2.2.3 Zusammenfassung
2.3 Der Finanzmarktansatz (Die Portfoliotheorie)
3. Empirische Erfahrungen mit der Wechselkursbindung
3.1 Ein Überblick über die Wechselkursregimes
3.2 Wechselkursbindungen durch Entscheidung einzelner Länder
3.2.1 Fixed Peg
3.2.2 Crawling Peg
3.2.3 Zielzonen
3.2.4 Currency Board
3.2.5 Dollarisierung: ein Extremfall
3.3 Wechselkursbindungen in Bezug auf ein Währungssystem
3.3.1 Der Goldstandard
3.3.2 Das System von Bretton-Woods
3.3.3 Währungsunion
3.3.4 Zusammenfassung
3.4 Wechselkursregime ohne Wechselkursbindungen
3.4.1 Free Floating
3.4.2 Managed Floating
4. Die Entwicklung der chinesischen Währung ‚Yuan’ seit 1949
5. Fazit
Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, die Problematik von Wechselkursbindungen ausgehend von einer theoretischen Analyse in der empirischen Praxis zu untersuchen und dabei die Auswirkungen verschiedener Wechselkursregime auf die nationale Volkswirtschaft zu evaluieren.
3.2.1 Fixed Peg
Das ‚Fixed Peg’, von dem wir hier sprechen wollen, ist mit dem von der Einzelwährungsbindung oder Währungskorbbindung ausgehenden Wechselkursregime gleichzusetzen. Gemäß IWF wird es so definiert: „The country (formally or de facto) pegs its currency at a fixed rate to another currency or a basket of currencies, where the basket is formed from the currencies of major trading or financial partners and weights reflect the geographical distribution of trade, services, or capital flows.” 34 von 43 Ländern unter festen Wechselkursen sind die Länder mit Einzelwährungsbindung, die übrigen neun Länder mit Währungskorbbindung.
Das Wechselregime mit Fixed Peg (fester Wechselkurs) basieren auf einer Bindung der eigenen Währung an eine weitere Währung oder an einen Währungskorb aus mehreren Ländern. Von den Daten des IWF können wir noch erkennen, dass die Länder, die unter einem System fester Wechselkurse operieren, meistens die Entwicklungsländer sind. Dies ist ein sehr wichtiges Merkmal für die Anwendung dieses Wechselkursregimes. Es zeigt sich, dass die Wechselkursstrategie fester Wechselkurse viele spezifische unvernachlässigbare Vorteile hat, besonders für die Entwicklungsländer.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der Wahl zwischen festen und flexiblen Wechselkursen ein und gibt einen Überblick über den Aufbau der Arbeit.
2. Wechselkurserklärung aus theoretischem Aspekt: Dieses Kapitel analysiert theoretische Ansätze wie das Mundell-Fleming-Modell, den monetären Ansatz und den Finanzmarktansatz zur Erklärung von Wechselkursmechanismen.
3. Empirische Erfahrungen mit der Wechselkursbindung: Hier werden die verschiedenen Wechselkursregime nach IWF-Klassifizierung sowie deren Vor- und Nachteile in der Praxis untersucht.
4. Die Entwicklung der chinesischen Währung ‚Yuan’ seit 1949: Dieses Kapitel stellt die historische Entwicklung des chinesischen Währungssystems und die aktuelle Debatte um den Yuan dar.
5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont die Unmöglichkeit, geldpolitische Autonomie bei festen Wechselkursen ohne Einschränkungen zu erreichen.
Wechselkursbindung, Wechselkursregime, Mundell-Fleming-Modell, Goldstandard, Bretton-Woods-System, Währungsunion, Dollarisierung, Fixed Peg, Crawling Peg, Managed Floating, Chinesische Währung, Yuan, Geldpolitik, Fiskalpolitik, Zahlungsbilanz.
Die Arbeit beschäftigt sich mit den theoretischen Grundlagen und der praktischen Problematik von Wechselkursbindungen, insbesondere im Kontext von Entwicklungsländern und der globalen Wirtschaftsintegration.
Die Arbeit fokussiert sich auf die theoretische Erklärung von Wechselkursen, eine empirische Klassifizierung von Wechselkursregimen sowie eine detaillierte Fallstudie zur Entwicklung des chinesischen Yuan.
Das primäre Ziel ist es, die Herausforderungen bei der Wahl eines Wechselkurssystems aufzuzeigen und die Wechselwirkung zwischen Wechselkursbindung und nationaler Wirtschaftspolitik zu beleuchten.
Die Arbeit kombiniert theoretische Analysen auf Basis bekannter ökonomischer Modelle (z.B. Mundell-Fleming) mit einer deskriptiven empirischen Untersuchung von Wechselkursregimen anhand von IWF-Daten.
Im Hauptteil werden theoretische Ansätze, empirische Erfahrungen mit verschiedenen Regimen (Fixed Peg, Währungsunion, etc.) sowie die spezifische Entwicklung des chinesischen Währungssystems seit 1949 dargelegt.
Zentrale Schlüsselwörter sind unter anderem Wechselkursbindung, Geldpolitik, Zahlungsbilanz, Dollarisierung und der chinesische Yuan.
China dient als bedeutendes Fallbeispiel für eine Volkswirtschaft, die lange an einer festen Wechselkursbindung festhielt und nun im Zuge der Globalisierung vor der Herausforderung steht, sein Wechselkurssystem anzupassen.
Die Dollarisierung wird als ein "Extremfall" des fixen Wechselkurses diskutiert, um die Vor- und Nachteile des vollständigen Verzichts auf eine eigene nationale Währung, insbesondere in Lateinamerika, aufzuzeigen.
Der Autor analysiert beide Systeme historisch als Festkurssysteme, die zwar für Stabilität sorgen konnten, aber letztlich aufgrund von systemischen Schwächen und mangelnder internationaler Koordination scheiterten.
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