Diplomarbeit, 2006
116 Seiten, Note: 1.0
Diese Diplomarbeit analysiert den Einfluss der „neuen“ Europäischen Sicherheitsarchitektur auf die österreichische Sicherheits- und Verteidigungspolitik. Die Arbeit untersucht, wie sich die europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitiken auf Österreich auswirken und welche Herausforderungen sich daraus für die österreichische Sicherheitspolitik ergeben.
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in die Thematik und erläutert den Begriff der Sicherheit in verschiedenen Konzeptionen. Es werden verschiedene Modelle der Sicherheit vorgestellt und der Fokus auf europäische Sicherheit gelegt. Daraufhin wird die Entwicklung der Europäischen Union im Bereich der Sicherheits- und Verteidigungspolitik beleuchtet. Hierbei werden die europarechtlichen Etappen, die Entwicklung der Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik (GASP) und der ESVP sowie deren institutionellen Rahmen näher betrachtet. Besonderes Augenmerk liegt auf den Zielen und Aufgaben der ESVP, die sowohl zivile als auch militärische Aufgaben umfassen.
Im nächsten Kapitel wird die österreichische Sicherheitspolitik im Kontext der ESVP untersucht. Es wird auf die Debatte um die Neutralität Österreichs eingegangen, die durch die „neue“ Sicherheitsarchitektur neu entfacht wurde. Die Arbeit analysiert die öffentliche Meinung und die Positionen der politischen Parteien in Österreich. Die neuen Herausforderungen für die österreichische Sicherheitspolitik im 21. Jahrhundert werden erläutert und die Auswirkungen der EU-Verfassung auf die österreichische Sicherheitspolitik werden beleuchtet.
Schließlich wird die Europäisierung der österreichischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik analysiert, wobei die Mitwirkung Österreichs an einer „europäischen Verteidigung“, die Budget und Rüstungsausgaben sowie die Zukunft des Österreichischen Bundesheeres im Fokus stehen.
Europäische Sicherheitsarchitektur, Österreichische Sicherheitspolitik, Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik (GASP), Europäische Sicherheits- und Verteidigungspolitik (ESVP), Neutralität, Solidarität, Europäische Union, NATO, Bundesheer.
Die Arbeit untersucht den Wandel von der strikten Neutralität hin zur Solidarität innerhalb der EU und analysiert die öffentliche Meinung sowie Parteipositionen dazu.
Die ESVP ist die Europäische Sicherheits- und Verteidigungspolitik. Österreich wirkt an deren zivilen und militärischen Aufgaben mit, was Anpassungen in der nationalen Politik erfordert.
Es werden verschiedene Modelle für das "Bundesheer 2010" analysiert, darunter ein reines Freiwilligensystem sowie verschiedene Formen der Wehrpflicht mit Auslandsfokus.
Die Arbeit beleuchtet die rechtlichen Folgen und die "Europäisierung" der Sicherheits- und Verteidigungspolitik, die auch Budget und Rüstung betrifft.
Die europäische Strategie antwortet verstärkt auf globalen Terrorismus, organisiertes Verbrechen und regionale Kriege mit koordiniertem Handeln.
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