Magisterarbeit, 2005
116 Seiten, Note: 1,3
Die Magisterarbeit untersucht die Rolle und das Selbstverständnis der deutschen Literaturkritik in den letzten zwei Jahrzehnten am Beispiel von Marcel Reich-Ranicki und Martin Walsers Roman „Tod eines Kritikers“. Sie analysiert die Kontroverse um den Roman und die damit verbundenen Vorwürfe des Antisemitismus.
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Themen Literaturkritik, Selbstverständnis, Medien, Einfluss, Kontroverse, Antisemitismus, Reich-Ranicki, Walser, „Tod eines Kritikers“, deutscher Literaturstreit, Autorität, Verantwortung, Tradition, Medienlandschaft.
Aufgrund seiner enormen Macht und Autorität im Literaturbetrieb, wobei sein Urteil über Werke oft als unfehlbar oder zumindest unumgänglich wahrgenommen wurde.
Der Roman wurde vor Erscheinen als antisemitischer Angriff auf Reich-Ranicki kritisiert, was eine bundesweite Debatte über die Grenzen der Literaturkritik auslöste.
Er sah sich selbst eher als „Anwalt der Literatur“, der sie gegen schlechte Behandlungen verteidigt, nutzte aber gezielt Polemik zur Beeinflussung des Publikums.
Die Arbeit zieht Vergleiche zu Lessing, Goethe sowie Kritikern wie Alfred Kerr und Paul Lindau.
Eine Debatte nach der Wende über die Rolle von DDR-Autoren (wie Christa Wolf) und die moralische Verantwortung von Schriftstellern.
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