Bachelorarbeit, 2019
67 Seiten, Note: 1,9
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG
2 ZIELSETZUNG
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND
3.1 Arbeit und Gesundheit
3.1.1 Definition und Verständnis von Gesundheit
3.1.2 Arbeits- und Gesundheitssituation der erwerbstätigen Bevölkerung
3.2 Grundlagen des betrieblichen Gesundheitsmanagements
3.2.1 Die Begriffsbestimmung und Bestandteile des BGM
3.2.2 Arbeits- und Gesundheitsschutz
3.2.3 Grundlagen des betrieblichen Eingliederungsmanagements
3.2.4 Grundlagen der betrieblichen Gesundheitsförderung
3.3 Führung und Gesundheit in KMU
3.4 Unternehmenskultur und Gesundheit
3.5 Verhältnis- und Verhaltensprävention
4 METHODIK
4.1 Inwiefern unterscheiden sich die Potenziale der betrieblichen Gesundheitsförderung in den verschiedenen Branchen?
4.2 Allgemeine Informationen zum Studiendesign
4.3 Beschreibung der Stichprobe
4.4 Beschreibung der Messinstrumente
4.5 Beschreibung der Untersuchungsdurchführung
4.6 Beschreibung der statistischen Auswertung des Datenmaterials
5 ERGEBNISSE
5.1 Deskriptive Statistik
5.1.1 Mitarbeiterzahl und Unternehmensbranche
5.1.2 Gesundes Unternehmen (Strategie)
5.1.3 Gesundes Arbeitsumfeld
5.1.4 Gesunde Organisation
5.1.5 Gesunde Führung
5.1.6 Gesundes Miteinander (Unternehmenskultur)
5.1.7 Gesundes Verhalten
5.2 Unterschiede der Gesundheitsförderung in der Dienstleistung im Vergleich zu den anderen Branchen
5.3 Die Problematik der Suchtprävention und -hilfe in den KMU
6 DISKUSSION
6.1 Interpretation der Ergebnisauswertung
6.2 Methodenkritik
6.3 Maßnahmen und Lösungswege zur Steigerung der Gesundheitsförderung
6.4 Ausblick
7 ZUSAMMENFASSUNG
Die Arbeit untersucht das Potenzial und den aktuellen Stand der betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Das Ziel ist es, gesundheitsrelevante Handlungsbedarfe zu identifizieren, um die Leistungsfähigkeit und Gesundheit der Arbeitnehmer nachhaltig zu erhalten und zu fördern, sowie Lösungswege für eine strukturierte Implementierung eines BGM-Konzepts aufzuzeigen.
1 Einleitung und Problemstellung
„Was tun Sie im Moment für die Gesundheit Ihrer Mitarbeiter?“ Diese Frage stelle ich seit längerer Zeit vielen Führungspersonen in meinem Job als Corporate Sales Manager für die Firma Qualitrain, ein Anbieter für die Lösung des betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) in Unternehmen. Die Gesundheit der Mitarbeiter steht bei den Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) im Vordergrund. In diesem Zusammenhang existieren bereits gute Beispiele für erfolgreiche Projekte in jeglichen Betriebsgrößen, doch vor allem in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) sind die Potenziale der betrieblichen Gesundheitsförderungsaktivitäten noch steigerungsfähig.
Der Sinn eines BGM, ist eine gesundheitsfördernde Struktur und der Prozess, damit ein Mitarbeiter sich gesundheitsbewusster im Unternehmen verhalten kann. Ziele sind in erster Linie die Reduzierung von Belastung und Stress eines Mitarbeiters, welche durch individuelle Maßnahmen erfolgt. Die Entscheidung, Planung, Durchführung und Kontrolle einer gesundheitsorientierten Strukturumwandlung übernimmt in erster Linie der Gesundheitsmanager. Erfolgsfaktoren des betrieblichen BGMs sind die Verbesserung der Führung, die Mitarbeiterqualifikationen, eine bessere Work – Life Balance oder auch die altersgerechte Arbeitsgestaltung.
Durch die Globalisierung und den Strukturwandel kommt es zu Zeitdruck und Unsicherheit. Eine negative Arbeitsatmosphäre entsteht durch mangelnde Führung, geringe Handlungsspielräume und Tranzparenz, eine zu hohe Arbeitsbelastung und Anforderungen gegenüber den Arbeitnehmern. Aufgrund der erhöhten Belastungen durch Mobbing, Burn-out und Kündigungen, entwickeln Arbeitnehmer chronische Krankheiten. All diese Probleme können durch ein aktives BGM verhindert und gefördert werden.
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG: Die Einleitung beleuchtet die Relevanz des betrieblichen Gesundheitsmanagements und identifiziert Handlungsbedarf bei der Förderung der Mitarbeitergesundheit in kleinen und mittleren Unternehmen.
2 ZIELSETZUNG: Das Kapitel definiert das Ziel der Arbeit, den Status quo der Gesundheitsförderung in zehn ausgewählten Unternehmen durch Befragungen zu analysieren und daraus Optimierungspotenziale abzuleiten.
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND: Es werden grundlegende Definitionen und der wissenschaftliche Kontext zu Gesundheit, Arbeitsbelastung, BGM, Führung, Unternehmenskultur und Präventionskonzepten dargestellt.
4 METHODIK: Dieses Kapitel beschreibt das Studiendesign der Expertenbefragung, die Auswahl der Stichprobe, das Messinstrumentarium sowie die Durchführung und Auswertung der Daten.
5 ERGEBNISSE: Hier werden die erhobenen Daten aus den acht Themenfeldern in deskriptiver Form präsentiert und Unterschiede in der Gesundheitsförderung zwischen Dienstleistung und anderen Branchen aufgezeigt.
6 DISKUSSION: Die Ergebnisse werden interpretiert, kritisch reflektiert und in konkrete Handlungsempfehlungen sowie einen Ausblick für zukünftige Forschungsbedarfe überführt.
7 ZUSAMMENFASSUNG: Dieses Kapitel bietet einen abschließenden Überblick über die zentralen Erkenntnisse der Studie und betont die Dringlichkeit strukturierter BGM-Konzepte in KMU.
Betriebliches Gesundheitsmanagement, BGM, Betriebliche Gesundheitsförderung, BGF, kleine und mittlere Unternehmen, KMU, Mitarbeitergesundheit, Gesundheitsprävention, Unternehmenskultur, Führung, Arbeitsplatzgestaltung, Gefährdungsbeurteilung, Suchtprävention, Mitarbeiterzufriedenheit, Leistungsfähigkeit.
Die Arbeit untersucht, wie es um die betriebliche Gesundheitsförderung in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) bestellt ist und welche Potenziale zur Verbesserung bestehen.
Die Untersuchung deckt acht Themenfelder ab, darunter die Unternehmensstrategie, das Arbeitsumfeld, die Organisation, das Führungsverhalten, die Unternehmenskultur sowie das individuelle Gesundheitsverhalten.
Das Hauptziel ist es, Handlungsbedarfe in KMU aufzudecken, um die Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter durch gezielte betriebliche Gesundheitsmaßnahmen zu stärken.
Die Autorin führt eine schriftliche Befragung von zehn Geschäftsführern und BGM-Verantwortlichen in verschiedenen Unternehmen durch, deren Ergebnisse anschließend mittels deskriptiver Statistik analysiert werden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte theoretische Aufarbeitung des aktuellen Kenntnisstandes sowie eine empirische Analyse, in der die Ergebnisse der Unternehmensbefragungen detailliert dargestellt und diskutiert werden.
Zentrale Begriffe sind betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM), KMU, Gesundheitsförderung, Prävention, Unternehmenskultur und Führung.
Die Ergebnisse zeigen, dass Dienstleistungsbetriebe in vielen Themenfeldern häufiger Handlungsbedarf aufweisen, was oft mit spezifischen Arbeitsanforderungen und einer notwendigen Neudefinition der Gesundheitsförderungskultur zusammenhängt.
Die Führungskraft wird als entscheidender Erfolgsfaktor gesehen, die nicht nur operative Prozesse steuert, sondern auch eine wesentliche Vorbildfunktion für die Gesundheit und Motivation der gesamten Belegschaft einnimmt.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

