Diplomarbeit, 2005
71 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
1.2 Gang der Untersuchung
2 Definitorische Grundlagen und Vorgehensweise
2.1 Risikomanagement
2.1.1 Risikoarten
2.1.2 Risikomanagementprozess
2.1.3 Risikomanagementinformationssysteme
2.1.4 Risikomanagement und Risikocontrolling
2.2 Vorgehensweise zur Identifikation kritischer Erfolgfaktoren
2.2.1 Kritische Erfolgsfaktoren
2.2.2 Konzeptionelles Vorgehen zur Analyse kritischer Erfolgsfaktoren
3 Modell und Zielkriterien zur Erfolgsfaktoranalyse
3.1 Allgemeines Analysemodell zur Informationssystemkonzeption
3.2 Anwendung des Modells auf Kreditrisikomanagementsysteme
3.2.1 Umwelt eines Kreditrisikomanagementsystem
3.2.1.1 Individuelle Rahmenbedingungen
3.2.1.2 Organisatorische Rahmenbedingungen
3.2.1.3 Gesetzliche und aufsichtliche Rahmenbedingungen
3.2.1.4 Technologische Rahmenbedingungen
3.2.2 Konzeption von Kreditrisikomanagementsystemen
3.2.2.1 Komponenten eines Kreditrisikomanagementsystems
3.2.2.2 Berechnung der Eigenkapitalunterlegung im Kreditrisikomanagementsystem nach Basel II
3.2.3 Wissensbasis von Kreditrisikomanagementsystemen
3.3 Ableitung von Zielkriterien aus dem Analysemodell
4 Identifikation und Analyse der Erfolgsfaktoren für Kreditrisikomanagementsysteme
4.1 Erfolgsfaktoren für die Informationssystemkonzeption
4.1.1 Methodik der Erfolgsfaktoridentifikation
4.1.2 Erfolgsfaktoren der vier Schlüsselbereiche
4.1.2.1 Erfolgsfaktoren des Schlüsselbereichs Service
4.1.2.2 Erfolgsfaktoren des Schlüsselbereichs Kommunikation
4.1.2.3 Erfolgsfaktoren des Schlüsselbereichs Personal
4.1.2.4 Erfolgsfaktoren des Schlüsselbereichs Positionierung
4.1.3 Erfolgsfaktoren des Projektmanagements
4.2 Analyse der Erfolgsfaktoren für Kreditrisikomanagementsysteme
4.2.1 Analyse von Erfolgsfaktoren
4.2.2 Unterscheidung in kritische und nicht-kritische Erfolgsfaktoren
5 Zusammenfassung und Ausblick
5.1 Zusammenfassung der Ergebnisse und Ausblick
5.2 Aktuelle Entwicklung der Erfolgsfaktorenforschung
5.3 Kritische Würdigung und Weiterer Forschungsbedarf
Die Arbeit analysiert die kritischen Erfolgsfaktoren bei der Konzeption DV-gestützter Kreditrisikomanagementsysteme für Banken vor dem Hintergrund neuer regulatorischer Anforderungen wie Basel II. Ziel ist es, ein Verständnis für die maßgeblichen Determinanten zu schaffen, die eine effiziente und anforderungskonforme Systemgestaltung ermöglichen, um so die Kreditrisikosteuerung zu verbessern.
2.1.2 Risikomanagementprozess
Erfolgreiches Risikomanagement ist in jedem Unternehmen eine Grundvoraussetzung für dessen Fortbestand. Risikomanagement ist die systematische Anwendung von Managementpolitik, -methoden und -praktiken durch Identifikation, Analyse, Bewertung und Risikosteuerung. Dieser in Abbildung 2 dargestellte Prozess wird durch eine ständige Überwachung und Überprüfung begleitet und basiert auf der Einbeziehung und Kommunikation aller Beteiligten.
Der Australian Standard/New Zealand Standard 4360:1999 – Risk Management, ein gesetzlicher Standard für das Risikomanagement, verlangt im ersten Schritt zusätzlich die Definition eines Risikomanagementkontextes. Dieser Kontext legt somit den Rahmen für das Risikomanagement fest. Dadurch soll sichergestellt werden, dass der Risikomanagementprozess auf die Risikostrategie und Risikopolitik des Unternehmens abgestimmt ist und entsprechende Zielvorgaben zur Risikobewertung und Risikosteuerung bestimmt wurden.
Das ermöglicht dann im nächsten Schritt eine strukturierte Identifizierung von Risiken. Dieser Schritt ist im Risikomanagement als kritisch anzusehen, da nur zuvor identifizierte Risiken erfolgreich kontrolliert und gesteuert werden können.
1 Einleitung: Beschreibt die aktuelle Problematik und Notwendigkeit der Anpassung von Kreditrisikomanagementsystemen aufgrund regulatorischer Auflagen wie Basel II.
2 Definitorische Grundlagen und Vorgehensweise: Definiert die Grundlagen des Risikomanagements und das methodische Vorgehen zur Identifikation von Erfolgsfaktoren.
3 Modell und Zielkriterien zur Erfolgsfaktoranalyse: Herleitung eines Analysemodells und Anwendung auf Kreditrisikomanagementsysteme sowie Ableitung von Zielkriterien.
4 Identifikation und Analyse der Erfolgsfaktoren für Kreditrisikomanagementsysteme: Umfassende Identifikation und Analyse der Erfolgsfaktoren für die Konzeption unter Unterscheidung von kritischen und nicht-kritischen Faktoren.
5 Zusammenfassung und Ausblick: Resümee der zentralen Ergebnisse und kritische Betrachtung des weiteren Forschungsbedarfs.
Kreditrisikomanagementsystem, Basel II, Erfolgsfaktoren, Risikomanagementprozess, Kreditrisiko, Risikocontrolling, Informationssystemkonzeption, Bankenaufsicht, Eigenkapitalunterlegung, IT-Infrastruktur, Risikosteuerung, Risikobewertung, Managementinformationssysteme, Konzeptionelles Vorgehen, Kreditportfoliomanagement.
Die Arbeit befasst sich mit den Erfolgsfaktoren bei der Konzeption von DV-gestützten Kreditrisikomanagementsystemen für Banken unter Berücksichtigung regulatorischer Herausforderungen.
Die Arbeit behandelt die Bereiche Risikomanagement-Grundlagen, Analysemodelle für Informationssysteme, spezifische Anforderungen durch Basel II und die systematische Identifikation von Erfolgsfaktoren.
Das Ziel ist die Identifikation und Analyse der kritischen Erfolgsfaktoren, die für eine zielorientierte und anforderungskonforme Konzeption solcher Systeme maßgeblich sind.
Die Arbeit nutzt ein deduktives Vorgehen auf Basis eines Analysemodells (in Anlehnung an Hevner et al.) zur Filterung von Erfolgsfaktoren aus einem Pool, der aus Literaturanalysen zum Informationsmanagement und Projektmanagement gespeist wird.
Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Grundlagenarbeit, die Anwendung von Modellen auf den spezifischen Bankenkontext sowie die detaillierte Identifikation und Bewertung kritischer Erfolgsfaktoren.
Kreditrisikomanagementsystem, Basel II, Erfolgsfaktoren, Risikomanagementprozess und Informationssystemkonzeption.
Basel II erzwingt durch höhere Anforderungen an Eigenkapitalberechnungen und Aufsicht eine technologisch modernere und flexiblere Datenbasis sowie die Notwendigkeit präziserer Risikokomponenten.
Es dient als Grundvoraussetzung, um unvorhergesehene Schwierigkeiten zu lösen und die Durchsetzbarkeit der Konzeption sowie die notwendigen finanziellen und organisatorischen Ressourcen sicherzustellen.
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