Masterarbeit, 2006
124 Seiten, Note: 1,0
I EINLEITUNG
1 MOTIVATION
2 ZIELE
3 METHODEN
II WEBPUBLISHING MIT CMS
1 KLASSISCHE WEBSITEGESTALTUNG
2 BEGRIFFSKLÄRUNG CMS
2.1 CONTENT MANAGEMENT (CM) VS. CONTENT MANAGEMENT SYSTEM (CMS)
2.2 CONTENT, KNOWLEDGE, DOKUMENTEN MANAGEMENT
2.3 WEB CONTENT MANAGEMENT SYSTEM (WCMS)
2.4 LEARNING CONTENT MANAGEMENT SYSTEM (LCMS)
2.5 CONTENT, COMMUNICATION, COLLABORATION (C³MS)
2.6 ZUSAMMENFASSUNG
3 THEORETISCHE GRUNDLAGEN WCMS
3.1 EINTEILUNG VON INFORMATIONEN
3.2 CONTENT LIFE CYCLE
3.3 KOMPONENTEN VON WCMS
3.4 MERKMALE VON WCMS
3.5 ENTWICKLUNG VON WCMS
4 WEBPUBLISHING MIT WCMS
5 WCMS FÜR SCHULEN?
III KRITERIENKATALOG FÜR EINE WEBPLATTFORM FÜR SCHULEN
1 INHALT
1.1 VORGABEN
1.2 INHALTE EINER SCHULPLATTFORM
2 FUNKTIONEN / TOOLS
3 DESIGN
4 BARRIEREFREIHEIT
4.1 WAS IST BARRIEREFREI?
4.2 WEB ACCESSIBILITY INITIATIVE
5 USABILITY
6 RECHTLICHE ASPEKTE
6.1 DAS PERSÖNLICHKEITSRECHT
6.2 URHEBERRECHT
7 TECHNISCHE ANFORDERUNGEN
8 KOSTENFAKTOR
9 OPENSOURCE
9.1 WAS IST OPENSOURCE?
9.2 VORTEILE VON OPENSOURCE
9.3 OPENSOURCE PHILOSOPHIE
IV EVALUATION AUSGEWÄHLTER WCMS
1 BESCHREIBUNG AUSGEWÄHLTER WCMS
1.1 PHPNUKE
1.2 JOOMLA!
1.3 TYPO 3
2 VERGLEICH AUSGEWÄHLTER WCMS
2.1 NUMERISCHE ANALYSE
2.2 QUALITATIVE ANALYSE
2.3 ERGEBNIS
V PROJEKTUMSETZUNG (SCHOOLTYPO)
1 PROJEKTZIELE
2 PROJEKTINSTALLATION
2.1 TYPO3 INSTALLATION AUF GEHOSTETEM WEBSPACE
2.2 TYPO3 INSTALLATION AUF (V)SERVER
2.3 MIETEN EINER FERTIG EINGERICHTETEN TYPO3 INSTALLATION
2.4 GEGENÜBERSTELLUNG DER INSTALLATIONSVARIANTEN
2.5 EXKURS: TOPLEVELDOMAINS FÜR ALLE SCHULEN
3 PROJEKTERGEBNIS
3.1 SEITENSTRUKTUR UND INHALT
3.2 FUNKTIONEN UND TOOLS
3.3 LAYOUT
3.4 BARRIEREFREIHEIT
3.5 USABILITY
3.6 SICHERHEIT UND RECHTLICHE ASPEKTE
4 PROJEKTEVALUATION
4.1 USABILITY
4.2 BARRIEREFREIHEIT
4.3 UMFRAGE: TYPO3-ZUFRIEDENHEIT AN SCHULEN
VI SCHLUSSFOLGERUNGEN
VII ZUSAMMENFASSUNG
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, zu untersuchen, ob und inwieweit Content Management Systeme (CMS) als technisches Medium geeignet sind, um als interaktive Kommunikationsplattform für Schulen zu fungieren. Die Forschungsfrage fokussiert sich darauf, wie ein solches System konzipiert sein muss, um sowohl die Anforderungen an eine professionelle öffentliche Webpräsenz als auch die Bedürfnisse der internen Schulgemeinschaft (SchülerInnen, LehrerInnen, Eltern) zu erfüllen.
1 KLASSISCHE WEBSITEGESTALTUNG
Die Gestaltung der „Schulhomepage“ erfolgt heute bei der überwiegenden Anzahl an Schulen „noch“ auf dem „traditionellen Weg“. Hierbei werden mehrere miteinander verlinkte HTML-Dateien erstellt; diese bilden gemeinsam die Schulwebsite. Die Erstellung der HTML-Dateien erfolgt dabei entweder durch reine HTML-Programmierung z.B. in einem Texteditor (eher die Ausnahme) oder mit Hilfe von HTML-Editoren wie Microsoft Frontpage oder Macromedia Dreamweaver (der übliche Weg).
Die auf diese Weise erstellten HTML-Dokumente beinhalten einerseits den Inhalt, der publiziert werden soll, und untrennbar mit dem Inhalt verbunden, das Design, in welchem diese Inhalte im Internet präsentiert werden sollen. Veränderungen beim Design sind hier meist mit relativ hohem Aufwand verbunden, da immer alle einer Website zugehörigen HTML-Dateien angepasst werden müssen.
Die HTML-Dateien werden meist auf einem Personal Computer (PC) erstellt und beispielsweise mittels FTP-Programm auf einen Server geladen. Die auf dem Server gespeicherten Informationen (HTML-Dateien) können nun über das Internet abgerufen und mittels Webbrowser auf anderen PCs dargestellt werden.
An den meisten Schulen ist (wenn überhaupt) eine Person (Webmaster) für die Betreuung der Schulwebsite verantwortlich. Dies hat zum einen den Grund, dass das Know-How oft nicht mehrfach an einer Schule vorhanden ist. Zum anderen wird die Hauptzuständigkeit einer Person auch durch die Arbeitsweise bestimmt. Die synchrone Bearbeitung der HTML-Dateien durch mehrere Personen wäre nur durch genaue Absprachen aller Beteiligten (genaue Aufgabentrennung) möglich, was im schulischen Alltag realistisch betrachtet nur schwer umsetzbar ist.
I EINLEITUNG: Einleitung in die Bedeutung von Internetauftritten für Schulen und die Motivation, durch Content Management Systeme eine verbesserte Kommunikations- und Arbeitsplattform zu schaffen.
II WEBPUBLISHING MIT CMS: Erläuterung der Grundlagen von CMS, Abgrenzung verschiedener Begriffe und Analyse der Vorteile gegenüber klassischem Webpublishing, insbesondere für das schulische Umfeld.
III KRITERIENKATALOG FÜR EINE WEBPLATTFORM FÜR SCHULEN: Entwicklung theoretischer Anforderungen an eine Schulplattform, die von Inhalten und Funktionen über Usability bis hin zu rechtlichen und technischen Aspekten reichen.
IV EVALUATION AUSGEWÄHLTER WCMS: Detaillierte Untersuchung und Vergleich der Systeme PHPNuke, Joomla! und TYPO3 anhand numerischer und qualitativer Kriterien mit abschließender Entscheidung für TYPO3.
V PROJEKTUMSETZUNG (SCHOOLTYPO): Dokumentation der praktischen Umsetzung und Installation von TYPO3 unter Berücksichtigung der unterschiedlichen technischen Voraussetzungen an Schulen sowie Evaluierung der Ergebnisse.
VI SCHLUSSFOLGERUNGEN: Fazit, dass TYPO3 ein mächtiges Werkzeug für Schulplattformen ist und das Potenzial zur Verbesserung der Kommunikation und Zusammenarbeit in Schulen bietet.
VII ZUSAMMENFASSUNG: Kurzer Rückblick auf die Ziele und Ergebnisse der Arbeit, inklusive Hinweisen auf die Bereitstellung des Prototyps "SchoolTYPO".
Content Management Systeme, CMS, Schulplattform, TYPO3, Joomla!, PHPNuke, Webpublishing, Schulkollaboration, E-Learning, Barrierefreiheit, Usability, Schulverwaltung, OpenSource, Webdesign, Kommunikation
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Einführung und Anwendung von Content Management Systemen (CMS) als moderne Kommunikations- und Arbeitsplattformen für Schulen.
Zentrale Themen sind der Anforderungskatalog für Schulwebseiten, die kritische Evaluation und der Vergleich gängiger CMS-Lösungen sowie die praktische Umsetzung einer Plattform für den Schulalltag.
Das primäre Ziel ist es, zu untersuchen, ob CMS für den Schuleinsatz geeignet sind, und mit "SchoolTYPO" einen Prototypen zu entwickeln, der für andere Schulen einfach adaptierbar ist.
Die Arbeit nutzt einen kombinierten Ansatz aus Literaturanalyse, Experteninterviews, einem Kriterienkatalog, qualitativen Praxistests auf verschiedenen Server-Umgebungen und einer begleitenden Umfrage an Schulen.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung (WCMS-Grundlagen), die Erstellung eines Kriterienkatalogs, die detaillierte Evaluierung der Systeme PHPNuke, Joomla! und TYPO3 sowie die konkrete Projektumsetzung.
Wichtige Schlagworte sind Content Management, Schulkollaboration, Usability, Barrierefreiheit, OpenSource, TYPO3-Implementierung und digitale Kommunikation in Bildungseinrichtungen.
TYPO3 wurde aufgrund seiner professionellen Benutzer- und Rechteverwaltung gewählt, die es erlaubt, die komplexe Rollenstruktur einer Schule (Lehrer, Schüler, Eltern) exakt und differenziert abzubilden.
Barrierefreiheit wird als ein zentraler Aspekt für die Zugänglichkeit und Zukunftssicherheit einer Schulwebsite betrachtet; daher wurde bei der Projektrealisierung ein barrierefreies Template gewählt.
Die befragten Schulen nutzen die Plattform überwiegend zur Information, wobei die interaktive Zusammenarbeit erst am Anfang steht, aber von den Nutzern als positiv bewertet wird.
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