Bachelorarbeit, 2006
117 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
1.1 Einführung
1.2 Problemstellung
1.3 Zielsetzung der Arbeit
1.4 Methodische Vorgehensweise
2. Grundlagen des Fundraisings
2.1 Definition: Fundraising
2.2 Begriff und Charakteristika von Nonprofit-Organisationen
2.3 Ethische Überlegungen im Fundraising
2.4 Der Spender und sein Verhalten
2.5 Aktuelle Entwicklung auf dem Fundraisingmarkt
2.5.1 Gesamtvolumen des deutschen Spendenmarktes
2.5.2 Quantitative Aspekte von Nonprofit-Organisationen
3. Bedingung für ein erfolgreiches Fundraisingkonzept
3.1 Fundraising als Managementaufgabe und die Komponenten eines erfolgreichen Fundraisingkonzeptes
3.2 Fundraising-Planung: Bedeutung von Missionstatement, Vision und Zielen im Fundraisingkonzept
3.3 Spenderbindung durch Relationship-Fundraising und die Analyse der Zielgruppen
3.4 Abgeleitetes hierarchisch-deduktiv gegliedertes Konzeptmodell für die Praxis
4. Aktuelle Fundraisinginstrumente im Überblick
4.1 Funktion und Stellenwert von Fundraisinginstrumenten
4.2 Ausgewählte Fundraisinginstrumente
4.2.1 Persönliches Gespräch
4.2.2 Spenden-Mailing
4.2.3 Telefonfundraising
4.2.4 Online-Fundraising
4.2.5 E
4.2.7 Großspenden-Werbung
4.2.8 Sponsoring
4.2.9 Bußgeldmarketing
4.3 Verknüpfung der Fundraisinginstrumente
5. Portrait des „Ärzte für die Dritte Welt e.V.“
5.1 Kurzdarstellung der „Ärzte für die Dritte Welt“
5.2 Grundidee
5.3 Geschichte der „Ärzte für die Dritte Welt“
5.4 Projekte und Einsatzorte der „Ärzte für die Dritte Welt“
6. Handlungsanalyse des bestehenden Fundraisingkonzeptes der „Ärzte für die Dritte Welt“
6.1 Leitbild, Vision und Ziele
6.2 Aktuelle Fundraisingstrategie der „Ärzte für die Dritte Welt“
6.3 Finanzierung und Mittelverwendung
6.4 Detailanalyse des bestehenden Fundraisingmix
6.4.1 Spenden-Mailing
6.4.2 Online-Fundraising
6.4.3 Events
6.4.4 Erbschaftsfundraising
6.4.5 Großspenden-Werbung
6.4.6 Sponsoring
6.4.7 Bußgeldmarketing
6.4.8 Sonstige Fundraisinginstrumente
6.5 Übersicht des aktuellen Fundraisingmix
6.6 Beschreibung und Ergebnisse der SWOT-Analyse
7. Handlungsempfehlung für die „Ärzte für die Dritte Welt“
7.1 Handlungsplan
7.1.1 Überprüfung und Anpassung der aktuellen Strategie
7.1.2 Zielplanung: Erhöhung des Bekanntheitsgrades und Erweiterung des Spenderstammes
7.1.3 Zielplanung: Langfristige Spenderbindung und Planungssicherheit durch dauerhafte Spendeneinnahmen
7.1.4 Budgetierung
7.2 Handlungsdurchführung: Empfohlener Fundraisingmix
7.3 Handlungsüberprüfung: Evaluation und Kontrolle
8. Fazit
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, ein fundiertes Fundraisingkonzept für die Nonprofit-Organisation „Ärzte für die Dritte Welt e.V.“ zu entwickeln und zu optimieren. Dabei wird der Ist-Zustand des aktuellen Fundraisings analysiert, um auf Basis theoretischer Grundlagen sowie einer SWOT-Analyse gezielte Handlungsempfehlungen zur Professionalisierung der Mittelbeschaffung und Spenderbindung abzuleiten.
4.2.1 Persönliches Gespräch
„Die beste Fundraisingmethode ist die persönliche Ansprache, indem man zu jemandem hingeht und um eine Spende bittet“. 64
Das persönliche Gespräch zählt zu den erfolgreichsten und vielseitigsten Fundraisinginstrumenten. Der Vorteil ist hier im direkten persönlichen Kontakt mit dem Spender zu sehen. Durch gezielte Steuerung des Gesprächsverlaufs hat der Fundraiser die Möglichkeit auf Bedürfnisse des Spenders einzugehen, auf Fragen und Vorbehalte des Spenders kann umgehend eingegangen und reagiert werden. Der große Nachteil dieser Methode liegt darin, dass sie sehr zeitintensiv und wenn ein professioneller Fundraiser oder die Geschäftsführung integriert wird, auch kostenintensiv ist.65 Der Erfolg des persönlichen Gesprächs ist am größten, wenn Fundraiser und Spender sich persönlich kennen. Weitere Erfolgsfaktoren sind: das Auftreten des Fundraisers, seine sprachlichen Fähigkeiten und eine strategische Vorbereitung. Aufgrund des hohen Kosten- und Zeitaufwandes, aber auch wegen der hohen Erfolgsquote sollte das persönliche Gespräch bei Großspendern und bei Testamentspendern eingesetzt werden.66
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den wachsenden Bedarf an Fundraising aufgrund staatlicher Sparmaßnahmen und zunehmenden Wettbewerbsdrucks im Nonprofit-Sektor.
2. Grundlagen des Fundraisings: Dieses Kapitel definiert den Begriff Fundraising als strategische Mittelbeschaffung und beleuchtet die Charakteristika sowie die ethischen Herausforderungen für Non-Profit-Organisationen.
3. Bedingung für ein erfolgreiches Fundraisingkonzept: Hier wird Fundraising als zentrale Managementaufgabe identifiziert und die Notwendigkeit einer systematischen, strategischen Planung und Spendersegmentierung hervorgehoben.
4. Aktuelle Fundraisinginstrumente im Überblick: Der Abschnitt bietet einen Überblick über verschiedene Methoden, von traditionellen Mailings bis hin zu modernen Online- und Bußgeldmarketing-Instrumenten.
5. Portrait des „Ärzte für die Dritte Welt e.V.“: Dieses Kapitel stellt die Organisation, ihre Geschichte, Ziele und Projekte sowie die humanitäre Tätigkeit im Kontext der Entwicklungshilfe detailliert vor.
6. Handlungsanalyse des bestehenden Fundraisingkonzeptes der „Ärzte für die Dritte Welt“: Es erfolgt eine detaillierte Analyse der Ist-Situation, inklusive einer Auswertung der Finanzierungsstruktur und einer SWOT-Analyse.
7. Handlungsempfehlung für die „Ärzte für die Dritte Welt“: Auf Basis der Analyse werden konkrete strategische Handlungsempfehlungen zur Zielerreichung und Professionalisierung des Fundraisingmix formuliert.
8. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und unterstreicht die Notwendigkeit eines systematischen Qualitätsmanagements für den langfristigen Erfolg der NGO.
Fundraising, Non-Profit-Organisation, Spenderbindung, Relationship-Fundraising, Fundraising-Konzept, Strategie, Spendersegmentierung, Finanzierung, Öffentlichkeitsarbeit, NGO, Spenden, Sponsoring, Bußgeldmarketing, SWOT-Analyse, Entwicklungshilfe.
Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung eines professionellen Fundraisingkonzepts für die NPO „Ärzte für die Dritte Welt e.V.“, um die Organisation angesichts eines schwieriger werdenden Marktumfelds nachhaltig zu finanzieren.
Zu den zentralen Feldern gehören die theoretischen Grundlagen des Fundraisings, die strategische Planung, die Analyse der Spenderbeziehungen sowie die Bewertung und Optimierung des Instrumentenmixes.
Das Hauptziel ist die Optimierung der Mittelbeschaffung durch die Ableitung konkreter, auf die spezifischen Bedürfnisse und Werte der Organisation zugeschnittener Handlungsempfehlungen.
Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturrecherche, eine qualitative Handlungsanalyse mittels Experteninterviews mit der Geschäftsführung sowie eine strukturierte SWOT-Analyse.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des Fundraisings, die Analyse des Ist-Zustands der Organisation und die anschließende Entwicklung eines zukunftsfähigen Maßnahmenkatalogs.
Die wichtigsten Begriffe sind Fundraising, Spenderbindung, Relationship-Fundraising, NGO-Management, Strategieentwicklung und Finanzierung.
Obwohl zeitintensiv, gilt es als erfolgreichstes Instrument zur Betreuung von Groß- und Testamentspendern, da hier individuell auf Bedürfnisse eingegangen und Vertrauen aufgebaut werden kann.
Sie ermöglicht eine strukturierte Erfassung interner Stärken und Schwächen sowie externer Chancen und Risiken, was als Basis für die Ableitung effektiver Strategien (SO, ST, WO, WT) dient.
Die aktuelle Bezeichnung „Ärzte für die Dritte Welt“ birgt eine Verwechslungsgefahr mit dem französischen Konkurrenten „Ärzte ohne Grenzen“; der Name „German Doctors“ wird als prägnantere Alternative diskutiert.
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