Diplomarbeit, 2001
45 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
2 Die beiden Autoren
2.1 Walter Eucken
2.1.1 Biographie
2.1.2 Sozialphilosophie
2.2 Friedrich August von Hayek
2.2.1 Biographie
2.2.2 Sozialphilosophie
2.3 Verhältnis der beiden zueinander
2.4 Vergleich der beiden Sozialphilosophien
3 Vergleich
3.1 Grundsätzliches zum Vergleich
3.2 Vorstellungen zur Rolle von Wirtschaftspolitik
3.2.1 Vorstellungen Euckens
3.2.1.1 Vorstellungen zur Ordnungspolitik
3.2.1.2 Vorstellungen zur Wettbewerbspolitik
3.2.1.3 Vorstellungen zur sozialen Frage
3.2.2 Vorstellungen Hayeks
3.2.2.1 Vorstellungen zur Ordnungspolitik
3.2.2.2 Vorstellungen zur Wettbewerbspolitik
3.2.2.3 Vorstellungen zur sozialen Frage
3.3 Gemeinsamkeiten und Unterschiede
3.3.1 Vergleich zur Ordnungspolitik
3.3.2 Vergleich zur Wettbewerbspolitik
3.3.3 Vergleich zur sozialen Frage
4 Schlußbemerkungen
Die vorliegende Diplomarbeit vergleicht die wirtschaftspolitischen Vorstellungen von F. A. Hayek und Walter Eucken. Ziel ist es, ausgehend von ihren allgemeinen sozialphilosophischen Anschauungen zu untersuchen, welche Rolle sie der Wirtschaftspolitik in einer modernen Gesellschaftsordnung zuschreiben und dabei Gemeinsamkeiten sowie Unterschiede in ihren Ansätzen herauszuarbeiten.
2.1 Walter Eucken
Walter Eucken übte durch seine Ideen von der Ordnung der Wirtschaft starken Einfluß auf maßgebliche Gestalter Nachkriegsdeutschlands aus. Die Ideen der Sozialen Marktwirtschaft werden der von ihm beeinflußten Freiburger Schule zugerechnet, als deren theoretischer Kopf er angesehen werden kann. Dieses Konzept wurde durch deren Anhänger, wie z. B. dem damaligen Bundeswirtschaftsminister Ludwig Erhard, Alfred Müller-Armack aufgegriffen und teilweise verwirklicht, die Arbeit Euckens wird darüber hinaus durch das von ihm zusammen mit Franz Böhm begründeten 'ORDO - Jahrbuch für Wirtschaft und Gesellschaft' weitergeführt.
1 Einleitung: Darstellung der Problemstellung und des Vorhabens, die ordnungspolitischen Ansätze von Eucken und Hayek zu vergleichen.
2 Die beiden Autoren: Biografischer Überblick und Einordnung der sozialphilosophischen Ausgangspunkte beider Ökonomen.
3 Vergleich: Systematische Gegenüberstellung ihrer Vorstellungen zu Ordnungspolitik, Wettbewerbspolitik und sozialer Frage.
4 Schlußbemerkungen: Zusammenfassende Bewertung der Komplementarität beider Ansätze und ihrer Bedeutung für die aktuelle Wirtschaftspolitik.
Walter Eucken, Friedrich August von Hayek, Ordnungspolitik, Wettbewerbsordnung, Sozialphilosophie, Wirtschaftspolitik, Soziale Marktwirtschaft, Wettbewerb, Ordnungstheorie, Konstitutionenökonomik, Wissensproblem, Marktprozess, Konsumentensouveränität.
Die Arbeit analysiert und vergleicht die ordnungspolitischen Konzeptionen von Walter Eucken und F. A. Hayek, um deren jeweilige Vorstellungen zur Rolle des Staates und der Wirtschaftspolitik zu klären.
Im Zentrum stehen die Ordnungspolitik, die Wettbewerbspolitik sowie der Umgang mit der sozialen Frage unter Berücksichtigung der jeweiligen sozialphilosophischen Grundlagen.
Das Ziel ist ein fundierter Vergleich der beiden Denker, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede in ihrem Verständnis von Wirtschaftsordnung und staatlichem Handeln aufzuzeigen.
Die Arbeit nutzt eine komparative Analyse, bei der die Originalschriften beider Autoren in den Kontext ihrer Entstehungszeit und ihrer theoretischen Hintergründe (z.B. Wissensproblematik bei Hayek, Machtproblematik bei Eucken) gestellt werden.
Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Autoren, eine detaillierte Ausarbeitung ihrer Ansichten zur Rolle der Wirtschaftspolitik (Ordnungs-, Wettbewerbspolitik, soziale Frage) und einen anschließenden direkten Vergleich dieser Konzepte.
Zentrale Begriffe sind Ordnungspolitik, Wettbewerbsordnung, Sozialphilosophie, Wissensproblem, Konstitutionenökonomik und Soziale Marktwirtschaft.
Eucken sieht die soziale Frage als zentrales Problem, das durch eine effiziente Ordnung gelöst werden soll, während Hayek skeptisch gegenüber dem Begriff 'sozial' ist und soziale Gerechtigkeit primär als Einhaltung abstrakter Regeln interpretiert.
Obwohl sie unterschiedliche Schwerpunkte setzen (Eucken auf Machtbegrenzung, Hayek auf Wissensnutzung), kommen beide zu dem Schluss, dass ein freiheitlicher, wettbewerblicher Ordnungsrahmen die notwendige Basis für sozialen Fortschritt und menschliche Entwicklung ist.
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