Wissenschaftliche Studie, 2006
13 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
1.1. Problemstellung
1.2. Erläuterung der Grundlagen
2. Hauptteil
2.1. Bedeutung des Erdöls für die Wirtschaft
2.1.1. Erdöl als Energieträger für Stromerzeugung und Kraftverkehr
2.1.2. Erdöl als Rohstoff der chemischen Industrie
2.2. Weltförderung
2.3. Weltverbrauch
2.4. Weltreserven
2.5. Entwicklung des Erdölmarktes
3. Schlussbetrachtung / Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht die existenzielle Abhängigkeit der modernen Industriegesellschaft vom fossilen Energieträger Erdöl. Dabei steht die zentrale Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie sich die absehbare Erschöpfung der globalen Erdölreserven – das sogenannte "Peak-Oil" – auf die wirtschaftliche Stabilität und die zukünftige Lebensweise auswirken wird.
2.1.1. Erdöl als Rohstoff der chemischen Industrie
Um die Rolle des Erdöls in der chemischen Industrie nachvollziehen zu können, sollte sich der chemische Laie zunächst einer Tatsache bewusst werden: Praktisch alle chemischen Erzeugnisse, seien es nun Arzneimittel, Kunststoffe, Lacke, Farben, Waschmittel u.v.m. lassen sich aus ca. 300 Grundchemikalien aufbauen (die wichtigsten sind: Ethen, Propen, Butadien, Benzol, Toluol, o-Xylol und p-Xylol)5. Diese Molekülverbindungen, der chemische Baukasten, werden heute zu ca. 90% aus Erdöl und Erdgas gewonnen. Die Problematik, die diese Tatsache in sich birgt, liegt auf der Hand. Wenn es kein Erdöl mehr gibt, müssen diese Grundchemikalien auf anderem Wege hergestellt werden. Falls dies überhaupt möglich ist, so wären die zur Verfügung stehenden Verfahren deutlich komplizierter sowie kosten- und energieintensiver als das relativ einfache raffinieren von Erdöl.
Die Folgen wären ebenso weitreichend wie für den Großteil der Menschen überraschend. Arzneimittelpreise würden sich in kürzester Zeit vervielfachen, der aktuell noch anhaltende Trend Erzeugnisse aus Metall immer mehr durch Kunststoffe zu ersetzen würde sich ins Gegenteil verkehren und auch viele andere Errungenschaften der modernen Welt würden wohl mangels Alternativen durch ihre Vorgänger ersetzt werden. Kugelschreiber aus Metall? Reifen aus Kautschuk? Waschen mit Kernseife? Pullover aus reiner Schafswolle? Die Liste der möglichen und zum Teil sehr wahrscheinlichen Veränderungen der Lebensgewohnheiten in den Industrienationen ist nahezu endlos. Dabei werden nur etwa 7% der weltweiten Fördermenge6 des Erdöls in der chemischen Industrie verarbeitet. Der Rest wird in Kraftfahrzeugen und Kraftwerken ganz einfach verbrannt.
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problematik der globalen Erdölabhängigkeit ein und definiert die zentrale Fragestellung hinsichtlich der Endlichkeit fossiler Ressourcen.
2. Hauptteil: Der Hauptteil beleuchtet die wirtschaftliche Bedeutung des Erdöls, analysiert aktuelle Förderraten, den Weltverbrauch sowie die verbleibenden Reserven und untersucht die Dynamik des Erdölmarktes.
3. Schlussbetrachtung / Ausblick: Hier werden die Ergebnisse zusammengeführt und die Notwendigkeit von Innovationen sowie ein Umdenken hinsichtlich ökologischer und ökonomischer Alternativen betont.
Erdöl, Energiekrise, Peak-Oil, fossile Brennstoffe, Weltwirtschaft, Erdölreserven, Förderung, Rohstoff, industrielle Gesellschaft, Energieverbrauch, Treibstoff, Klimawandel, Nachhaltigkeit, Kohlenwasserstoffe, Marktentwicklung.
Die Arbeit befasst sich mit der zentralen Rolle von Erdöl als Motor der Weltwirtschaft und den Herausforderungen, die durch die absehbare Erschöpfung dieser fossilen Ressource entstehen.
Die Schwerpunkte liegen auf der wirtschaftlichen Abhängigkeit, den globalen Förderdaten, dem stetig steigenden Weltverbrauch und den Auswirkungen des "Peak-Oil"-Szenarios.
Das Ziel ist es, das Bewusstsein für die Abhängigkeit vom Erdöl zu schärfen und die Frage zu beantworten, wie die Gesellschaft auf das Ende des Erdölzeitalters vorbereitet ist.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Analyse von Fachliteratur, Wirtschaftsdaten, Statistiken globaler Institutionen und einer kritischen Auseinandersetzung mit verschiedenen Experten-Denkansätzen.
Im Hauptteil werden Erdöl als Energieträger und chemischer Rohstoff sowie statistische Daten zu Förderung und Verbrauch detailliert dargelegt.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Erdöl, Peak-Oil, Energiekrise, industrielle Gesellschaft und Nachhaltigkeit charakterisiert.
„Peak-Oil“ bezeichnet den Zeitpunkt, an dem die maximale weltweite Erdölförderkapazität erreicht ist, wonach die Fördermengen zwangsläufig rückläufig werden.
Erdöl bildet die Basis für den „chemischen Baukasten“, aus dem rund 90% der heutigen Kunststoffe, Arzneimittel und Grundchemikalien gewonnen werden.
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