Masterarbeit, 2014
80 Seiten, Note: 2,0
1. Einführung
1.1 Motivation
1.2 Problemstellung und Zielsetzung
1.3 Forschungsmethode und –verfahren
1.4 Aufbau der Arbeit
1.5 Unterstützung durch die CSC Deutschland Solutions GmbH
2. Grundlagen Business Process Modeling
2.1 Definitionen/Begriffsabgrenzungen
2.1.1 Prozess und Geschäftsprozess
2.1.2 Teilprozess
2.1.3 Vorgang, Aufgabe und Elementaraufgabe
2.1.4 Abgrenzung Geschäftsprozess und Workflow
2.1.5 Geschäftsprozessmodell
2.1.6 Business Process Modeling
2.1.7 Modellierungssprache und Notation
2.2 Klassifikation von Modellierungssprachen
2.2.1 Klassifikation nach Formalisierungsgrad
2.2.2 Klassifikation nach Art der Methode
3. BPMN 2.0 und eEPK im Detail
3.1 Anmerkung zum Kapitel
3.2 eEPK
3.2.1 Historie und Versionen von EPK
3.2.2 Symbole
3.2.3 Modellierung mit eEPK
3.3 BPMN 2.0
3.3.1 Historie und Versionen von BPMN
3.3.2 Symbole
3.3.3 Modellierung mit BPMN 2.0
3.4 BPMN 2.0 und eEPK im Vergleich
3.4.1 Anforderungen an Modellierungssprachen
3.4.2 Ableitung von Bewertungskriterien für Modellierungssprachen
3.4.3 Vergleich von BPMN 2.0 und eEPK anhand Bewertungskriterien
3.4.4 Zusammenfassung des Vergleichs
4. Differenzierung der Modellierungsmöglichkeiten von eEPK und BPMN 2.0: Konzeption von Modellierungsklassen
4.1 Bestehende Ansätze zur Differenzierung von Prozessmodellen und Modellierungsmöglichkeiten
4.1.1 Sichtenkonzepte zur Differenzierung von Prozessmodellen
4.1.2 Konzepte zur Differenzierung der Modellierungsmöglichkeiten von BPMN 2.0
4.1.3 Vergleich der Konzepte von Silver und Shapiro
4.2 Konzeption von Modellierungsklassen für BPMN 2.0 und eEPK
4.2.1 Anmerkung zum Kapitel
4.2.2 Definition „Modellierungsklasse“
4.2.3 Modellierungsklassen im Vergleich zu bestehenden Ansätzen
4.3 Modellierungsklasse eins im Detail: Prozessmodelle
4.3.1 Symbole
4.3.2 Modellierungsregeln
4.3.3 Nutzen von Modellierungsklasse eins
4.4 Modellierungsklasse zwei im Detail: Workflowmodelle I
4.4.1 Symbole
4.4.2 Modellierungsregeln
4.4.3 Nutzen von Modellierungsklasse zwei
4.5 Modellierungsklasse drei im Detail: Workflowmodelle II
4.5.1 Symbole
4.5.2 Modellierungsregeln
4.5.3 Nutzen von Modellierungsklasse drei
4.6 Abschließender Vergleich der Modellierungsklassen
5. Identifikation geeigneter Modellierungsklassen: Definition von Entscheidungskriterien
5.1 Anforderungen an Prozessmodelle: Grundsätze ordnungsmäßiger Modellierung
5.2 Ableitung von Entscheidungskriterien
5.3 Konzeption einer „Entscheidungsmatrix“
5.4 Anwendung der Entscheidungsmatrix
6. Evaluierung definierter Entscheidungskriterien anhand beispielhafter Einsatzszenarien aus Praxisprojekten
6.1 Definition „Einsatzszenario“
6.2 Ablauf der Evaluierung
6.3 Einsatzszenario eins: Modellierung eines Prozesses zur automatisierten Rechnungseingangsverarbeitung
6.3.1 Beschreibung des Einsatzszenarios
6.3.2 Identifikation einer geeigneten Modellierungsklasse
6.3.3 Modellierung des Geschäftsprozesses in Modellierungsklasse eins
6.3.4 Bewertung der Erfüllung spezifischer Anforderungen
6.4 Einsatzszenario zwei: Modellierung eines Prozesses zur Dauerauftragsbearbeitung
6.4.1 Beschreibung des Einsatzszenarios
6.4.2 Identifikation einer geeigneten Modellierungsklasse
6.4.3 Modellierung des Geschäftsprozesses in Modellierungsklasse zwei
6.4.4 Bewertung der Erfüllung spezifischer Anforderungen
7. Schlussbetrachtung
7.1 Zusammenfassung
7.2 Kritische Würdigung der Ergebnisse
7.3 Ausblick
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Entwicklung einer Methode zur systematischen Erstellung von Geschäftsprozessmodellen mit BPMN 2.0 und eEPK, die sich an den Anforderungen spezifischer Einsatzszenarien orientiert. Die Arbeit adressiert die Problematik, dass durch die umfangreichen Modellierungsmöglichkeiten der Sprachen oft übermäßig detaillierte Prozessmodelle entstehen, die in bestimmten Kontexten nicht angemessen sind.
3.3.3 Modellierung mit BPMN 2.0
Der Sequenzfluss verläuft bei BPMN 2.0 i. d. R. von links nach rechts, statt von oben nach unten.81 Wie in eEPK werden Flussobjekte wie Aktivitäten, Ereignisse und Gateways in einer zeitlich logischen Reihenfolge über eine durchgezogene Pfeillinie miteinander verbunden.82
In Abbildung 14 findet sich zur Veranschaulichung ein beispielhaftes BPMN 2.0-Modell für einen einfachen Logistikprozess.
Abbildung 14: Beispielhaftes BPMN 2.0-Modell aus dem Logistikbereich83
1. Einführung: Definition des Forschungsziels, der methodischen Vorgehensweise und der Relevanz von Business Process Modeling in Unternehmen.
2. Grundlagen Business Process Modeling: Erläuterung grundlegender Begrifflichkeiten und Klassifikationsansätze für Modellierungssprachen.
3. BPMN 2.0 und eEPK im Detail: Detaillierte Betrachtung der Symbole und Modellierungsmethoden von BPMN 2.0 und eEPK sowie ein anschließender Vergleich beider Sprachen.
4. Differenzierung der Modellierungsmöglichkeiten von eEPK und BPMN 2.0: Konzeption von Modellierungsklassen: Vorstellung eines Konzepts zur Definition von drei Modellierungsklassen für BPMN 2.0 und eEPK.
5. Identifikation geeigneter Modellierungsklassen: Definition von Entscheidungskriterien: Ableitung von Kriterien und Entwicklung einer Entscheidungsmatrix zur Auswahl der passenden Modellierungsklasse.
6. Evaluierung definierter Entscheidungskriterien anhand beispielhafter Einsatzszenarien aus Praxisprojekten: Anwendung der entwickelten Methode auf zwei fiktive Einsatzszenarien, um deren Praxistauglichkeit zu belegen.
7. Schlussbetrachtung: Zusammenfassender Rückblick auf die Forschungsfragen, kritische Würdigung der Ergebnisse und Ausblick auf zukünftigen Forschungsbedarf.
Business Process Modeling, BPMN 2.0, eEPK, Geschäftsprozessmanagement, Prozessmodellierung, Modellierungsklassen, Prozessmodell, Workflowmodell, Entscheidungsmatrix, Anforderungsanalyse, Prozessdokumentation, Prozessoptimierung, Ausdrucksstärke, Kompliziertheit, Modellierungsregeln
Die Arbeit untersucht, wie Geschäftsprozessmodelle mittels BPMN 2.0 und eEPK systematisch und anforderungsgerecht erstellt werden können, um eine unnötige Komplexität zu vermeiden.
Die zentralen Themen umfassen die Grundlagen der Prozessmodellierung, den Vergleich und die detaillierte Darstellung von BPMN 2.0 und eEPK sowie die Konzeption von Modellierungsklassen für unterschiedliche Detaillierungsgrade.
Das Hauptziel ist die Entwicklung einer Methode zur systematischen Identifikation geeigneter Modellierungsklassen basierend auf spezifischen Anforderungen und Szenarien.
Die Arbeit basiert auf einem konstruktionswissenschaftlichen Forschungsansatz, der durch eine konzeptionell-deduktive Analyse sowie Experteninterviews ergänzt wird.
Im Hauptteil werden die theoretischen Grundlagen gelegt, Modellierungsklassen konzipiert, Entscheidungskriterien definiert und die entwickelte Methode anhand von Praxis-Szenarien evaluiert.
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Business Process Modeling, BPMN 2.0, eEPK, Modellierungsklassen, Entscheidungsmatrix und Prozessmodellierung.
Die Unterteilung in Klassen ermöglicht es, den Detaillierungsgrad der Modelle an den jeweiligen Verwendungszweck anzupassen und somit die Komplexität je nach Anforderung gezielt zu steuern.
Die Evaluierung zeigt, dass die entwickelte Methode erfolgreich dabei hilft, für einen etablierten Prozess oder eine neue Prozessplanung die jeweils passende Modellierungsklasse zu identifizieren und die Anforderungen effektiv umzusetzen.
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