Diplomarbeit, 2006
126 Seiten, Note: 2,0
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media
1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit
1.2 Aufbau der Arbeit
2 Die Geschichte des deutschen Einzelhandels
2.1 Definition Einzelhandel
2.2 Die Struktur der Einzelhandelsunternehmen in der BRD
2.3 Der Einzelhandel in der ehemaligen DDR
2.4 Der heutige Einzelhandel
2.5 Trends und künftige Entwicklungen im Einzelhandel
3 Stadtmarketing und City-Marketing
3.1 Die Vielfalt des Stadtmarketing
3.1.1 Die Geschichte des Stadtmarketing
3.1.2 Definition von Stadtmarketing
3.1.3 Formen des Stadtmarketing
3.2 Die Notwendigkeit des Stadtmarketing
3.2.1 Ziele des Stadtmarketing
3.2.2 Akteure des Stadtmarketing
3.2.3 Erfolgsfaktoren und Leistungsfähigkeit von Stadtmarketing
3.3 Der Stadtmarketingprozess
3.3.1 Initialisierung
3.3.2 Situationsanalyse
3.3.2.1 Stärken-Schwächen-Analyse
3.3.2.2 Chancen-Risiken-Analyse
3.3.3 Zielplanung des Stadtmarketingprozesses
3.3.4 Strategie- und Maßnahmenplanung
3.3.5 Umsetzung und Kontrolle
3.3.6 Fazit
3.4 City-Marketing
3.4.1 Definition City-Marketing
3.4.2 Ziele des City-Marketings
3.4.3 Aufgaben des City-Marketings
3.4.4 Akteure des City-Marketings
3.4.5 Organisationsform und Finanzierung des City-Marketing
4 Die Halberstädter Kaufmannsgilde zur Attraktivitätssteigerung des Einzelhandels in der Innenstadt
4.1 Empirische Untersuchung der Teilnehmer der Halberstädter Weihnachtstombola
4.2 Allgemeine Daten und Fakten über Halberstadt
4.2.1 Die Geschichte Halberstadts
4.2.2 Die Wirtschaftsstruktur der Stadt Halberstadt
4.2.3 Die Verkehrssituation in Halberstadt
4.2.4 Die Kultur und Freizeit der Stadt Halberstadt
4.3 Standort- und Situationsbeschreibung Halberstadts und des Einzelhandels
4.4 Die Geschichte der Kaufmannsgilden
4.5 Die Halberstädter Kaufmannsgilde
4.6 Projekte der Halberstädter Kaufmannsgilde
4.6.1 Vorstellung der Weihnachtstombola
4.6.2 Auswertung der Weihnachtstombola
4.6.3 Fazit der Befragung des Einzelhandels
4.6.4 Die Halberstädter City-Card
4.6.4.1 Allgemeines über City-Cards
4.6.4.2 Die City-Card am Beispiel der Stadt Halberstadt
5 Weitere Handlungsansätze für die Halberstädter Kaufmannsgilde zur Stärkung des Einzelhandels und zur Attraktivitätssteigerung
5.1 Event-/Veranstaltungsmodelle zur Attraktivitätssteigerung des Einzelhandels
5.2 Möglichkeiten der Behebung und Verwertung innerstädtischer Leerstände
5.2.1 Möglichkeiten der Behebung von Leerständen
5.2.2 Möglichkeiten der Verwertung von innerstädtischen Leerständen
5.2.3 Public Private Partnership (PPP)
5.2.4 Business Improvement Districts (BIDs)
5.3 Einkaufs- und Erlebnisführer für die Halberstädter Innenstadt
5.4 Verbesserungen der Einkaufsatmosphäre im Breiten Weg
6 Fazit
Die Arbeit verfolgt das Ziel, den innerstädtischen Einzelhandel in Halberstadt im Kontext eines strukturellen Wandels zu analysieren. Dabei wird untersucht, wie die lokale Kaufmannsgilde durch strategische Maßnahmen und Kooperationen die Attraktivität der Innenstadt steigern kann, um konkurrenzfähig gegenüber Einzelhandelsstandorten auf der "Grünen Wiese" zu bleiben.
3.3.2 Situationsanalyse
Basis für jedes Marketing ist die Situationsanalyse des Stadtmarketingprozesses. Sie soll Stärken und Schwächen sowie Chancen und Risiken der Stadt im Vergleich zu anderen Kommunen offen legen.
3.3.2.1 Stärken-Schwächen-Analyse
Die Stärken-Schwächen-Analyse soll Klarheit schaffen, welche Anforderungen die Stadt bereits ganz oder teilweise erfüllt und in welchen Bereichen Defizite vorhanden sind. Wichtig bei der Stärken-Schwächen-Analyse ist eine ehrliche und gründliche Durchführung. Die Analyse von Stärken und Schwächen dient der Identifikation des Handlungsspielraumes einer Stadt und der Generierung von Ansatzpunkten zur späteren Maßnahmenfindung.
Die Stärken-Schwächen-Analyse erfolgt unter der Prämisse einer Zielplanung und hat einen Maßnahmenkatalog zum Ergebnis. Die Marktforschung ist Basis der Stärken-Schwächen-Analyse. Die notwendigen Daten können sowohl durch primäre als auch durch sekundäre Marktforschung ermittelt werden. Sekundärdaten bieten sich vor allem bei objektiven Kriterien an, da diese Daten bereits von den statistischen Ämtern und der Stadtverwaltung erhoben wurden (z.B. Gewerbesteueraufkommen der Betriebe, Bevölkerungsumfang, Verteilung der Unternehmen und Beschäftigten auf Branchen u.a.). Primäre Marktforschung ist notwendig, wenn die relevanten Daten nicht bereits anderweitig erhoben wurden (Image der Stadt, Zufriedenheit der Bevölkerung). Primärdaten erhält man z.B. durch Unternehmens- und Konsumentenbefragungen.
Im Rahmen der Stärken-Schwächen-Analyse werden eine Imageanalyse, Analyse des Standortes, ein Einzelhandelsgutachten, eine regionalwirtschaftliche Analyse, Verkehrsanalyse und Analyse der Stadtverwaltung durchgeführt.
1 Einleitung: Dieser Abschnitt erläutert die Problemstellung, die Zielsetzung sowie den Aufbau der Diplomarbeit.
2 Die Geschichte des deutschen Einzelhandels: Das Kapitel befasst sich mit der historischen Entwicklung des Einzelhandels in Deutschland, unterteilt in die DDR-Zeit und die heutige Bundesrepublik.
3 Stadtmarketing und City-Marketing: Hier werden theoretische Grundlagen und Strategien des Stadt- und City-Marketings sowie deren Notwendigkeit und Prozessgestaltung dargelegt.
4 Die Halberstädter Kaufmannsgilde zur Attraktivitätssteigerung des Einzelhandels in der Innenstadt: Dieses Kapitel stellt die Gründung und Projekte der Kaufmannsgilde vor, inklusive einer empirischen Untersuchung der Weihnachtstombola.
5 Weitere Handlungsansätze für die Halberstädter Kaufmannsgilde zur Stärkung des Einzelhandels und zur Attraktivitätssteigerung: Es werden konkrete Maßnahmen wie Eventmarketing, Leerstandsmanagement und die Einführung einer City-Card diskutiert.
6 Fazit: Das Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zur Wiederbelebung der Innenstadt zusammen.
Einzelhandel, Stadtmarketing, City-Marketing, Halberstadt, Kaufmannsgilde, Innenstadt, Strukturwandel, Weihnachtstombola, City-Card, Leerstandsmanagement, Eventmarketing, Kundenbindung, Standortattraktivität, Wirtschaftsförderung, Public Private Partnership
Die Diplomarbeit untersucht die Möglichkeiten des Einzelhandels in der Halberstädter Innenstadt, um seine Attraktivität im Wettbewerb mit Standorten auf der grünen Wiese zu steigern.
Die Arbeit behandelt die Geschichte des Einzelhandels, die Theorien des Stadtmarketings, die spezifische Rolle der Halberstädter Kaufmannsgilde sowie praktische Maßnahmen wie Eventmarketing und City-Cards.
Das Ziel ist es, den innerstädtischen Einzelhandel in Halberstadt zu analysieren und konkrete Vorschläge für die Kaufmannsgilde zu entwickeln, um die Attraktivität der Innenstadt nachhaltig zu fördern.
Neben einer theoretischen Literaturanalyse nutzt die Arbeit einen empirischen Teil, bestehend aus einer quantitativen Befragung von Einzelhändlern in Form von Fragebögen.
Der Hauptteil erörtert die theoretischen Rahmenbedingungen des Stadtmarketings und dokumentiert die praktischen Erfahrungen der Halberstädter Kaufmannsgilde, insbesondere bei der Weihnachtstombola.
Wichtige Begriffe sind Einzelhandel, Stadtmarketing, Halberstadt, Kaufmannsgilde, Innenstadtbelebung und City-Card.
Sie dient als Interessenvertretung und Bündelungsinstanz, die durch gemeinsame Aktionen, wie die Weihnachtstombola, die Innenstadt für Kunden attraktiver machen möchte.
Die Händler beurteilten die Tombola vorwiegend als eine "positive Zugabe", die zwar den Bekanntheitsgrad der Gilde steigerte, aber keinen signifikanten direkten Umsatzeffekt hatte.
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