Diplomarbeit, 2002
197 Seiten, Note: 1,3
1 EINLEITUNG
1.1 PROBLEMSTELLUNG UND ZIELSETZUNG
1.2 AUFBAU DER ARBEIT
2 ELEKTRONISCHE MARKTPLÄTZE
2.1 BEGRIFFLICHE ABGRENZUNG UND FUNKTIONEN
2.1.1 Electronic Business
2.1.2 Electronic Commerce
2.1.3 Elektronischer Markt und elektronischer Marktplatz
2.2 FUNKTIONEN ELEKTRONISCHER MARKTPLÄTZE
2.2.1 Informationsphase
2.2.2 Transaktionsphase
2.2.3 Abwicklungsphase
2.3 FORMEN, AUSPRÄGUNGEN UND EINTEILUNG ELEKTRONISCHER MARKTPLÄTZE
2.3.1 Einteilung nach Handelspartnern
2.3.2 Betreibermodelle elektronischer Marktplätze
2.3.3 Vertikale und horizontale Marktplätze
2.3.4 Offene und geschlossene Marktplätze
2.3.5 Arten der Preisbildung
2.3.5.1 Blackboard
2.3.5.2 Auktion und Rückwärtsauktion
2.3.5.3 Börse
3 ELEKTRONISCHE BESCHAFFUNG
3.1 LÖSUNGSANSÄTZE UND EINSATZFELDER VON E-PROCUREMENT
3.2 VOR- UND NACHTEILE FÜR EINKAUFENDE UNTERNEHMEN
3.2.1 Auswirkungen auf die Preise
3.2.2 Transparenz der Wertschöpfungskette
3.2.3 Automatisierung und Dezentralisierung
3.3 ERFOLGSFAKTOREN BEI DER IMPLEMENTIERUNG VON E-PROCUREMENT
3.3.1 Eignung verschiedener Güterarten
3.3.2 Auswirkungen auf Aufbau- und Ablauforganisation
3.3.3 Auswahl eines geeigneten Marktplatzes
4 BEWERTUNG AUSGEWÄHLTER EINKAUFSPLATTFORMEN
4.1 BEWERTUNGSKRITERIEN
4.2 ERGEBNISSE DER BEWERTUNG VON EINKAUFSPLATTFORMEN
4.3 BEST PRACTICES VERSCHIEDENER BRANCHEN
5 ERFOLGSSTRATEGIEN UND ENTWICKLUNGSTENDENZEN
5.1 ANFORDERUNGEN AN ZUKUNFTSFÄHIGE ELEKTRONISCHE MARKTPLÄTZE
5.1.1 Skalen-, Netz- und Lock-In-Effekte
5.1.2 Content, Commerce und Community
5.1.3 Integrationsfähigkeit
5.2 HINDERNISSE UND BARRIEREN BEIM AUFBAU UND BETRIEB EINES ELEKTRONISCHEN MARKTPLATZES
5.3 PROBLEME DER NUTZUNG ELEKTRONISCHER MARKTPLÄTZE AUS SICHT DER BESCHAFFENDEN UNTERNEHMEN
5.4 FUSION UND KOOPERATION
5.5 BEST CASE – DER OPTIMALE MARKTPLATZ
5.5.1 Value-Added-Services
5.5.2 Kollaboration
5.5.3 Vernetzung
5.6 ENTWICKLUNGSSTAND UND TRENDS
6 DIE ROLLE DER LOGISTIK-DIENSTLEISTER
6.1 ENTWICKLUNGSSTAND UND –TENDENZEN
6.2 PERSPEKTIVEN DURCH INTEGRATION VON LOGISTIK UND ELECTRONIC COMMERCE
6.2.1 Computerintegrierte Logistik
6.2.2 Steuerung elektronischer Marktplätze
7 ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die Unzulänglichkeiten aktueller elektronischer Marktplätze aufzuzeigen und ein zukunftsorientiertes Erfolgsmodell zu entwickeln, wobei der Fokus insbesondere auf der Schlüsselrolle der Logistik-Dienstleister liegt.
3.2.1 Auswirkungen auf die Preise
Einkaufspreise können durch zwei Effekte reduziert werden. Zum einen werden Bestellungen verstärkt gebündelt, dadurch steigt das Bestellvolumen und Einkäufer sind in der Lage, günstigere Preise mit den Lieferanten auszuhandeln. Zum anderen wird dem einkaufenden Unternehmen durch die wesentlich verbesserten Möglichkeiten der Informationsbeschaffung über einen elektronischen Marktplatz der Preisvergleich wesentlich vereinfacht, so dass automatisch ein umfassender Marktüberblick generiert wird. Das einkaufende Unternehmen kauft dann beim günstigsten Lieferanten ein oder bezieht weitere Kriterien wie Qualität oder Liefertreue mit in die Auswahl ein.
Mit einer Senkung der Einkaufspreise durch die Teilnahme an elektronischen Marktplätzen rechnen nahezu alle Unternehmen, allerdings wird die Höhe der Preissenkung inzwischen eher nüchtern betrachtet und nicht als ausschlaggebender Faktor gesehen. Dennoch kann der erhöhte Preisdruck für zahlreiche Lieferanten kritisch sein.
1 EINLEITUNG: Problemstellung und Zielsetzung der Untersuchung sowie ein Überblick über den methodischen Aufbau der Arbeit.
2 ELEKTRONISCHE MARKTPLÄTZE: Definition, Funktionsweise und Klassifizierung von elektronischen Marktplätzen und ihren Preisbildungsmechanismen.
3 ELEKTRONISCHE BESCHAFFUNG: Lösungsansätze für E-Procurement, Analyse der Vor- und Nachteile sowie kritische Erfolgsfaktoren bei der Implementierung.
4 BEWERTUNG AUSGEWÄHLTER EINKAUFSPLATTFORMEN: Detaillierte Analyse und Bewertung von 42 Einkaufsplattformen anhand vordefinierter Kriterien sowie Darstellung von Best Practices.
5 ERFOLGSSTRATEGIEN UND ENTWICKLUNGSTENDENZEN: Ableitung zukunftsorientierter Strategien für Marktplätze, inklusive Skaleneffekten, Prozessintegration und notwendiger Konsolidierungsprozesse.
6 DIE ROLLE DER LOGISTIK-DIENSTLEISTER: Untersuchung der wachsenden Bedeutung von Logistik-Dienstleistern und deren Potenzial bei der Steuerung elektronischer Märkte.
7 ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK: Fazit der Untersuchung und Reflexion über die zukünftige Entwicklung der elektronischen Beschaffung.
B2B-Marktplätze, E-Procurement, Electronic Commerce, Beschaffungsstrategie, Logistik-Dienstleister, Supply Chain Management, Prozessautomatisierung, Preisbildungsmechanismen, Markttransparenz, Integrationsfähigkeit, Wertschöpfungskette, E-Business, IT-Systeme, Best Practices, Skaleneffekte.
Die Arbeit analysiert die strategischen Erfolgsfaktoren für die Beschaffung von Gütern und Dienstleistungen über elektronische Marktplätze aus der Perspektive industrieller Unternehmen.
Zentral sind die Funktionsweisen elektronischer Märkte, die Implementierung von E-Procurement, die Bewertung bestehender Plattformen sowie die Rolle der Logistik im E-Commerce.
Ziel ist es, Unzulänglichkeiten derzeitiger Marktplätze aufzudecken und ein Erfolgsmodell für die Zukunft zu entwickeln, welches die Logistik als zentrale Schlüsselkomponente einbindet.
Die Autorin kombiniert eine theoretische Fundierung durch Begriffsdefinitionen mit einer empirischen Bewertung von 42 realen Einkaufsplattformen verschiedener Branchen.
Der Hauptteil umfasst eine tiefgehende Analyse von Preisbildungsmechanismen, Erfolgsfaktoren bei der Implementierung, die Bewertung der 42 Plattformen und die Ableitung von Erfolgsstrategien sowie Zukunftstrends.
Wichtige Begriffe sind B2B-Marktplätze, E-Procurement, Supply Chain Management, Logistik-Dienstleister und Prozessoptimierung.
Da der elektronische Handel die physische Abwicklung erfordert, fungieren Logistik-Dienstleister zunehmend als Integratoren, die komplexe Auftragsabwicklungen koordinieren und so einen entscheidenden Mehrwert bieten.
Sie dienen als Mittel zur Nutzerbindung; durch die informationstechnische Integration und geschulte Abläufe wird ein Wechsel zu Wettbewerbern erschwert, was die langfristige Stabilität eines Marktplatzes fördert.
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