Diplomarbeit, 2017
72 Seiten, Note: 2
Einleitung
Überblick über die Arbeit
1 Sexualpädagogik
1.1 Begriffsdefinition Sexualpädagogik
1.2 Begriffsdefinition Sexualität
2 Kindliche Sexualität
2.1 Wie zeigt sich Sexualität bei Kindern?
2.1.1 Beispiele für Kindersexualität
3 Sexuelle Entwicklung
3.1 Phasen der psychosexuellen und psychosozialen Entwicklung
3.1.1 1. Lebensjahr: Orale Phase – Vertrauen versus Misstrauen
3.1.2 2. Lebensjahr: Anale Phase – Autonomie versus Scham
3.1.3 3. bis 5. Lebensjahr: Infantile-genitale Phase – Initiative versus Schuldgefühle
3.1.4 6. bis 12. Lebensjahr: Latenzphase – Leistung bzw. Werksinn versus Minderwertigkeit
4 Sexuelle Aufklärung oder Sexualerziehung?
4.1 Bedeutung der Elternarbeit in Bezug auf die sexuelle Aufklärung von Kinder und Jugendlichen mit und ohne Beeinträchtigung
5 Empirischer Teil
5.1 Situationsbeschreibung
5.2 Personenbeschreibung der Befragungsteilnehmer
5.3 Auswertung des „angeleiteten Interviews“
5.3.1 Allgemein
5.3.2 Teil I: Persönlich
5.3.3 Teil II: Sexuelle Aufklärung
5.3.4 Teil III: Wissensfragen
Zusammenfassung und Schlussfolgerung
Die Arbeit untersucht den Einfluss sexueller Aufklärung auf die sexuelle Identität von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Beeinträchtigungen, wobei insbesondere die Rolle der Elternarbeit sowie die Wissensstände erwachsener Menschen mit Beeinträchtigung im Vordergrund stehen.
1.1 Begriffsdefinition Sexualpädagogik
Unter dem Begriff Sexualpädagogik wird eine pädagogische Arbeit mit jungen Menschen bezeichnet. In der Sexualpädagogik beschäftigt man sich mit den Themen Liebe, Fortpflanzung, Gefühle, Erotik, körperliche Entwicklung, sexuelle Lust sowie dem Erwachsen werden. Für Menschen ist die Sexualität eine zentrale Lebensenergie. Sexualität ist eine Entwicklungsaufgabe, die von den Menschen von Geburt an erlernt wird. Der Mensch macht eigene Erfahrungen mit dem eigenen Körper und mit anderen Menschen. (vgl. Theinl, 2008, S. 3, 4)
Eine weitere Begriffsdefinition liefert Uwe Sielert (2005, S. 15). „Sexualpädagogik ist eine Aspektdisziplin der Pädagogik, welche sowohl die sexuelle Sozialisation als auch die intentionale erzieherische Einflussnahme auf die Sexualität von Menschen erforscht und wissenschaftlich reflektiert.“
Unter Sexualerziehung versteht man die Praxis einer „kontinuierlichen, intendierten Einflussnahme auf die Entwicklung sexueller Motivations-, Ausdrucks- und Verhaltensformen sowie von Einstellungs- und Sinnaspekten der Sexualität von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.“ (Sielert, 2005, S. 15)
Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Bedeutung von Sexualität als lebenslanges Thema und führt in das Forschungsinteresse der Autorin bezüglich der sexuellen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Beeinträchtigung ein.
Überblick über die Arbeit: Dieses Kapitel strukturiert die Arbeit in einen theoretischen sowie einen empirischen Teil und gibt einen Ausblick auf die behandelten psychosexuellen Entwicklungsmodelle und die geplante Befragung.
1 Sexualpädagogik: Es werden grundlegende Definitionen der Sexualpädagogik sowie des Begriffs Sexualität diskutiert, um eine Basis für die pädagogische Arbeit zu schaffen.
2 Kindliche Sexualität: Dieses Kapitel fokussiert auf die kindliche Entwicklung, erläutert die Besonderheiten kindlicher Sexualität und hinterfragt, wie diese sich zeigt und warum sie in der Forschung oft kontrovers betrachtet wurde.
3 Sexuelle Entwicklung: Die verschiedenen Phasen der psychosexuellen und psychosozialen Entwicklung nach Freud und Erikson werden detailliert gegenübergestellt, ergänzt um die spezifischen Bedingungen bei Kindern mit Behinderung.
4 Sexuelle Aufklärung oder Sexualerziehung?: Hier wird die Differenzierung zwischen reiner Informationsvermittlung und ganzheitlicher Sexualerziehung erörtert und die zentrale Rolle der Eltern und Bezugspersonen hervorgehoben.
5 Empirischer Teil: Der empirische Teil beschreibt die methodische Vorgehensweise der Befragung von fünf Klienten der Lebenshilfe und präsentiert die Ergebnisse zu deren Beziehungsleben, Wissensstand und Erinnerungen an die Kindheit.
Zusammenfassung und Schlussfolgerung: Das Abschlusskapitel führt die gewonnenen Erkenntnisse zusammen, bewertet die aufgestellten Hypothesen und reflektiert die Bedeutung für die sozialpädagogische Praxis.
Sexualpädagogik, Sexualerziehung, kindliche Sexualität, psychosexuelle Entwicklung, Menschen mit Beeinträchtigung, Elternarbeit, sexuelle Identität, sexuelle Aufklärung, Lebenshilfe, Befragung, Wissensstand, Sozialpädagogik, Entwicklungsprozess, sexuelle Basiskompetenzen, Inklusion.
Die Diplomarbeit befasst sich mit der sexuellen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen, wobei der Schwerpunkt auf der Bedeutung der Elternarbeit und der Situation von Menschen mit Beeinträchtigungen liegt.
Die zentralen Themen sind Sexualpädagogik, kindliche Sexualität, psychosexuelle Entwicklungsmodelle nach Freud und Erikson sowie die praktische Sexualaufklärung.
Das Ziel ist es, den Einfluss der sexuellen Aufklärung auf die sexuelle Identität von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Beeinträchtigung zu untersuchen und zu verdeutlichen.
Es wurde eine theoretische Literaturanalyse mit einer empirischen Untersuchung in Form von angeleiteten Interviews mit fünf Klienten der Lebenshilfe kombiniert.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Entwicklungsphasen und Sexualerziehung sowie die Auswertung der Befragung von erwachsenen Menschen mit Beeinträchtigung.
Wichtige Begriffe sind Sexualpädagogik, Beeinträchtigung, Elternarbeit, sexuelle Identität und Aufklärung.
Aufgrund der kleinen Stichprobe ist die Untersuchung als exemplarisch zu betrachten und erlaubt keine allgemeingültigen Schlussfolgerungen für eine breite Bevölkerungsgruppe.
Die Autorin stellt fest, dass große Unterschiede im Wissensstand bestehen und fordert eine intensivere Aufklärungsarbeit, auch durch Fachexperten, da diese essentiell für die Identitätsentwicklung ist.
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