Diplomarbeit, 2006
160 Seiten, Note: 2,3
Diese Diplomarbeit untersucht die gesellschaftlichen und sozialpolitischen Einflussfaktoren auf die Familiengründung. Der Fokus liegt dabei auf der Analyse des Einflusses dieser Faktoren auf die Entscheidung von Paaren, Kinder zu bekommen oder nicht. Die Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, welche Faktoren die Entscheidung für oder gegen eine Familiengründung beeinflussen und wie sich die jeweilige Situation in Deutschland im Vergleich zu anderen europäischen Ländern darstellt.
Das erste Kapitel der Arbeit dient der Einleitung und erläutert die wissenschaftstheoretische Vorgehensweise sowie die Ziele der Arbeit. Es definiert auch wichtige Begriffe wie Familie, Ehe und Demographie. Das zweite Kapitel bietet einen Blick in die Statistik und analysiert die demographische Entwicklung und die Familienpolitik in Deutschland, Frankreich, Italien und Schweden. Im dritten Kapitel werden die gesellschaftlichen und sozialpolitischen Einflussfaktoren auf die Familiengründung untersucht. Das vierte Kapitel befasst sich mit den normativen Aspekten der Familiengründung. Schließlich stellt das fünfte Kapitel Vorschläge zur Verbesserung der Familienpolitik in Deutschland vor.
Die wichtigsten Schlüsselwörter der Arbeit sind Familiengründung, Demographie, Familienpolitik, gesellschaftliche Einflussfaktoren, sozialpolitische Einflussfaktoren, Deutschland, Frankreich, Italien, Schweden, Normen, Werte und Verbesserungsmöglichkeiten.
Die Arbeit nennt schwierige äußere Bedingungen, veränderte gesellschaftliche Werte sowie ökonomische Faktoren wie hohe Kosten und Vereinbarkeitsprobleme als Gründe.
Dazu gehören traditionelle Rollenbilder, das Bildungsniveau, die Erwerbstätigkeit beider Partner sowie das allgemeine partnerschaftliche Verhalten.
Die Studie vergleicht Deutschland mit Frankreich, Italien und Schweden, wobei Länder wie Schweden oft durch bessere Sachleistungen (Kinderbetreuung) höhere Geburtenraten erzielen.
Hierunter fallen staatliche Leistungen wie Kindergeld (Barleistungen), Kitaplätze (Sachleistungen) und steuerliche Vorteile für Familien.
Statistiken zeigen oft eine Korrelation zwischen höherem Bildungsniveau und einer späteren oder selteneren Familiengründung, was die Arbeit wirtschaftspädagogisch analysiert.
Die Arbeit schlägt vor, den Fokus stärker auf Sachleistungen und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu legen, ähnlich wie im schwedischen oder französischen Modell.
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