Forschungsarbeit, 2005
22 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung – Thematik
2 Theoretische Vorüberlegungen
3 Überlegungen zum Untersuchungsdesign und dem Untersuchungsablauf
3.1 Befragungstechniken
3.2 Auswahlverfahren
3.3 Methode
3.4 Validität (Gültigkeit) und Reliabilität (Wiederholbarkeit)
3.5 SWOT-Analyse
3.6 Pretest
4 Fragestellungen
5 Darstellung und Interpretation der Ergebnisse
6 Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht die aktuelle Situation von Online-Sportjournalisten in Deutschland, wobei der Schwerpunkt auf deren Berufszufriedenheit sowie der Einschätzung zukünftiger Berufs- und Marktchancen liegt. Das primäre Ziel ist es, ein exploratives Bild dieses spezifischen Berufsfeldes zu zeichnen und die Auswirkungen von Branchentrends wie Boulevardisierung und Kommerzialisierung zu analysieren.
3.3 Methode
„In der gesamten empirischen Sozialforschung ist die Befragung in mündlicher oder schriftlicher Form das wichtigste und am häufigsten angewandte Forschungsinstrument zur Datenerhebung über individuelles und soziales Verhalten und Handeln.“
Wie bereits erwähnt handelt es sich bei der Befragung um eine Online-Befragung, da die 45 Fragen in eine Homepage eingebaut wurden, die man über einen Link erreichen konnte, den wir an die jeweiligen Online-Sportjournalisten direkt oder an den jeweiligen Ressortleiter (mit der Bitte um Weiterleitung an die einzelnen Redakteure) des Online-Sportportals geschickt haben. „Eine Online-Befragung ist ein Spezialfall der schriftlichen Umfrage, bei der der Fragebogen online – das heißt im World Wide Web oder per E-Mail – präsentiert wird.“(Möhring, Schlütz, 2003, S. 146) Den Ausschlag für diese Methode brachten die niedrigen Kosten, die Schnelligkeit sowie die automatische Weiterverarbeitung. Die Problematik, dass nicht jeder Bürger einen Internetanschluss zur Verfügung hat, kann bei dieser Befragung vernachlässigt werden, da es sich um Online-Sportjournalisten handelt, die täglich im World Wide Web arbeiten (vgl. Möhring, Schlütz, 2003, S. 146).
1 Einleitung – Thematik: Die Einleitung beleuchtet den Aufstieg des Internets zum Massenmedium und die damit einhergehende steigende Relevanz der Online-Sportberichterstattung in Deutschland.
2 Theoretische Vorüberlegungen: Dieses Kapitel verortet die Untersuchung im Bereich der journalistischen Berufsforschung und setzt sie in den Kontext existierender Studien zum Kommunikatorbegriff.
3 Überlegungen zum Untersuchungsdesign und dem Untersuchungsablauf: Hier werden das methodische Vorgehen, die Wahl der Online-Befragung, das Stichproben-Auswahlverfahren nach dem Konzentrationsprinzip sowie die Validitätsprüfung und der Pretest detailliert dargelegt.
4 Fragestellungen: Basierend auf den theoretischen Vorüberlegungen werden hier die zentralen Hypothesen zu Berufszufriedenheit und Zukunftschancen sowie der zugrundeliegende Fragenkatalog für die Teilnehmer formuliert.
5 Darstellung und Interpretation der Ergebnisse: Dieser Abschnitt wertet die erhobenen Daten aus, verifiziert bzw. falsifiziert die aufgestellten Hypothesen und analysiert Trends wie die Boulevardisierung im Sportjournalismus.
6 Fazit: Das Fazit fasst das positive Selbstverständnis der Berufsgruppe zusammen und ordnet die Ergebnisse in den Kontext des wirtschaftlichen Konsolidierungsprozesses der Internet-Branche ein.
Online-Sportjournalismus, Kommunikatorforschung, Berufszufriedenheit, Online-Befragung, Medienforschung, Sportberichterstattung, Journalistische Berufsforschung, Boulevardisierung, Kommerzialisierung, Internet-Medien, Stichprobenverfahren, Arbeitsbedingungen, Zukunftschancen, Digitale Medien, Online-Redakteure.
Die Arbeit befasst sich mit der beruflichen Situation von Online-Sportjournalisten in Deutschland, untersucht deren Zufriedenheit und analysiert, wie diese ihre Zukunft in einem sich wandelnden Medienmarkt sehen.
Im Zentrum stehen die Demographie und Arbeitsstruktur, die Berufszufriedenheit, die Anforderungen an Qualifikation und technisches Know-how sowie die wahrgenommene Entwicklung des Sportjournalismus.
Das Ziel ist eine explorative Bestandsaufnahme des Berufsfeldes, um verlässliche Daten über Meinungen und Einschätzungen der Sportjournalisten zu gewinnen, die nach der Boomphase des Internets agieren.
Es wurde eine explorative Online-Befragung mittels einer eigens erstellten Homepage durchgeführt, wobei die Teilnehmer bewusst nach dem Konzentrationsprinzip ausgewählt wurden.
Der Hauptteil widmet sich dem Untersuchungsdesign, der technischen Umsetzung der Befragung, der methodischen Absicherung (Validität/Reliabilität) und der detaillierten Auswertung der empirischen Ergebnisse.
Wichtige Begriffe sind Online-Sportjournalismus, Berufszufriedenheit, Medienkonvergenz, explorative Studie, Boulevardisierung und journalistische Berufsforschung.
Die Wahl fiel auf die Online-Befragung aufgrund der Kosteneffizienz, der Schnelligkeit der Datenerhebung und der hohen Affinität der Zielgruppe zum Medium Internet.
Der Autor stellt fest, dass die Branche einen harten Konsolidierungsprozess hinter sich hat und die Journalisten ihre Zukunftsaussichten eher vorsichtig, aber dennoch stabil einschätzen, wobei Trends wie Kommerzialisierung anhalten.
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