Examensarbeit, 2002
114 Seiten, Note: 1,5
Einleitung
1. Alkoholismus
1.1. Wissenswertes zum Thema Alkoholismus
1.2. Versuch der Definition des Alkoholismus
1.3. Vom süchtigen Verhalten zur Sucht
1.4. Stadien des Alkoholismus
1.4.1. Die präalkoholische Phase
1.4.2. Die Anfangsphase
1.4.3. Die kritische Phase
1.4.4. Die chronische Phase
1.5. Eine Trinkertypologie
1.6. Folgen des Alkoholmissbrauchs
1.6.1. Körperliche Schäden durch Alkoholmissbrauch
1.6.2. Psychische Schäden durch Alkoholmissbrauch
1.6.3. Soziale Folgen des Alkoholmissbrauchs
1.7. Verleugnung der Sucht
1.8. Zusammenfassung
2. Jugendalkoholismus
2.1. Jugend: Was heißt Jungsein heute?
2.2. Jugendalkoholismus
2.3. Mögliche Ursachen für Alkoholmissbrauch
2.3.1. Allgemein
2.3.2. Ist Alkoholismus erblich bedingt?
2.3.3. Die Familie
2.3.4. Die Schule
2.3.5. Der Freundeskreis
2.4. Ausdrucksformen des Alkoholmissbrauchs bei Jugendlichen
2.5. Unterschiedliches Trinkverhalten bei Mädchen und Jungen
2.6. Hilfemöglichkeiten und Therapie
2.6.1. Hilfemöglichkeiten
2.6.2. Möglichkeiten der Therapie
2.6.3. Phasen der Therapie
2.6.4. Erfolgsaussichten einer Therapie
2.7. Zusammenfassung
3. Prävention
3.1. Was heißt Prävention? Wie wichtig ist sie?
3.2. Drei Präventionstypen
3.2.1. Die Primärprävention
3.2.2. Die Sekundärprävention
3.3.3. Die Tertiärprävention
3.3. Suchtprävention in der Familie
3.4. Sucht- und Drogenprävention als Aufgabe der Schule
3.4.1. Zielsetzungen, Aufgaben und Wege zeitgemäßer schulischer Sucht- und Drogenprävention
3.5. Didaktische und methodische Prinzipien schulischer Prävention
3.5.1. Wie effektiv ist Aufklärung? Das Verhältnis von Kenntnissen, Einstellungen und Verhalten
3.6. Suchtprävention als pädagogisches Handlungsprinzip
3.7. Methoden suchtpräventiven Unterrichts
3.7.1. Ebene der Lehrkräfte
3.7.2. Ebene des Unterrichts
3.7.3. Ebene der Schule
3.7.3.1. Schulleben als Bestandteil schulischer Prävention
3.8. Wie kann die Schule mit Eltern zusammenarbeiten?
3.9. Grenzen schulischer Prävention
3.10. Zusammenfassung
4. Unterrichtsentwurf
4.1. Thema der Unterrichtseinheit/Lehrplanthema
4.2. Gliederung der Unterrichtseinheit
4.3. Thema der Unterrichtsstunde
4.4. Planung des Unterrichts
4.4.1. Lernvoraussetzungen
4.4.2. Entwicklungspsychologische Voraussetzungen
4.4.3. Klassenstruktur
4.4.4. Schulische Rahmenbedingungen
4.5. Sachanalyse
4.5.1. Allgemeines
4.5.2. Alkohol
4.5.3. Die Entstehungsbedingungen des Alkoholismus
4.5.4. Wo hört Genusstrinken auf – wo fängt Missbrauch an?
4.5.5. Physische Folgen des Alkohols
4.5.6. Die sozialen Auswirkungen des Alkohols
4.6. Didaktische Analyse
4.6.1. Bezug zum Bildungsplan
4.6.2. Gegenwartsbedeutung des Themas
4.6.3. Zukunftsbedeutung
4.6.4. Struktur des Themas
4.6.5. Lernziele
4.6.5.1. Grobziel
4.6.5.2. Feinziele
4.7. Methodische Planung des Lernprozesses
4.8. Organisationsplan
4.9. Medien
4.10. Anhang des Unterrichtsentwurfs
4.11. Kritische Reflexion des Unterrichts
Die vorliegende Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen Jugend und Alkoholismus, mit dem primären Ziel, präventive Ansätze zu identifizieren und die Rolle der Schule bei der Suchtvorbeugung zu klären. Dabei wird der Frage nachgegangen, wie Jugendliche vor einem Abrutschen in den Alkoholmissbrauch geschützt werden können und welche Rolle dabei Familie, Schule und das soziale Umfeld spielen.
Die kritische Phase
Entwicklung einer stark psychischen Abhängigkeit. Der Alkohol hat den Betroffenen bereits im Griff. Das Gehirn hat sich so sehr an den Alkohol gewöhnt, dass es immer wieder danach verlangt. Die Folge sind unter anderem Konzentrationsstörungen und das Gefühl, nicht mehr ohne Alkohol funktionieren zu können.
Kontrollverlust. Der Alkoholiker hat seinen Konsum nicht mehr unter Kontrolle. Er kann nicht nach zwei Bier mit dem Trinken aufhören, sondern erst dann, wenn er seinen Pegel erreicht hat.
Morgendliches Trinken und nur noch kurze Abstinenzphasen. Aufgrund der Entzugserscheinungen greifen Alkoholkranke manchmal schon vor dem Zähneputzen zur Flasche. Die Zeiträume, in der man es ohne Alkohol aushält, werden immer kürzer.
Bewusstes Verstecken von Alkohol und Verharmlosen des Alkoholkonsums. Wie an anderer Stelle schon erwähnt, trinken die Betroffenen häufig heimlich, damit keiner etwas von ihrem Problem erfährt. Wenn es um das Verstecken von Alkohol geht, ist der Erfindungsreichtum fast grenzenlos, überall werden Flaschen und Dosen untergebracht. Angesprochen auf den Alkoholkonsum oder eine Fahne reagieren sie mit Verharmlosung oder Verniedlichung.
Ablehnen jeglicher Hilfe. Spricht man Betroffene auf ihr Trinkverhalten an oder will seine Hilfe anbieten, stößt man häufig auf taube Ohren. Oft werden die gut gemeinten Versuche auch mit Aggressionen beantwortet. Wer übermäßig trinkt, ist sich der Tatsache in diesem Stadium längst bewusst, auch wenn er/sie es verleugnet und es nicht wahrhaben will. Verbunden mit den Schuldgefühlen führt das teilweise zu heftigen Abwehrreaktionen. Alkoholkranke sind teilweise erfindungsreiche Selbstbetrüger, sie machen sich und anderen lange etwas vor und glauben eine ganze Weile selbst daran, dass sie aufhören könnten, wenn sie nur wollten.
1. Alkoholismus: Dieses Kapitel definiert den Begriff Alkoholismus, erläutert die verschiedenen Stadien und Trinkertypen sowie die physischen, psychischen und sozialen Folgen der Sucht.
2. Jugendalkoholismus: Hier liegt der Schwerpunkt auf den Entstehungsbedingungen des Alkoholmissbrauchs bei Jugendlichen, wobei Faktoren wie Familie, Schule, Freundeskreis und das Trinkverhalten nach Geschlechtern analysiert werden.
3. Prävention: Dieses Kapitel erörtert die Bedeutung der Suchtprävention, unterscheidet zwischen drei Präventionstypen und zeigt auf, wie Familie und Schule präventiv wirken können.
4. Unterrichtsentwurf: Der praktische Teil der Arbeit, in dem eine Unterrichtseinheit für eine achte Klasse geplant, durchgeführt und kritisch reflektiert wird.
Alkoholismus, Jugendalkoholismus, Suchtprävention, Primärprävention, Sekundärprävention, Tertiärprävention, Trinkertypologie, Suchtverhalten, Schule, Familie, Unterrichtsentwurf, Drogenmissbrauch, Abhängigkeit, Suchtberatung, Aufklärung.
Die Arbeit befasst sich mit der Problematik des Alkoholismus, insbesondere bei Jugendlichen, und untersucht, wie durch gezielte Suchtprävention, insbesondere im schulischen Kontext, entgegengewirkt werden kann.
Zu den zentralen Themen gehören die medizinischen und sozialen Aspekte von Alkoholismus, die spezifischen Herausforderungen der Adoleszenz, die Rolle des familiären Umfelds sowie didaktische Konzepte zur Suchtprävention im Unterricht.
Das primäre Ziel ist es, die Entstehungsbedingungen für Sucht bei Jugendlichen zu verstehen und effektive pädagogische Handlungsprinzipien für Lehrkräfte abzuleiten, um Jugendliche zu einem verantwortungsbewussten Umgang mit Alkohol zu befähigen.
Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Analyse der Sucht- und Präventionsliteratur sowie die praktische Erprobung und Reflexion eines Unterrichtsentwurfs in einer achten Klasse.
Der Hauptteil gliedert sich in drei große inhaltliche Abschnitte: Die medizinischen und psychologischen Grundlagen des Alkoholismus, die spezifische Situation der Jugendlichen und die theoretische Fundierung sowie praktische Umsetzung suchtpräventiven Unterrichts.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Suchtprävention, Jugendalkoholismus, Identitätsfindung, schülerorientierter Unterricht und pädagogisches Handlungsprinzip definiert.
Die Unterscheidung hilft zu verstehen, dass Alkoholkrankheit kein statischer Zustand ist, sondern sich in verschiedenen Phasen und Mustern äußert, was für die Wahl therapeutischer oder präventiver Ansätze entscheidend ist.
Die Kontaktphase ist entscheidend, da sie den Vertrauensaufbau und die Feststellung der Behandlungsbereitschaft thematisiert, was insbesondere bei Jugendlichen, die eine Beratungsstelle oft meiden, die wichtigste Hürde für einen Therapiebeginn darstellt.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

