Diplomarbeit, 2006
93 Seiten, Note: 1,0
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Gestaltung der frühkindlichen Betreuung, Bildung und Erziehung in Deutschland, wobei ein besonderes Augenmerk auf die Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland gelegt wird. Die Arbeit analysiert die Entwicklung des Krippenwesens in der DDR und untersucht die Relevanz der DDR-Erfahrungen für das heutige deutsche System.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die den Aufbau der Arbeit und den Sprachgebrauch erklärt. Kapitel 2 befasst sich mit der frühkindlichen Entwicklung und den Auswirkungen der Krippe auf diese. Kapitel 3 beleuchtet das Krippenwesen der DDR, inklusive der Rahmenbedingungen und der Forschungsergebnisse. Kapitel 4 analysiert die Grundlagen des deutschen Systems, einschließlich der Gesetze, Rahmenbedingungen und der aktuellen Entwicklungen. Kapitel 5 beschäftigt sich mit der aktuellen Situation in Deutschland, wobei die Versorgungslage, die Beschäftigten und die veränderten Bedingungen des Aufwachsens im Vordergrund stehen. Kapitel 6 schließlich widmet sich der Relevanz der DDR-Erfahrungen für das deutsche System, unter anderem im Hinblick auf die Annäherung der beiden deutschen Staaten, die Zentralisierung und die Qualifizierung der Fachkräfte.
Frühkindliche Betreuung, Bildung und Erziehung, Krippenwesen, DDR, Deutschland, Vergleich, Ost-West, Rahmenbedingungen, Entwicklung, Forschung, Qualität, Finanzierung, Versorgungslage, Fachkräfte, Gesundheit, Hygiene, Elternhaus, Annäherung, Zentralisierung, Standards, Qualifizierung
In der DDR war die Krippenbetreuung flächendeckend institutionalisiert und staatlich gelenkt, während sie in Westdeutschland lange Zeit eher kritisch gesehen und weniger ausgebaut wurde.
Der sogenannte "PISA-Schock" im Jahr 2001 lenkte die Aufmerksamkeit auf den Elementarbereich, da hier die Grundlagen für spätere schulische Leistungen gelegt werden.
Diese Zeit ist entscheidend für die körperliche, emotionale, soziale und kulturelle Entwicklung sowie für die Ausprägung von Bildungschancen.
Die Arbeit untersucht Aspekte wie Zentralisierung, Standards, die Qualifizierung von Fachkräften sowie Gesundheits- und Hygienestandards aus der DDR-Zeit.
Subsidiarität bedeutet, dass Aufgaben bevorzugt von kleineren Einheiten oder freien Trägern übernommen werden, bevor der Staat eingreift.
Der Bedarf an institutioneller Betreuung stieg parallel zur zunehmenden Erwerbstätigkeit von Müttern und dem Wunsch nach besserer Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
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