Diplomarbeit, 2006
99 Seiten, Note: 1
Die Arbeit analysiert das Sintflutbild von Joachim Anthonisz Wtewael im Kontext des Manierismus des 16. Jahrhunderts. Sie untersucht den künstlerischen Stil, die ikonografischen Elemente sowie die literarischen und künstlerischen Vorbilder des Gemäldes.
Die Einleitung führt in die Thematik der Arbeit ein und stellt die Forschungsfrage nach der Bedeutung und Aussage des Sintflutbildes von Wtewael. Kapitel 1 analysiert das Gemälde anhand seiner formalen und ikonografischen Elemente. Kapitel 2 beleuchtet die literarischen Vorlagen des Gemäldes, insbesondere die Genesis-Erzählung und Ovids Metamorphosen. Kapitel 3 untersucht die Darstellung der Sintflut in der Kunstgeschichte, von frühen christlichen Darstellungen bis hin zu den Sintflutdarstellungen der Renaissance und des Manierismus. Kapitel 4 beleuchtet die künstlerischen Vorbilder und Zeitgenossen von Wtewael, sowohl aus dem niederländischen als auch aus dem italienischen Raum. Kapitel 5 widmet sich dem Manierismus als künstlerischer Stil und erläutert seine wesentlichen Merkmale. Kapitel 6 liefert einen Überblick über die politische, wirtschaftliche, religiöse und künstlerische Situation im 16. Jahrhundert. Schließlich analysiert Kapitel 7 die Form, den Inhalt und die Aussage des Sintflutbildes von Wtewael im Kontext der damaligen Zeit.
Die Arbeit befasst sich mit Themen wie Manierismus, Sintflut, Ikonografie, Genesis, Ovid, Michelangelos Sintflutfresko, niederländischer Manierismus, italienischer Manierismus, Kunstgeschichte, Kunstinterpretation, formaler Analyse, inhaltlicher Interpretation, Moral, Zeitgeschichte, Renaissance.
Es ist ein Meisterwerk des Manierismus, das die Sintflut ohne typische Attribute wie die Arche darstellt und stattdessen auf die Menschendarstellung fokussiert.
Dazu gehören die "Figura serpentinata" (gedrehte Körper), extreme Streckung der Figuren, künstliche Gebärden und ein komplexes Spiel mit der Perspektive.
Hauptquellen sind die biblische Genesis-Erzählung und die Metamorphosen des antiken Dichters Ovid.
Die Arbeit nennt italienische Vorbilder wie Michelangelo sowie niederländische Zeitgenossen wie Abraham Bloemaert und Hendrick Goltzius.
Das Gemälde reflektiert die Sündhaftigkeit der Menschheit vor der Flut und dient als Mahnung im Kontext der zeitgenössischen religiösen Weltanschauung.
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