Bachelorarbeit, 2018
29 Seiten, Note: 2
1. Exposé
2. Wichtige Begriffe
3. Ursprung des orthodoxen Mönchtums in der Diaspora
4. Orthodoxes Mönchtum in der Diaspora
4.1. Das orthodoxe Mönchstum in Nordamerika
4.2. Das orthodoxe Mönchstum in Frankreich
4.3. Das orthodoxe Mönchstum in Deutschland
5. Das Klosters „Maria Schutz“ in Sankt Andrä am Zicksee
5.1. Bedeutung der Umgebung des Klosters
5.2. Die Gemeinde von Sankt Andrä am Zicksee
3.3. Der Abt und die Gemeinschaft
3.4. Das Kloster
6. Resümee
Die vorliegende Arbeit untersucht die Besonderheiten des orthodoxen Mönchtums in der Diaspora, wobei der Fokus insbesondere auf der Gründung des Klosters Maria Schutz in Sankt Andrä am Zicksee liegt. Es wird analysiert, wie diese monastischen Gemeinschaften in einem fremden kulturellen Umfeld existieren und welche Rolle sie im gesellschaftlichen Kontext sowie in der gelebten Ökumene spielen.
3. Ursprung des orthodoxen Mönchtums in der Diaspora
Da die orthodoxen Mönchsgemeinschaften ihren Ursprung nicht in Westeuropa und in Nordamerika haben, sondern in der Diaspora leben, soll sich dieser Abschnitt mit dem heiligen Berg Athos befassen. Dieser ist einer der wohl wichtigsten Ausgangspunkte für das orthodoxe Mönchtum.
Der Berg Athos ist der östlichste der drei Finger der Halbinsel Chalkidike. Dieser befindet sich im Nordosten Griechenlands und ist in etwa 120 Kilometer von Thessalonike entfernt. (Vgl. Müller, 2005: 8)
Der Berg Athos gehört seit dem Vertrag von Lausanne 1923 politisch gesehen zwar zu Griechenland, dennoch handelt es sich hierbei um ein souveränes Gebiet. So ist Griechenland dazu verpflichtet die Rechte und Freiheiten der am Athos lebenden Mönchsgemeinschaften anzuerkennen, auch wenn die Mönchsgemeinschaften keine Griechen sind. Daraus ergibt sich für die am Berg Athos lebenden Mönche, eine Unabhängigkeit gegenüber weltlichen Staatsformen. (Vgl. Müller, 2005: 69)
1. Exposé: Einleitung in die Themenwahl und Definition der Forschungsfrage, die sich mit den Besonderheiten des orthodoxen Mönchtums in der Diaspora befasst.
2. Wichtige Begriffe: Klärung zentraler Fachbegriffe wie Orthodoxie, Mönchtum und Diaspora sowie Erläuterung der verschiedenen Klosterformen und Stufen des monastischen Lebens.
3. Ursprung des orthodoxen Mönchtums in der Diaspora: Analyse der Bedeutung des heiligen Berges Athos als spirituelles Zentrum und historischer Ausgangspunkt für orthodoxe Mönchsgemeinschaften.
4. Orthodoxes Mönchtum in der Diaspora: Überblick über die Verbreitung und Struktur orthodoxer Klöster in Nordamerika, Frankreich und Deutschland.
5. Das Klosters „Maria Schutz“ in Sankt Andrä am Zicksee: Detaillierte Darstellung des lokalen Klosterprojekts im Burgenland, inklusive seiner gesellschaftlichen Verankerung und inneren Ordnung.
6. Resümee: Zusammenfassende Beantwortung der Forschungsfrage und Reflexion über die Einheit der orthodoxen Kirche jenseits geografischer Zerstreuung.
Orthodoxie, Mönchtum, Diaspora, Berg Athos, Maria Schutz, Sankt Andrä am Zicksee, Askese, Klöster, Ökumene, monastische Spiritualität, Rhasophor, Jurisdiktion, Sakralbau, christlicher Osten, Gebet.
Die Arbeit beschäftigt sich mit dem orthodoxen Mönchtum in der Diaspora, analysiert dessen Strukturen und beleuchtet beispielhaft die Gründung des Klosters Maria Schutz in Österreich.
Zentrale Themen sind die Definition orthodoxer Begriffe, die historische Bedeutung des Athos-Berges, die Situation orthodoxer Klöster in verschiedenen Ländern und die lokale Integration einer Klostergemeinschaft.
Das Ziel ist es, die spezifischen Besonderheiten zu identifizieren, die das orthodoxe Mönchtum auszeichnen, wenn es außerhalb seiner traditionellen Heimatländer in der Diaspora praktiziert wird.
Es handelt sich um eine deskriptive Arbeit, die auf Literaturrecherche und qualitativen Informationen durch Gespräche mit dem Abt des Klosters basiert.
Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung des Ursprungs (Athos), die internationale Verbreitung des Mönchtums und eine detaillierte Fallstudie zum Kloster in Sankt Andrä am Zicksee.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Orthodoxie, Diaspora, Klöster, Askese, Mönchsgemeinschaft und ökumenischer Dialog geprägt.
Der Tag beginnt um drei Uhr früh mit individuellem Gebet, gefolgt von einem langen Gottesdienst, körperlicher Arbeit, Fastenzeiten und dem gemeinsamen Nachtgebet.
Sie gilt als wundertätig und ist eng mit der Gründungsgeschichte und dem Vertrauen der Gemeinschaft in die göttliche Vorsehung bei der Finanzierung ihres Grundstücks verbunden.
Die Reaktionen waren gespalten; es gab sowohl eine breite Unterstützung durch einen eigenen Verein als auch kritische Stimmen, die unter anderem in Volksabstimmungen mündeten.
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