Diplomarbeit, 2005
53 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Theoretische Grundlagen des Assessment Centers
2.1 Begriffsdefinition
2.2 Historische Entwicklung
2.3 Zielsetzung und Einsatzmöglichkeiten
2.4 Aufbau und Struktur eines Assessment Centers
2.4.1 Charakteristika
2.4.2 Ausgewählte Elemente
2.5 Beteiligte Personen
3. Die Güte eines Selektionsverfahrens
3.1 Diagnostische Güte
3.1.1 Objektivität
3.1.2 Reliabilität
3.1.3 Validität
3.2 Ökonomische Güte
4. Beurteilung des Assessment Centers anhand der Gütekriterien
4.1 Diagnostische Güte des Assessment Centers
4.1.1 Objektivität des Assessment Centers
4.1.2 Reliabilität des Assessment Centers
4.1.3 Validität des Assessment Centers
4.2 Ökonomische Güte des Assessment Centers
5. Schlussbetrachtung
Diese Arbeit befasst sich mit dem Assessment Center als Instrument der Personalauswahl und analysiert dessen diagnostische sowie ökonomische Güte. Ziel ist es zu untersuchen, ob dieses aufwendige Verfahren wirtschaftlich sinnvoll ist und welchen konkreten Nutzen es Unternehmen bietet.
3.1.2 Reliabilität
Die Reliabilität oder Zuverlässigkeit gibt den Grad der Genauigkeit an, mit dem ein Merkmal gemessen wird. Hierbei kommt es lediglich auf die formale Exaktheit der Merkmalserfassung und nicht auf den Inhalt des Merkmals an. Werden bei einer Wiederholung desselben Messvorganges stets die gleichen Resultate erzielt, ist der Test reliabel. Um eine Messwiederholung durchzuführen und die größtmögliche Zuverlässigkeit zu erreichen, können verschiedene Reliabilitätsmethoden verwendet werden. Folgende vier Formen berücksichtigen die spezifischen inhaltlichen Konzepte:
- Paralleltest-Reliabilität
- Retest-Reliabilität
- Halbierungs-Reliabilität
- Konsistenzanalyse
Die Paralleltest-Reliabilität wird in der Weise bestimmt, dass die Messung bei denselben Testpersonen nicht mit dem gleichen, sondern mit einem äquivalenten Test durchgeführt wird und deren Ergebnisse korreliert werden.
1. Einleitung: Einführung in die Relevanz der Personalauswahl und Vorstellung des Assessment Centers als Instrument mit hohem Aufwand sowie die Zielsetzung der Arbeit.
2. Theoretische Grundlagen des Assessment Centers: Definition des Begriffs, historische Herkunft, vielfältige Einsatzmöglichkeiten sowie der organisatorische Aufbau und die beteiligten Personengruppen.
3. Die Güte eines Selektionsverfahrens: Theoretische Herleitung der klassischen Gütekriterien (Objektivität, Reliabilität, Validität) und Erläuterung der ökonomischen Güte anhand von Kosten-Nutzen-Relationen.
4. Beurteilung des Assessment Centers anhand der Gütekriterien: Kritische Überprüfung der diagnostischen Leistungsfähigkeit und der ökonomischen Effizienz von Assessment Centern unter Berücksichtigung verschiedener Einflussfaktoren.
5. Schlussbetrachtung: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und Einordnung des Assessment Centers als zwar aufwendiges, aber bei korrekter Anwendung wertvolles Instrument der Personalentwicklung.
Assessment Center, Personalauswahl, Personalentwicklung, Gütekriterien, Objektivität, Reliabilität, Validität, Ökonomische Güte, Eignungsdiagnostik, Anforderungsprofil, Auswahlquote, Basisrate, Kosten-Nutzen-Verhältnis, Managementdiagnostik, Personalkosten.
Die Arbeit analysiert das Assessment Center als ein führendes Verfahren der Personalauswahl und untersucht dessen Qualität sowie Wirtschaftlichkeit im Unternehmenskontext.
Zentral sind die theoretischen Grundlagen der Eignungsdiagnostik, die diagnostische Güte (Objektivität, Reliabilität, Validität) sowie die ökonomische Effizienz des Assessment Centers.
Das Ziel ist es zu klären, ob das Assessment Center trotz seines hohen Kosten- und Zeitaufwands ein qualitativ hochwertiges und ökonomisch vertretbares Instrument zur Personalauswahl darstellt.
Es erfolgt eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Testtheorie sowie eine detaillierte Analyse von Kosten-Nutzen-Aspekten, untermauert durch relevante Fachliteratur und Studien.
Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der theoretischen Grundlagen sowie die kritische Beurteilung des Verfahrens anhand der klassischen Testgütekriterien und ökonomischer Faktoren.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Personalauswahl, Gütekriterien, Eignungsdiagnostik, Kosten-Nutzen-Verhältnis und Assessment Center definieren.
Die soziale Validität ist entscheidend für die Akzeptanz des Verfahrens bei den Bewerbern, was wiederum die Bereitschaft zur Mitwirkung an späteren Entwicklungsmaßnahmen beeinflusst.
Die Basisrate gibt an, wie hoch der Anteil geeigneter Kandidaten unter den Bewerbern ist; sie hilft abzuschätzen, ob ein aufwendiges Auswahlverfahren wie das AC im Vergleich zur Zufallsauswahl einen Mehrwert generiert.
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