Diplomarbeit, 2006
103 Seiten, Note: 1,7
Diese Diplomarbeit analysiert die Kontrollmöglichkeiten bei Privatunternehmen im Eigentum der öffentlichen Hand, auch bekannt als Public Corporate Governance.
Das erste Kapitel führt in die Problemstellung ein und beschreibt den Gang der Untersuchung. Kapitel 2 legt die Grundlagen für die Analyse, indem es den Begriff der privatrechtlichen Unternehmen der öffentlichen Hand definiert und die relevanten rechtlichen Rahmenbedingungen beleuchtet. Kapitel 3 behandelt die unternehmensinternen Kontrollmöglichkeiten, wobei die Schwerpunkte auf Weisungsmöglichkeiten, Informationsmöglichkeiten und der Kontrolle durch den Aufsichtsrat liegen. Kapitel 4 analysiert die externen Finanzkontrollmöglichkeiten, insbesondere die Rolle der externen Wirtschaftsprüfung, der erweiterten Prüfung und Berichterstattung sowie der Prüfung durch die Rechnungshöfe.
Kapitel 5 befasst sich mit weiteren externen Kontrollmöglichkeiten wie dem Beteiligungsbericht und den Sanktionsmechanismen des Marktes. Kapitel 6 diskutiert mögliche Lösungen und eigene Verbesserungsvorschläge, insbesondere die Anwendung des Deutschen Corporate Governance Kodex und die Entwicklung eines Public Corporate Governance Kodex. Das letzte Kapitel fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und bietet eine Schlussbetrachtung.
Die zentralen Themen der Arbeit sind Public Corporate Governance, Unternehmenskontrolle, öffentliches Eigentum, Aufsichtsrat, Rechnungshöfe, Betätigungsprüfung, Beteiligungsbericht, Deutscher Corporate Governance Kodex, Public Corporate Governance Kodex, Principal-Agent-Problem, Rechtsformen, Transparenz, Verantwortungsvolle Unternehmensführung, Kontrolle, Weisungsmöglichkeiten, Informationsmöglichkeiten, Sanktionsmechanismen, Rechtliche Rahmenbedingungen, Finanzkontrolle, externe Wirtschaftsprüfung, erweiterte Prüfung und Berichterstattung.
Es bezeichnet die Grundsätze einer guten und verantwortungsvollen Führung und Kontrolle von Unternehmen, die sich im Eigentum der öffentlichen Hand befinden.
Häufig schwindet die parlamentarische Kontrolle, und es entsteht ein Konflikt zwischen dem öffentlichen Auftrag und dem Gewinninteresse privater Anteilseigner.
Es beschreibt das Informationsgefälle und die unterschiedlichen Interessen zwischen dem Eigner (Staat/Bürger) und dem Management des Unternehmens.
Rechnungshöfe führen Betätigungsprüfungen durch, stoßen jedoch oft auf rechtliche Grenzen bei der Einsicht in Geschäftsgeheimnisse oder bei direkten Prüfungsrechten.
Ein Regelwerk, das speziell auf die Anforderungen öffentlicher Unternehmen zugeschnitten ist, um Transparenz und Rechenschaftspflicht zu erhöhen.
Vorgeschlagen werden unter anderem die Pflicht zur Bildung eines Aufsichtsrates, die Aufhebung der Verschwiegenheitspflicht gegenüber Kontrollorganen und die Veröffentlichung von Prüfungsergebnissen.
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