Fachbuch, 2020
84 Seiten
1 Einleitung
2 Theoretischer Hintergrund und Stand der Forschung
2.1 Soziale Medien
2.1.1 Gattungen sozialer Medien
2.1.2 Chancen und Risiken durch die Nutzung sozialer Medien
2.1.3 Identitätsbildung und Impression Management in sozialen Medien
2.2 Fear of Missing Out
2.3 Glück
2.3.1 Einflussfaktoren auf das Glücksempfinden
2.3.2 Auswirkungen des Glücklichseins
2.4 Selbstwertgefühl
2.4.1 Formen des Selbstwertgefühls
2.4.2 Auswirkungen des Selbstwertgefühls
2.5 Stand der Forschung und Ableitung der Forschungsfrage und Hypothesen
2.5.1 Social Media
2.5.2 Social Media und Glück
2.5.3 Social Media und Selbstwertgefühl
2.5.4 Glück und Selbstwertgefühl
3 Methode
3.1 Untersuchungsdesign
3.2 Stichprobe
3.3 Erhebungsinstrumente
3.3.1 Nutzungsverhalten Social Media
3.3.2 Rosenberg Self-Esteem Scale
3.3.3 Oxford Questionnaire of Happiness
3.3.4 Soziodemografische Merkmale
3.3.5 Gütekriterien
3.4 Datenerhebung
3.5 Datenaufbereitung und Datenauswertung
4 Ergebnisse
4.1 Deskriptivstatistik
4.1.1 Alter und Geschlecht
4.1.2 Selbstwertgefühl
4.1.3 Glück
4.1.4 Nutzungsart
4.1.5 Tägliche Nutzungsdauer
4.1.6 Gründe für die Nutzung
4.1.7 FOMO
4.1.8 Abhängigkeit von sozialen Netzwerken
4.2 Inferenzstatistik
4.3 Weitere Ergebnisse
5 Diskussion
5.1 Diskussion der Studienergebnisse
5.1.1 Deskriptivstatistik
5.1.2 Inferenzstatistik
5.1.3 Weitere Ergebnisse
5.2 Limitationen der Studie
5.3 Ansätze für zukünftige Forschung
5.4 Fazit und Ansätze für die Praxis
Diese wissenschaftliche Arbeit untersucht den Einfluss des Nutzungsverhaltens in sozialen Netzwerken sowie das Phänomen "Fear of Missing Out" (FOMO) auf das subjektive Glücksempfinden und das Selbstwertgefühl der Nutzerinnen und Nutzer. Ziel ist es, durch eine empirische Online-Befragung Korrelationen zwischen der täglichen Nutzungsdauer, der Abhängigkeit von sozialen Medien und den psychologischen Variablen zu identifizieren und daraus Handlungsempfehlungen für einen bewussten Medienkonsum abzuleiten.
2.1.1 Gattungen sozialer Medien
Die sozialen Medien lassen sich in die Gattungen Netzwerkplattformen, Multimediaplattformen, Weblogs, Instant-Messaging-Dienste und Wikis unterteilen (Schmidt, 2018, S. 12ff.). In Netzwerkplattformen registrieren sich die Nutzer und Nutzerinnen und geben dabei verschiedene Informationen zu ihrer Person, wie beispielsweise Interessen oder berufliche Kompetenzen, an. Es werden explizite Kontakte mit anderen Nutzenden geknüpft und direkte Nachrichten oder thematische Gruppen dienen dazu, sich mit den Kontakten auszutauschen und das eigene Netzwerk zu erweitern (Schmidt, 2018, S. 12). Beispiele für diese Gattung sind Facebook, Google+, Xing und LinkedIn. Dabei hat Facebook, gemessen an der Zahl der Seitenaufrufe, auch im Jahr 2019 den größten Marktanteil von Social-Media-Portalen in Deutschland (StatCounter, 2019) und gilt bereits seit längerer Zeit als das meistgenutzte soziale Netzwerk in der Gattung der Netzwerkplattformen – nur der Instant-Messaging-Dienst WhatsApp wird häufiger genutzt (ARD/ZDF-Forschungskommission, 2019). Im Vergleich dazu legen Multimediaplattformen den Fokus weniger auf die einzelnen Nutzer und Nutzerinnen, sondern auf die geteilten Inhalte. Diese Plattformen dienen dem Austausch von Fotos und Videoclips im privaten oder Dateien und Präsentationen im beruflichen Kontext (Schmidt, 2018, S. 13). Zu den Multimediaplattformen zählen beispielsweise YouTube, Instagram und Snapchat aber auch die Plattform SoundCloud zum Austausch von Musikstücken (Schmidt, 2018, S. 13).
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Allgegenwärtigkeit sozialer Medien in der heutigen Gesellschaft und stellt die Forschungsfrage nach deren Auswirkungen auf Glück und Selbstwertgefühl.
2 Theoretischer Hintergrund und Stand der Forschung: Dieses Kapitel definiert die zentralen Konstrukte wie soziale Medien, FOMO, Glück und Selbstwertgefühl und fasst den aktuellen Forschungsstand zusammen, um die Hypothesen der Arbeit abzuleiten.
3 Methode: Hier wird das quantitative Untersuchungsdesign, die Stichprobenziehung über einen Online-Fragebogen sowie die Operationalisierung der Variablen mittels standardisierter psychologischer Skalen detailliert beschrieben.
4 Ergebnisse: Das Kapitel präsentiert die deskriptiven und inferenzstatistischen Auswertungen der erhobenen Daten, einschließlich der Hypothesentests mittels Rangkorrelationen nach Spearman.
5 Diskussion: Die Ergebnisse werden interpretiert, kritisch reflektiert und in den wissenschaftlichen Kontext eingeordnet, gefolgt von praktischen Nutzungsempfehlungen und Ansätzen für die zukünftige Forschung.
Soziale Medien, Glücksempfinden, Selbstwertgefühl, Fear of Missing Out, FOMO, Nutzungsverhalten, Social-Media-Sucht, Online-Befragung, psychisches Wohlbefinden, digitale Gesellschaft, Korrelationsanalyse, Smartphone-Sucht, Identitätsbildung, Impression Management, Lebenszufriedenheit
Die Arbeit untersucht, ob und wie die intensive Nutzung von sozialen Netzwerken das psychische Wohlbefinden, konkret das Glücksempfinden und das Selbstwertgefühl, beeinflusst.
Neben der Definition sozialer Medien stehen die psychologischen Konzepte Fear of Missing Out (FOMO), verschiedene Formen des Selbstwertgefühls sowie unterschiedliche Glücksdefinitionen im Mittelpunkt der theoretischen Auseinandersetzung.
Das Ziel besteht darin, statistisch zu belegen, ob Faktoren wie eine hohe tägliche Nutzungsdauer oder die Angst, etwas zu verpassen, signifikante negative Auswirkungen auf die psychische Gesundheit der Nutzer haben.
Es wurde ein quantitatives Untersuchungsdesign gewählt, bei dem 253 Probanden mittels eines Online-Fragebogens befragt wurden. Die Daten wurden anschließend mit Spearman-Rangkorrelationen und Regressionsanalysen ausgewertet.
Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte Theoriebildung, eine detaillierte methodische Vorgehensweise, die Darstellung der statistischen Ergebnisse und eine kritische Diskussion der gewonnenen Erkenntnisse.
Zentrale Begriffe sind Soziale Medien, Glücksempfinden, Selbstwertgefühl, FOMO, Nutzungsverhalten, Social-Media-Sucht und psychisches Wohlbefinden.
FOMO wurde als ein kritischer Prädiktor identifiziert, der das Selbstwertgefühl negativ beeinflusst und eng mit dem Engagement in sozialen Netzwerken korreliert.
Es wird ein bewusster und gezielter Umgang mit sozialen Medien empfohlen. Hilfsmittel wie "Digital Detox" oder Bildschirmzeit-Funktionen sollen helfen, die Kontrolle über den Medienkonsum zu behalten und das psychische Wohlbefinden zu schützen.
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