Examensarbeit, 2015
29 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
1.1 Annäherung an das Thema
1.2 Vorgehensweise und Forschungsfrage
1.3 Abgrenzung des Forschungsgegenstands
2 Begriffliche Klärungen
2.1 Social Software
2.2 Corporate E-Learning
2.3 Wissen und Wissensmanagement
2.3.1 Der Wissensbegriff
2.3.2 Individuelles, kollektives und organisiertes Wissen
2.3.3 Wissensmanagement
2.4 Kompetenz und Kompetenzentwicklung
3 Bildungswissenschaftliche Rahmenbedingungen
3.1 Erfolgsfaktoren des Corporate E-Learning
3.1.1 Motivationskompetenz
3.1.2 Selbstlernkompetenz
3.1.3 Medienkompetenz
3.2 Pädagogische Agenten als Instrument der Wissensreife
3.3 Individuelle und organisationale Kompetenzentwicklung mittels Corporate Social Software
4 Ein Modell zum praktischen Einsatz von Social Software beim Corporate E-Learning in betrieblichen Organsiationen
5 Fazit
Diese Arbeit untersucht die Potenziale von Social Software und Corporate E-Learning, um individuelles mit organisationalem Wissen in betrieblichen Strukturen effektiv zu verknüpfen und somit die Kompetenzentwicklung zu fördern.
Pädagogische Agenten als Instrument der Wissensreife
In diesem Teil der Arbeit soll der pädagogische Agent als eine lernstrategische Hilfe für das E-Learning und als Instrument der Wissensreife vorgestellt werden.
Der Einsatz von pädagogischen Agenten ist „Eine interessante und in der Wir-kung viel versprechende Methode der Vermittlung, des Trainings sowie der För-derung von strategischen Selbstlern- und Wissensmanagementkompetenzen” (Str-zebkowski, 2004, S. 220). Sie haben anthropomorphe (menschliche) Eigenschaf-ten und können in Ihrer Funktion „Benutzer eher ansprechen, stärker motivieren, effektiver die Aufmerksamkeit lenken [...] als die klassischen Textdialoge (Strzeb-kowski, 2004, S. 220). Zudem wird der Nutzer viel eher in die verbindliche und verpflichtende Situation versetzt, vorgeschlagene Verfahrensweisen, Methoden und Strategien anzunehmen und anzuwenden (Strzebkowski, 2004, S. 220).
Der Begriff Agent stammt aus dem lateinischen von „agere: tun, treiben, ausfüh-ren, handeln“. Eine Software wird als Agent bezeichnet, wenn sie u.a. folgende Eigenschaften besitzt: 1) Autonomie, 2) Reaktivität, 3) kollaboratives Verhalten, 4) Adaptivität, 5) Fähigkeit zur Kommunikation, 6) Fähigkeiten zu Schlussfolge-rungen, 7) Temporale Kontinuität, 8) Persönlichkeit und 9) Mobilität (Strzebko-wski, 2004, S. 259). Diese Eigenschaften werden hier nicht weiter ausgeführt, je-doch im weiteren Verlauf teilweise auf einige Bezug genommen.
1 Einleitung: Einführung in das Themenfeld des lebenslangen Lernens und der Wissensgesellschaft sowie Herleitung der Forschungsfrage.
2 Begriffliche Klärungen: Definition und Abgrenzung zentraler Begriffe wie Social Software, Corporate E-Learning, Wissen und Kompetenz.
3 Bildungswissenschaftliche Rahmenbedingungen: Analyse der Erfolgsfaktoren (Motivation, Selbstlern- und Medienkompetenz) und Vorstellung pädagogischer Agenten sowie deren Rolle in der Kompetenzentwicklung.
4 Ein Modell zum praktischen Einsatz von Social Software beim Corporate E-Learning in betrieblichen Organsiationen: Detaillierte Betrachtung des Salmon-Modells als methodischer Rahmen für E-Learning in Unternehmen.
5 Fazit: Zusammenfassende Beantwortung der Forschungsfrage und Ausblick auf die Bedeutung systematischer Wissensmanagementsysteme.
Social Software, Corporate E-Learning, Wissensmanagement, Kompetenzentwicklung, Lebenslanges Lernen, Pädagogische Agenten, Wissensreife, Salmon-Modell, Organisationslernen, Meta-Kompetenzen, E-Moderating, Wissensspirale, betriebliche Weiterbildung, digitale Medien, Wissenskonstruction
Die Arbeit untersucht, wie Social Software und Corporate E-Learning in betrieblichen Organisationen genutzt werden können, um individuelles Wissen in kollektives, organisationales Wissen zu überführen.
Zentrale Themen sind Wissensmanagement, E-Learning-Methodiken, Kompetenzentwicklung durch digitale Medien und die Rolle von pädagogischen Agenten.
Ziel ist es, die Potenziale dieser technologischen Werkzeuge zur Förderung von Wissenstransformation und Kompetenzentwicklung in Unternehmen theoretisch und modellhaft darzulegen.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und der Anwendung existierender Modelle (z.B. nach Salmon, Maier und Schmidt) auf den betrieblichen Kontext.
Der Hauptteil befasst sich mit den bildungswissenschaftlichen Rahmenbedingungen, den Erfolgsfaktoren für E-Learning und der konkreten Implementierung durch Social Software und pädagogische Agenten.
Wichtige Begriffe sind Social Software, Wissensmanagement, Kompetenzentwicklung, Corporate E-Learning und das Wissensreifemodell.
Pädagogische Agenten sind Software-Lösungen mit menschlichen Eigenschaften, die als Tutor, Coach oder Wissensnavigator agieren, um Lernprozesse zu unterstützen und zu motivieren.
Individuelles Wissen ist personengebunden und entsteht durch Erfahrung; organisationales Wissen ist die Gesamtheit dieser Bestände, die durch Lernprozesse in der Organisation nutzbar gemacht wird.
Das Modell dient als praktischer Leitfaden, um durch fünf Phasen (von der Motivation bis zur Wissenskonstruktion) ein strukturiertes E-Learning-Szenario in Betrieben zu moderieren.
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