Magisterarbeit, 2006
106 Seiten, Note: 1,6
Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle deutscher außenpolitischer Eliten im Konfliktmanagement während der Ersten und Zweiten Intifada. Sie analysiert die Kommunikation der Eliten in Bezug auf den Nahostkonflikt, wobei sie sich auf die Zeiträume 1987-1993 und 2000-2005 konzentriert.
Die Einleitung führt in das Thema der Arbeit ein und erläutert die Forschungsfrage sowie die Methodik. Kapitel 1 beleuchtet den Nahostkonflikt und die deutsche Außenpolitik in der Region. Kapitel 2 stellt die Grundlagen der Rollentheorie und die Methodik der qualitativen Inhaltsanalyse vor. Kapitel 3 analysiert die Kommunikation der Eliten während der Ersten Intifada. Kapitel 4 setzt sich mit der Kommunikation während der Zweiten Intifada auseinander. Das letzte Kapitel beinhaltet eine Bewertung der Ergebnisse und zieht Schlussfolgerungen.
Die Arbeit befasst sich mit den Schlüsselbegriffen Nahostkonflikt, Intifada, deutsche Außenpolitik, Konfliktmanagement, Rollentheorie, Inhaltsanalyse, Kommunikation, politische Eliten und Selbstwahrnehmung. Die Analyse konzentriert sich auf die Rolle Deutschlands als „Konfliktmanager“ und untersucht die Kommunikation deutscher außenpolitischer Eliten in Bezug auf den Nahostkonflikt.
Es beschreibt das Spannungsfeld zwischen der historischen Verantwortung gegenüber Israel und den wirtschaftlichen sowie politischen Interessen an den arabischen Staaten.
Die Arbeit untersucht, wie sich deutsche außenpolitische Eliten als „Konfliktmanager“ positionierten und welche rhetorischen Strategien sie im Konfliktmanagement verfolgten.
Die Untersuchung basiert auf der qualitativen Auswertung des Bulletins der Bundesregierung und der Plenarprotokolle des Deutschen Bundestages (Zeiträume 1987-1993 und 2000-2005).
Die Arbeit analysiert die Verschiebungen in der Kommunikation und Strategie der Eliten infolge der Nachwehen der Terroranschläge von 2001 im Kontext der Zweiten Intifada.
Die Rollentheorie dient als theoretischer Rahmen, um die Selbstwahrnehmung und die zugeschriebenen Rollen Deutschlands im internationalen Konfliktmanagement zu verstehen.
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