Diplomarbeit, 2000
84 Seiten, Note: gut
1 Einleitung
2 Entwicklung der Anforderungen für die Ausbildung zum Gebäudesystemtechniker
2.1 Entstehung der Gebäudesystemtechnik
2.2 Definition Gebäudesystemtechnik bzw. Gebäudeleittechnik
2.2.1 Normen zur Errichtung und Installation von Gebäudetechnischen Anlagen
2.2.2 Definition Gebäudesystemtechnik nach DIN VDE 0829
2.3 Überblick der jetzigen Gebäudetechnik und ihre absehbare Entwicklung
2.4 Anwendungsbereich der Gebäudesystemtechnik als Teilbereich des Facility Management
2.5 Aufgaben und Anforderungen des Gebäudesystemtechnikers
2.5.1 Untersuchung zur betrieblichen Praxis
2.5.2 Gewerkeübergreifende Aufgaben und Anforderungen an das Handwerk
2.5.3 Resümee : Notwendige Qualifikationen in der Ausbildung zum Gebäudesystemtechniker
3 IT-Berufe – Eine Übersicht
3.1 Diskussion um neue Ausbildungsberufe
3.1.1 Inkraftsetzung der IT-Berufe
3.2 Die Entwicklung der IT-Berufe in Zahlen
3.3 Strukturmerkmale der Berufe
3.4 Kurzdarstellung: Ausbildungsprofile der neuen IT-Berufe
3.4.1 IT-System-Elektroniker
3.4.2 Fachinformatiker
3.4.3 IT-System-Kaufmann/Kauffrau
3.4.4 Informatikkaufmann/Informatikkauffrau
4 Vergleich der IT-Berufe hinsichtlich den Anforderungen und Aufgaben zur Ausbildung des IT-Gebäudesystemtechnikers
4.1 Übersicht der Lernfelder und Zeitrichtwerte aller IT-Berufe
4.1.1 Übersicht der thematisch identischen Lernfelder
4.1.1.1 Der Betrieb und sein Umfeld
4.1.1.2 Geschäftsprozesse und betriebliche Organisation
4.1.1.3 Informationsquellen und Arbeitsmethoden
4.1.1.4 Einfache IT-Systeme
4.1.1.5 Fachliches Englisch
4.1.1.6 Entwickeln und Bereitstellen von Anwendungssystemen
4.1.1.7 Vernetzte IT-Systeme
4.1.1.8 Markt- und Kundenbeziehungen
4.1.1.9 Öffentliche Netze und Dienste
4.1.1.10 Betreuen von IT-Systemen
4.1.1.11 Rechnungswesen und Controlling
4.1.2 Zusammenfassung
5 Entwurf eines Konzeptes für den handwerklichen Ausbildungsberuf IT-Gebäudesystemtechniker
5.1 Prinzipielle Struktur der Qualifikationsvermittlung
5.2 Die Fachqualifikationen des System-Elektronikers
5.2.1 Die Qualifikationen des IT-System-Elektronikers
5.2.1.1 Systemtechnik
5.2.1.2 Installation
5.2.1.3 Serviceleistungen
5.2.1.4 Instandhaltung
5.2.1.5 Fachaufgaben im Einsatzgebiet
5.3 Inhaltliche und zeitliche Gliederung der schulischen Ausbildung
5.4 Planung der betrieblichen Ausbildung
5.4.1 Handlungsorientierung und Praxisbezug
5.4.2 Prozeßorientierung in der betrieblichen Praxis
5.4.3 Beispiel einer Lernarbeitsaufgabe
6 Schlußfolgerungen und Ausblick
Ziel der Diplomarbeit ist die Entwicklung eines Konzepts für den handwerklichen Ausbildungsberuf "IT-Gebäudesystemtechniker". Dabei wird analysiert, ob bestehende Anforderungen und Qualifikationen der IT-Berufe in die Ausbildung des Handwerks integriert werden können, um den Anforderungen moderner Gebäudesystemtechnik gerecht zu werden.
Aufgaben in der Gebäudeautomationsfacharbeit
Standardwartung an der Gebäudeautomatisierungsanlage: Zur Standardwartung gehören z.B. das Wechseln von Batterien in DDC-Stationen, die Funktionsprüfung von Teilanlagen, die Überprüfung von Sensoren und Aktoren. Es müssen wichtige Meldesensoren auf ihre Funktion hin überprüft werden.
Visualisieren der Gebäudeanlagen mit einem Computer: Die Anlagenbilder sind ein wichtiges Werkzeug im Umgang mit der Automationsanlage. Anhand der Visualisierung kann ein schneller Überblick über die Anlage geschaffen werden. Diese Aufgabe erfordert ein hohes Maß an Systemwissen über die darzustellende Anlage und deren wesentlichen Parametern.
Auswerten von Störprotokollen: Störmeldungen, die über einen längeren Zeitraum eingehen, lassen auf bestimmte Probleme der gebäudetechnischen Anlage schließen. Die Störungen müssen nach Priorität geordnet und behoben werden.
Modifikation und Erweiterung bestehender Anlagen: Hierzu zählen die Installation von Messfühlern, Veränderung der Software etc.
Dokumentation von Anlagen, Software und Modifikation an den Anlagen: Hier besteht vor allem dann ein Problem, wenn die Anlagen von verschiedenen Firmen verändert werden. Besonders problematisch ist die Modifikation von Programmodulen. Hier ist häufig die Dokumentation nicht ausreichend.
1 Einleitung: Die Arbeit beschreibt die Notwendigkeit, das Handwerk durch neue Ausbildungsberufe im Bereich der Gebäudesystemtechnik attraktiver zu gestalten.
2 Entwicklung der Anforderungen für die Ausbildung zum Gebäudesystemtechniker: Dieses Kapitel analysiert den Wandel der Gebäudetechnik und definiert die notwendigen Kompetenzen für Fachkräfte in diesem Bereich.
3 IT-Berufe – Eine Übersicht: Es wird ein Überblick über die neu geschaffenen IT-Ausbildungsberufe gegeben, deren Entstehung und Strukturmerkmale.
4 Vergleich der IT-Berufe hinsichtlich den Anforderungen und Aufgaben zur Ausbildung des IT-Gebäudesystemtechnikers: Hier werden die Lernfelder und Zeitrichtwerte der IT-Berufe analysiert, um Überschneidungen und Eignung für den IT-Gebäudesystemtechniker zu identifizieren.
5 Entwurf eines Konzeptes für den handwerklichen Ausbildungsberuf IT-Gebäudesystemtechniker: Basierend auf den Analysen wird ein Ausbildungskonzept entworfen, das fachspezifische und profilprägende Qualifikationen integriert.
6 Schlußfolgerungen und Ausblick: Zusammenfassende Einschätzung der Machbarkeit des entworfenen Ausbildungskonzepts im dualen System.
Gebäudesystemtechnik, IT-Gebäudesystemtechniker, Handwerk, Gebäudeautomation, Facility Management, IT-Berufe, Ausbildung, Qualifikation, Berufsbildung, Gebäudeleittechnik, Systemelektroniker, Lernfelder, Prozessorientierung, Handlungsfähigkeit, Technik.
Die Arbeit befasst sich mit der Konzeption eines neuen handwerklichen Ausbildungsberufs, des "IT-Gebäudesystemtechnikers", um den komplexen Anforderungen moderner Gebäudeautomationssysteme im Handwerk gerecht zu werden.
Die Themenfelder umfassen die Gebäudesystemtechnik, das Facility Management, die Analyse existierender IT-Berufe und die methodische Planung einer handwerksorientierten Ausbildung.
Das primäre Ziel ist es, ein Konzept zu entwerfen, das den Bedarf an hochqualifizierten Fachkräften im Handwerk deckt, indem Elemente der IT-Berufe in die Ausbildung integriert werden.
Es werden Literaturanalysen, Untersuchungen zur betrieblichen Praxis und der Vergleich von Ausbildungsrahmenplänen und Lernfeldern der IT-Berufe angewandt.
Im Hauptteil erfolgt die detaillierte Analyse der Anforderungen an das Handwerk, ein Vergleich mit IT-Berufsbildern und die Ausarbeitung eines schulischen sowie betrieblichen Ausbildungskonzepts.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Gebäudesystemtechnik, IT-Berufe, Handwerk, Ausbildungskonzept und Gebäudeautomation definiert.
Die Analyse der Lernfelder und Qualifikationsprofile zeigte, dass der IT-System-Elektroniker die größte thematische Schnittmenge mit den Anforderungen an einen Gebäudesystemtechniker aufweist.
Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass ein eigenständiger Ausbildungsgang aufgrund von Nachwuchsproblemen und strukturellen Bedingungen schwer umsetzbar ist, schlagen jedoch eine Zusatzqualifikation parallel zur klassischen handwerklichen Ausbildung vor.
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