Examensarbeit, 2000
64 Seiten, Note: 1,7
VORWORT
1. EINLEITUNG, HYPOTHESE UND ARBEITSAUFBAU – ALLES IN EINEM
2. DEFINITION VON „HUMOR“
2.1. DER URSPRUNG DES BEGRIFFS „HUMOR“
2.2. HUMORTHEORIEN
2.2.1. Überlegenheitstheorie
2.2.2. Inkongruenztheorie
2.3. VERSCHIEDENE DEFINITIONSVERSUCHE
3. DEFINITION VON „LERNEN“
3.1. LERNTHEORIEN
3.1.1 Das Grundmodell der menschlichen Informationsverarbeitung
4. EXKURS IN DIE GELOTOLOGIE – WAS PASSIERT EIGENTLICH BEIM LACHEN?
4.1. LACHEFFEKTE – MEDIZINISCH GESEHEN
5. LÄCHELN, LACHEN UND VERSTEHEN – DIE HUMORENTWICKLUNG DES KINDES
5.1. DAS LÄCHELN
5.2. DAS LACHEN
5.2.1. Der Gegensatz: kindliches Lachen – Auslachen
5.3. DIE ENTWICKLUNG DES HUMORVERSTÄNDNISSES
5.3.1. Das kognitive Stufenmodell von McGhee
6. HUMORVOLLES LERNEN
6.1. HUMOR ALS BASIS
6.1.1. Humor in der Schule
6.1.2. Weitere Eigenschaften des Humors
6.1.3. Fünf wichtige Aspekte für den Einsatz von Humor beim Lernen
6.2. FAKTEN, FAKTEN, FAKTEN – WISSENSCHAFTLICHE ERKENNTNISSE
6.2.1. Etwas Kritisches vorweg
6.2.2. Wie alles begann
6.2.3. Avner Ziv’s Studie – eine Art Referenz
6.2.4. Erhöht Humor die Aufmerksamkeit der Schüler ?
6.3. KINDER, IRONIE & CO – PAßT DENN DAS ZUSAMMEN ?
6.4 DIE KEHRSEITE DER MEDAILLE – NACHTEILE VON HUMOR
7. DARSTELLUNG UND ANWENDUNG EINES LERNMODELLS AUF HUMOR
7.1. FREDERICK VESTERS MODELL DES VERNETZTEN LERNENS
7.1.1. Informationsverarbeitung durch den Hals einer Flasche
7.1.2. Eine Information im Milieukleid
7.1.3. Fazit
8. ZUM SCHLUß EIN PAAR PERSÖNLICHE GEDANKEN
8.1. WUNSCHLISTE AN DIE HUMORFORSCHER
Die vorliegende Arbeit untersucht den pädagogischen Nutzen von Humor im Lernprozess mit dem Ziel, den Zusammenhang zwischen wohldosiertem Humoreinsatz und verbesserter Lernleistung wissenschaftlich zu fundieren und kritisch zu beleuchten.
Die vierte Humorstufe
Die vierte Humorstufe beinhaltet auch das Erkennen von Mehrdeutigkeiten von Wörtern. Dazu muß das Kind nicht nur beide Bedeutungen des Wortes kennen, sondern auch die Fähigkeit erlangen, die eine Bedeutung noch im Kopf zu behalten, während es die andere ausprobiert.
Wortspiele, wie das Erfinden von Unsinnswörtern oder Reimen, werden genauso als komisch empfunden wie das Hören eines Wortes, welches auf ungewöhnliche Weise betont wird. Bei einer solchen Wortveränderung ist jedoch die Verzerrung der „physikalischen“ Aspekte (McGhees Bezeichnung für den Klang) wichtiger als die Bedeutungsänderung des Wortes.
Auch wenn McGhees Modell der kognitiven Humorentwicklung nach der vierten Humorstufe endet, so räumt er dennoch ein, daß nach dem Erreichen der Phase des formalen operationalen Denkens (entspricht der fünften und letzten Stufe des Piaget-Modells) noch abstraktere Humorformen wie Satire, Ironie etc. als komisch empfunden werden können.
VORWORT: Der Autor erläutert seine Motivation und die Herausforderung, das subjektive Phänomen Humor wissenschaftlich für den pädagogischen Kontext aufzubereiten.
1. EINLEITUNG, HYPOTHESE UND ARBEITSAUFBAU – ALLES IN EINEM: Es wird die Hypothese aufgestellt, dass wohldosierter Humor das Lernen fördert, und der strukturelle Aufbau der Arbeit dargelegt.
2. DEFINITION VON „HUMOR“: Verschiedene Humortheorien, wie die Überlegenheits- und Inkongruenztheorie, werden vorgestellt, um eine definitorische Grundlage zu schaffen.
3. DEFINITION VON „LERNEN“: Dieser Abschnitt beschreibt das grundlegende Modell der menschlichen Informationsverarbeitung als Basis des Lernens.
4. EXKURS IN DIE GELOTOLOGIE – WAS PASSIERT EIGENTLICH BEIM LACHEN?: Die medizinischen und physiologischen Auswirkungen des Lachens werden beleuchtet.
5. LÄCHELN, LACHEN UND VERSTEHEN – DIE HUMORENTWICKLUNG DES KINDES: Anhand des Modells von McGhee wird die kognitive Entwicklung des Humorverständnisses bei Kindern nachgezeichnet.
6. HUMORVOLLES LERNEN: Das zentrale Kapitel analysiert die Anwendung von Humor in der Schule und wissenschaftliche Erkenntnisse zu dessen lernfördernder Wirkung.
7. DARSTELLUNG UND ANWENDUNG EINES LERNMODELLS AUF HUMOR: Das Modell des vernetzten Lernens von Frederick Vester wird auf Humor angewendet, um die emotionale Komponente beim Wissenserwerb zu erklären.
8. ZUM SCHLUß EIN PAAR PERSÖNLICHE GEDANKEN: Der Autor zieht ein Fazit zur Hypothese und reflektiert über die Rolle des Humors als Grundlage einer angstfreien Pädagogik.
Humorvolles Lernen, Humorforschung, Gelotologie, Inkongruenztheorie, pädagogische Grundhaltung, vernetztes Lernen, Frederick Vester, Paul McGhee, Lernatmosphäre, Humor in der Schule, kognitive Entwicklung, Lernförderung, Ironie, Informationsverarbeitung, Schulpädagogik.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der wissenschaftlichen Untersuchung der Wirkung von Humor auf den Lernprozess und wie dieser gezielt im pädagogischen Kontext eingesetzt werden kann.
Die Arbeit verknüpft Erkenntnisse aus der Humorforschung (Gelotologie), der Lernpsychologie und der pädagogischen Praxis, insbesondere in Bezug auf die Entwicklung von Kindern.
Das Ziel ist es, die Hypothese zu belegen, dass ein wohldosierter Einsatz von Humor das Lernen durch die Förderung einer angstfreien und motivierenden Atmosphäre verbessern kann.
Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die existierende empirische Studien und Lernmodelle, insbesondere das Modell des vernetzten Lernens von Frederick Vester, analysiert und interpretiert.
Der Hauptteil behandelt die theoretischen Grundlagen von Humor, die biologischen Aspekte des Lachens, die entwicklungspsychologischen Stufen des Humors bei Kindern sowie die konkrete Anwendung und den Nutzen von Humor im Schulalltag.
Die wichtigsten Schlüsselwörter umfassen humorvolles Lernen, Humorforschung, Lernatmosphäre, kognitive Entwicklung, vernetztes Lernen und pädagogische Grundhaltung.
Der Autor unterscheidet zwischen konstruktivem Humor, der Nähe und positive Stimmung erzeugt, und destruktiven Formen wie Zynismus oder Sarkasmus, die eher Distanz und Angst schüren und somit den Lernprozess hemmen.
Vester identifiziert das limbische System als Zentrum für Emotionen, welches entscheidet, welche Informationen wichtig sind; Humor kann durch die Erzeugung positiver Emotionen das limbische System ansprechen und somit die Informationsaufnahme begünstigen.
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