Masterarbeit, 2018
75 Seiten, Note: 1,5
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media
1 Einleitung
1.1 Leitgedanken und Ziele der Arbeit
1.2 Darstellung der Forschungsfragen
1.3 Aufbau der Arbeit und Illustration der Methodik
2 Grundlagen zu Eventisierung und Hochzeit
2.1 Aktueller Forschungsstand
2.2 Erläuterung und Illustration des theoretischen Bezugsrahmens
2.3 Begriffsdefinition Eventisierung
2.4 Die Hochzeit als private Veranstaltung
2.5 Begriffsdefinition Social Media
2.6 Gegenüberstellung Hochzeit vs. Event
3 Empirische Untersuchung
3.1 Methodischer Aufbau und Vorgehensweise
3.2 Datenerhebung durch Befragung
3.3 Festlegung des Untersuchungsdesigns
3.4 Darstellung der Datenauswertung
4 Resümierende Betrachtung
4.1 Schlussfolgerung und Handlungsempfehlungen
4.2 Kritische Würdigung und zukünftiger Forschungsbedarf
4.3 Trends und Blick in die Zukunft
Die Arbeit untersucht, ob im Bereich privater Veranstaltungen, speziell bei Hochzeiten, ein Trend zur Eventisierung und Professionalisierung existiert. Zentral ist dabei die Beantwortung der Forschungsfrage, inwieweit Hochzeiten mit Corporate Events gleichzusetzen sind und welche Rolle soziale Medien bei deren Planung und Inszenierung spielen.
2.6 Gegenüberstellung Hochzeit vs. Event
Zwischen Hochzeiten, dem Marken-Marketing sowie auch dem Event-Marketing zeigen sich in der wissenschaftlichen Literatur folgende thematische Überlappungen: Emotionen, Rituale und Mythen.
„Emotionen sind eine Sache, die man nicht nachahmen kann.“ Auf diese Weise beschreibt es Nicholas Haykes. Im Marketing und im Speziellen im Event-Marketing spielen Emotionen und Gefühle eine zentrale Rolle. Gefühle sind unberechenbar, nicht nur allein deshalb, weil sie im limbischen System verarbeitet werden, einem Bereich im Gehirn, auf den die Menschen wenig Einfluss haben. Hierin liegt auch einer der Hauptgründe, warum Events so erfolgreich sind. Durch affektive Prozesse, die im Rahmen von Events erlebt werden, werden Emotionen (und damit auch die Marke) intensiver verinnerlicht. So entsteht ein stärkerer Einfluss auf spätere Kaufentscheidungen. Emotionen spielen auch auf einer Hochzeit eine maßgebliche Rolle: Nicht nur während der Trauung wird der Fokus bei einer Hochzeit auf die Liebe des Paares gelenkt, sondern auch im späteren Verlauf eines Hochzeitfestes sind Emotionen sowohl seitens des Paares als auch seitens der Gäste relevant, um auf einen erfolgreichen Abend zurückblicken zu können.
Als eine weitere Parallele wird von der Autorin das Ritual festgemacht: „Ein Ritual hält eine Idee lebendig.“ Gerken beschreibt Rituale als erweckende Symbolkraft einer Marke. Gerade in Zeiten der Individualisierung seien sie grundlegend, um eine Art Gemeinschaftsgefühl zu erleben. Dies wird sowohl im Marketing für die Markenbildung aufgegriffen als auch im Rahmen von Hochzeiten. Rituale schaffen es, Negationen zu einem Warenangebot außer Kraft zu setzen.
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Eventisierung im privaten Kontext ein, definiert die Ziele der Arbeit und leitet die zentralen Forschungsfragen sowie die methodische Vorgehensweise ab.
2 Grundlagen zu Eventisierung und Hochzeit: Hier werden der aktuelle Forschungsstand beleuchtet, die theoretischen Begrifflichkeiten geklärt und der theoretische Bezugsrahmen für den Vergleich zwischen Hochzeiten und professionellen Events geschaffen.
3 Empirische Untersuchung: Das Kapitel erläutert den methodischen Aufbau der Studie, die Datenerhebung durch eine Online-Umfrage sowie die detaillierte Darstellung und Auswertung der gewonnenen Ergebnisse.
4 Resümierende Betrachtung: Dieses Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen, gleicht diese mit den initialen Hypothesen ab, bietet eine kritische Würdigung der Arbeit und wagt einen Ausblick auf zukünftige Trends.
Eventisierung, Hochzeit, Eventmanagement, Social Media, Professionalisierung, private Veranstaltungen, Corporate Events, Selbstdarstellung, Emotionen, Rituale, Mythen, Hochzeitsbranche, Befragung, Konsumverhalten, Lebensstil.
Die Arbeit untersucht, ob Hochzeiten heutzutage zunehmend nach professionellen Event-Kriterien inszeniert werden und ob sich das Privatleben in Richtung einer allgemeinen „Eventisierung“ entwickelt.
Die Schwerpunkte liegen auf der Schnittstelle von Event-Marketing, Soziologie (Rituale, Mythen) und der digitalen Transformation durch soziale Medien im Kontext privater Feierlichkeiten.
Das Ziel ist die Evaluierung der Hypothese, dass Hochzeiten heute als Event inszeniert werden, und die Beantwortung der Frage, ob dies den Charakter einer Hochzeit grundlegend verändert.
Die Arbeit nutzt einen theoretischen Literaturvergleich sowie eine empirische Untersuchung in Form einer quantitativen Online-Umfrage und qualitativer Experteninterviews.
Der Hauptteil analysiert die Definitionen von Events, vergleicht diese mit dem Ablauf einer Hochzeit, beleuchtet die Rolle sozialer Medien und stellt die empirischen Ergebnisse der Umfrage dar.
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Eventisierung, Hochzeitsbranche, Social Media, Selbstdarstellung, Ritual, professionelle Planung und Konsumentenverhalten.
Die Studie zeigt, dass soziale Medien eine signifikante Rolle bei der Gestaltung spielen, da sie als Inspirationsquellen und Referenzpunkte für normgerechtes Handeln dienen, auch wenn die Teilnehmer dies sehr unterschiedlich bewerten.
Nein, die Hypothese, dass eine Hochzeit mit einem professionellen Corporate Event gleichzusetzen sei, wird aufgrund der empirischen Ergebnisse widerlegt, da einer Hochzeit die strategische und zielgerichtete Vermarktungslogik fehlt.
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