Diplomarbeit, 2006
91 Seiten, Note: 1,7
1 EINLEITUNG
1.1 ZIEL DER ARBEIT
1.2 AUFBAU DER ARBEIT
2 GRUNDLAGEN UND DEFINITIONEN
2.1 DER BEGRIFF DER MOTIVATION
2.2 DEFINITIONEN UND MERKMALE DER ARBEITSAUFGABE
3 THEORIEN DER MOTIVATION
3.1 JOB-CHARACTERISTICS-THEORY
3.2 ZIELSETZUNGSTHEORIE
4 INSTRUMENTE ZUR ERHÖHUNG DES MOTIVIERUNGSPOTENTIALS VON ARBEITSAUFGABEN
4.1 HUMANISIERUNG DER ARBEIT
4.1.1 Aufgabenerweiterung
4.1.2 Rotation
4.1.3 Teilautonome Arbeitsgruppen
4.2 MANAGEMENT BY OBJECTIVES
4.2.1 Zielsetzung
4.2.2 Partizipation
4.2.3 Rückmeldungskanäle
4.2.4 Transparente Erfolgsbelohnung
4.3 SCHLUSSFOLGERUNGEN FÜR EINE GESTALTUNGSEMPFEHLUNG ÜBER DIE ZUSAMMENSTELLUNG MOTIVATIONSFÖRDERNDER INSTRUMENTARIEN
5 FAZIT
Die Diplomarbeit untersucht, wie durch eine gezielte Gestaltung von Arbeitsaufgaben das Motivierungspotential von Mitarbeitern gesteigert werden kann, um somit die Produktivität und den Unternehmenserfolg zu fördern. Dabei liegt der Fokus auf der Identifikation geeigneter Instrumente zur Aufgabengestaltung auf Basis relevanter Motivationstheorien.
Beschreibungsinhalt „Spielraum“
Weil Arbeitsaufgaben durch einen Spielraum gekennzeichnet sind, gibt es solche, die dem Mitarbeiter einen größeren Spielraum bieten als andere. Der Spielraum kann sich auf die Art der Tätigkeit (welche Tätigkeiten stehen zur Auswahl) oder auf den Grad der Autonomie (wie können die Tätigkeiten ausgeführt werden) eines Mitarbeiters beziehen. Mit einem hohen Spielraum wird das Leistungsmotiv im Menschen angesprochen, so dass eine solche Aufgabe für Mitarbeiter mit hohem Leistungsmotiv als Anreiz wirkt.46
Die Auswahl der Art von Tätigkeiten durch den Mitarbeiter betrifft seine Wahlmöglichkeiten einerseits bezüglich des Einsatzes verschiedener Fähigkeiten bzw. Fertigkeiten und charakterisiert seine Arbeitsaufgabe damit durch das Merkmal der Anforderungsvielfalt. Sie legt fest, ob jemand viele oder wenige unterschiedliche Tätigkeiten ausführt bzw. viele unterschiedliche Anforderungen dabei erfüllen muss. Bestehende Kompetenzen werden dabei weiterentwickelt und durch neue ergänzt. Anforderungen können einerseits geistiger oder körperlicher Art sein und andererseits fachliche oder soziale Kompetenzen abverlangen. In der deutschen Literatur findet man dieses Aufgabenmerkmal mit der Definition „Wahlmöglichkeiten zum unterschiedlichen aufgabenbezogenen Handeln“47 unter dem Begriff des Handlungsspielraums.
1 EINLEITUNG: Einführung in die Thematik der Mitarbeitermotivation durch Aufgabengestaltung sowie Definition des Ziels und Aufbaus der Arbeit.
2 GRUNDLAGEN UND DEFINITIONEN: Klärung der Grundbegriffe Motivation und Arbeitsaufgabe sowie Ableitung der für die Arbeit zentralen Aufgabenmerkmale.
3 THEORIEN DER MOTIVATION: Darstellung der Job-Characteristics-Theory und der Zielsetzungstheorie zur theoretischen Fundierung der Motivationswirkungen von Aufgabenmerkmalen.
4 INSTRUMENTE ZUR ERHÖHUNG DES MOTIVIERUNGSPOTENTIALS VON ARBEITSAUFGABEN: Analyse praxisorientierter Motivationsinstrumente aus den Bereichen Humanisierung der Arbeit und Management by Objectives hinsichtlich ihrer Wirkung auf die Aufgabenmerkmale.
5 FAZIT: Zusammenfassende Betrachtung der Kernaussagen der Arbeit sowie Ausblick auf zukünftige Forschungsschwerpunkte.
Arbeitsmotivation, Aufgabengestaltung, Motivierungspotential, Arbeitsaufgabe, Job-Characteristics-Theory, Zielsetzungstheorie, Humanisierung der Arbeit, Aufgabenerweiterung, Job Rotation, Teilautonome Arbeitsgruppen, Management by Objectives, Zielsetzung, Partizipation, Leistungssteigerung, Arbeitszufriedenheit.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, wie Unternehmen durch eine gezielte, motivationsfördernde Gestaltung von Arbeitsaufgaben das Leistungspotential ihrer Mitarbeiter besser ausschöpfen können, um Unternehmensziele effizienter zu erreichen.
Im Zentrum stehen die wissenschaftlichen Grundlagen der Motivation, die Analyse spezifischer Merkmale von Arbeitsaufgaben sowie die Untersuchung konkreter Instrumente zur Arbeitsgestaltung und Führung.
Das primäre Ziel ist es, Gestaltungsempfehlungen für die Praxis abzuleiten, die aufzeigen, wie durch eine sinnvolle Kombination verschiedener Instrumente das Motivierungspotential von Arbeitsaufgaben systematisch erhöht werden kann.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender Motivationstheorien und empirischer Studien, um deren Ergebnisse auf konkrete Instrumente der Arbeitsgestaltung anzuwenden und bewerten zu können.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Betrachtung durch die Job-Characteristics-Theory und Zielsetzungstheorie sowie die Analyse von Instrumenten wie Aufgabenerweiterung, Rotation, Gruppenarbeit und Management by Objectives.
Wichtige Schlagworte sind Arbeitsmotivation, Aufgabengestaltung, Motivierungspotential, Management by Objectives und die genannten psychologischen Theorien zur Arbeitsleistung.
Die Autorin betont, dass Mitarbeiter mit einem hohen Bedürfnis nach Selbstentfaltung stärker auf Aufgaben mit einem hohen Motivierungspotential reagieren, was die Notwendigkeit individueller Gestaltungsansätze unterstreicht.
Partizipation wird zwar als positiv für die Arbeitsbeziehung bewertet, die Autorin weist jedoch darauf hin, dass sie nach der Zielsetzungstheorie nicht zwingend für die Zielbindung erforderlich ist und hohe Kosten durch zeitintensive Gespräche verursachen kann.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

