Magisterarbeit, 2005
163 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
2 Bestimmung des Sports
2.1 Definition
2.2 Die ökonomische Entwicklung des Sports
2.3 Die Sportvereine und ihre Entwicklung
2.4 Die Umfeldbedingungen für den Sport
3 Die Sport-Ökonomie
3.1 Das Wirtschaftgut „Sport“
3.1.1 Klassifikation
3.1.2 Sportdienstleistungen
3.2 Der Sportmarkt
3.3 Folge- und Nachbarmärkte
3.3.1 Die Folgemärkte
3.3.2 Die Nachbarmärkte
4 Probleme der Sport-Ökonomie
4.1 Besonderheiten des Konsumgutes „Sport“
4.2 Besonderheiten des Zuschauersports
4.3 Besonderheiten der Institutionen
4.4 Besonderheiten im Ligawettbewerb
5 Das Marketing
5.1 Entwicklungsphasen des Marketing in Deutschland
5.2 Der Begriff des Marketing
5.2.1 Weiter Marketingbegriff
5.2.2 Enger Marketingbegriff
5.3 Das Marketing-Management
5.4 Phasen des Marketing-Management-Prozesses
5.5 Zusammenfassung
6 Das Sport-Marketing
6.1 Der Begriff des Sport-Marketing
6.2 Besonderheiten des Sport-Marketing
7 Der Marketing-Management-Prozess in Sportvereinen
7.1 Informations- oder Analysephase
7.1.1 Umfeldanalyse
7.1.2 Marktanalyse
7.1.2.1 Marktbestimmung
7.1.2.2 Nachfrageanalyse
7.1.2.3 Die Konkurrenzanalyse
7.1.3 Die Unternehmensanalyse
7.1.4 Marktforschung
7.1.5 Strategische Analyse bzw. Diagnose
7.2 Konzeptionsphase
7.2.1 Zielbestimmung
7.2.2 Strategieentwicklung
7.2.2.1 Geschäftsfelderorientierte Strategien
7.2.2.2 Konkurrenzorientierte Strategien
7.2.2.3 Kundenorientierte Strategien
7.2.2.4 Positionierungsstrategien
7.2.2.5 Gesamtstrategie (Strategie-Mix)
7.3 Gestaltungsphase
7.3.1 Leistungspolitik
7.3.1.1 Kern- und Zusatzleistungen
7.3.1.2 Produktpalette
7.3.1.3 Qualität
7.3.1.4 Markenpolitik und Produktpositionierung
7.3.2 Preispolitik
7.3.3 Distributionspolitik
7.3.3.1 Gestaltung des Absatzkanalsystems
7.3.3.2 Gestaltung des logistischen Systems
7.3.3.3 Spezielle Distributionsformen im Sport
7.3.4 Kommunikationspolitik
7.3.4.1 Klassische Werbung
7.3.4.2 Verkaufsförderung (Promotions)
7.3.4.3 Persönliche Kommunikation
7.3.4.4 Öffentlichkeitsarbeit (Public Relations)
7.3.4.5 Messen/Ausstellungen
7.3.4.6 Event-Marketing
7.3.4.7 Multimedia-Kommunikation
7.3.5 Personalpolitik
7.3.6 Beschaffungspolitik
7.4 Implementierungsphase
7.5 Kontrollphase
7.5.1 Klassische Marketing-Kontrolle
7.5.1.1 Ergebniskontrollen
7.5.1.2 Prozeßkontrollen
7.5.2 Marketing-Auditing
7.6 Zusammenfassung
8 Ergebnisse und Ausblick
Die Arbeit verfolgt das Ziel, ökonomische Prozesse im Sport – insbesondere im Rahmen des modernen Marketing-Managements – in Sportvereinen aufzuzeigen. Dabei wird die gesellschaftliche und ökonomische Entwicklung des Sports analysiert, um den veränderten Handlungsrahmen für Vereine zu verdeutlichen und die Notwendigkeit einer professionellen, konzeptionellen Marketingführung in Non-Profit-Organisationen zu begründen.
4.4 Besonderheiten im Ligawettbewerb
Betrachtet man den Ligawettbewerb wie z. B. die Fußball-Bundesliga, ist nicht eindeutig festzustellen, wer genau Produzent bzw. Anbieter des Produktes für die Zuschauer ist. Zunächst fungiert zwar der Verein als derjenige, der verschiedene Produkte erstellt. Doch in einem Ligawettbewerb entsteht das Produkt erst in einem Wettkampf der Mannschaften verschiedener Vereine. Es ist damit unmöglich, genau den Beitrag des einzelnen Vereins an der Produkterstellung zu bestimmen, da erst die Kooperation mit den anderen Mannschaften einer Liga dazu führt. Heinemann (1987) spricht in diesem Zusammenhang von „assoziativer Konkurrenz“.
Abschließend wird auch in diesem Kapitel anhand der gezeigten sportspezifischen Besonderheiten die Komplexität bzw. „Vielfältigkeit“ des Sports veranschaulicht. Eine Sport-Ökonomie muss somit immer die „Eigenarten“ des Sports beachten, wie Büch (2000) zu bedenken gibt (vgl. dazu Kapitel 3). An dieser Stelle zeigt sich bereits außerdem, dass auch ein Marketing im Sport diesen spezifischen Anforderungen gerecht werden muss, wie in den Kapiteln 6 und 7 ausführlich dargestellt wird.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die zunehmende wirtschaftliche Bedeutung des Sports in Deutschland ein und skizziert die Aufgabenstellung der Arbeit, die ökonomischen Prozesse im Sport-Marketing zu beleuchten.
2 Bestimmung des Sports: Dieses Kapitel definiert den Begriff „Sport“, analysiert seine ökonomische Entwicklung, das Vereinswesen und die Einflussfaktoren (Megatrends) auf den Sport.
3 Die Sport-Ökonomie: Hier wird der Begriff der Sport-Ökonomie bestimmt, Sport als Wirtschaftsgut klassifiziert und die Struktur des Sportmarktes einschließlich der Folge- und Nachbarmärkte detailliert analysiert.
4 Probleme der Sport-Ökonomie: In diesem Kapitel werden die ökonomischen Besonderheiten des Sportkonsums, des Zuschauersports, der Institutionen und die Komplexität des Ligawettbewerbs thematisiert.
5 Das Marketing: Dieses Kapitel liefert die theoretischen Grundlagen des allgemeinen Marketings, erläutert das Marketing-Management und beschreibt dessen Prozessphasen.
6 Das Sport-Marketing: Hier wird die Übertragbarkeit des allgemeinen Marketing-Konzepts auf den Sportbereich diskutiert und das Sport-Marketing spezifisch definiert.
7 Der Marketing-Management-Prozess in Sportvereinen: Das Kernkapitel erläutert systematisch die fünf Phasen des Marketing-Managements im Vereinssport, illustriert durch die Praxis der EWE Baskets.
8 Ergebnisse und Ausblick: Das abschließende Kapitel resümiert die Notwendigkeit des modernen Marketing-Managements für Sportvereine und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Professionalisierung.
Sportmarketing, Sportmanagement, Sportverein, Marketing-Management, Sport-Ökonomie, Dienstleistungsmarketing, Sponsoring, Merchandising, Markenpolitik, Marktanalyse, Sportmarkt, Vereinswesen, Event-Marketing, Professionalisierung, Konkurrenzanalyse.
Die Arbeit untersucht ökonomische Prozesse im Sport und wie Sportvereine durch ein systematisches Marketing-Management ihre Ziele effizienter erreichen können.
Zu den Schwerpunkten zählen die theoretischen Grundlagen der Sport-Ökonomie, das Marketing von Sportvereinen als Non-Profit-Organisationen sowie die methodische Umsetzung des Marketing-Management-Prozesses.
Das Ziel ist die Darstellung und Analyse der ökonomischen Prozesse im Sport-Marketing, um die Notwendigkeit einer professionellen, managementorientierten Unternehmensführung in Sportvereinen aufzuzeigen.
Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse bestehender betriebswirtschaftlicher Marketingtheorien, die auf den Sportbereich übertragen und anhand von Praxisbeispielen (insb. EWE Baskets) veranschaulicht werden.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung (Sport-Ökonomie, Marketingbegriffe) und die konzeptionelle Ausgestaltung eines Marketing-Management-Prozesses in fünf Phasen: Analyse, Konzeption, Gestaltung, Implementierung und Kontrolle.
Die zentralen Begriffe umfassen Sportmarketing, Sportverein, Marketing-Management, Sport-Ökonomie, Sponsoring und Dienstleistungsmarketing.
Vereine zeichnen sich durch ihre Non-Profit-Ausrichtung, ehrenamtliche Strukturen und eine Kombination aus sozialen und ökonomischen Zielen aus, was spezifische Anpassungen des Marketing-Management erfordert.
Die EWE Baskets dienen als Praxisbeispiel, um die Anwendung von Marketing-Instrumenten wie Sponsoring, Merchandising und Öffentlichkeitsarbeit konkret zu belegen und zu interpretieren.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

