Diplomarbeit, 2003
176 Seiten, Note: 2,3
Diese Diplomarbeit hat zum Ziel, ein umfassendes Ernährungskonzept für Patienten mit Multipler Sklerose (MS) zu entwickeln. Es wird ein kritischer Überblick über bestehende Ernährungsempfehlungen gegeben und deren Wirksamkeit hinterfragt. Das Konzept berücksichtigt sowohl den individuellen Nährstoffbedarf als auch die speziellen Bedürfnisse von MS-Patienten in verschiedenen Lebenssituationen.
0. Einleitung: Die Einleitung führt in das Thema der Diplomarbeit ein und erläutert die Relevanz eines speziell auf MS-Patienten zugeschnittenen Ernährungskonzeptes. Sie beschreibt den Aufbau der Arbeit und die verfolgte Methodik.
1. Anatomie und Physiologie des Nervensystems: Dieses Kapitel liefert die notwendigen anatomischen und physiologischen Grundlagen zum Verständnis der MS. Es beschreibt detailliert das Nervensystem, das Nervengewebe, das Myelin und das Prinzip der Erregungsleitung. Der Fokus liegt auf der Demyelinisierung und deren Auswirkungen auf die Nervenfunktion, um den pathologischen Prozess der MS zu veranschaulichen.
2. Darstellung der Erkenntnisse über die Multiple Sklerose: Dieses Kapitel präsentiert die aktuellen Erkenntnisse über MS, beginnend mit epidemiologischen Daten zur geographischen und demographischen Verteilung. Es analysiert die Pathogenese der Erkrankung, unter Berücksichtigung genetischer, viraler und metabolischer Faktoren. Die Zusammenhänge zwischen diesen Faktoren und dem Auftreten von MS werden ausführlich diskutiert.
3. Neuropathologische Veränderungen: Dieses Kapitel befasst sich mit den neuropathologischen Veränderungen im Zentralnervensystem bei MS-Patienten. Es beschreibt Entmarkungszonen (Plaques), makroskopische und mikroskopische Charakteristika der Läsionen, Antigene des ZNS und Liquorveränderungen. Der Fokus liegt auf dem Verständnis der mikroskopischen Veränderungen und deren Korrelation mit den klinischen Symptomen.
4. Klinische Symptomatik: Dieses Kapitel beschreibt die vielschichtige klinische Symptomatik der MS. Es differenziert zwischen verschiedenen Verlaufsformen und erläutert die Auswirkungen der Erkrankung auf Motorik, Koordination, Sensorik, sowie Erschöpfung, Schmerzen und vegetative Störungen. Die möglichen Auslöser für Schübe und Remissionen werden ebenfalls diskutiert.
5. Kritische Bezugnahme auf bisher angewandte Ernährungstherapien: Dieses Kapitel analysiert kritisch verschiedene, bisher angewandte Ernährungstherapien bei MS, wie die Evers-Diät, die Swank-Diät, allergenfreie Diäten, fettarme Diäten, fruchzuckerarme Diäten und glutenfreie Diäten. Es bewertet die wissenschaftliche Evidenz für die Wirksamkeit dieser Ansätze und identifiziert deren Stärken und Schwächen.
6. Vergleichende Darstellung anderer neuronaler bzw. autoimmuninduzierter Erkrankungen mit der MS unter Berücksichtigung der Ernährungsempfehlungen: Dieses Kapitel vergleicht MS mit anderen neuronalen und autoimmuninduzierten Erkrankungen wie Epilepsie, Morbus Parkinson, Morbus Alzheimer und rheumatischen Gelenkerkrankungen. Es analysiert Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Symptomatik und den möglichen Auswirkungen von Ernährung auf den Krankheitsverlauf.
7. Ernährung und Multiple Sklerose: Dieses Kapitel legt den Grundstein für das entwickelte Ernährungskonzept. Es betrachtet das soziale Umfeld und die ökonomische Situation von MS-Patienten, die Bestimmung des Ernährungszustandes und die Einflussfaktoren auf den Energieverbrauch. Es berechnet den Energie- und Nährstoffbedarf von MS-Patienten, basierend auf den zuvor gewonnenen Erkenntnissen.
8. Die Nahrungsbestandteile und die Nährstoffgruppen: Dieses Kapitel analysiert die Rolle verschiedener Nahrungsbestandteile und Nährstoffgruppen bei MS. Es werden Kohlenhydrate, Ballaststoffe, Fette, Proteine, Vitamine und Mineralstoffe detailliert betrachtet. Für jede Nährstoffgruppe wird der Bedarf und die Bedeutung für MS-Patienten erklärt.
9. Ernährung in speziellen Lebenssituationen: Dieses Kapitel betrachtet den Einfluss von Schwangerschaft, Sport und Genussmitteln auf die Ernährung von MS-Patientinnen und -Patienten und gibt spezifische Empfehlungen für diese Lebenssituationen.
Multiple Sklerose, Ernährung, Ernährungskonzept, Demyelinisierung, Neuropathologie, klinische Symptomatik, Ernährungstherapie, Energiebedarf, Nährstoffbedarf, Kohlenhydrate, Fette, Proteine, Vitamine, Mineralstoffe, Schwangerschaft, Sport, Genussmittel, Epidemiologie, Pathogenese.
Diese Diplomarbeit entwickelt ein umfassendes Ernährungskonzept für Menschen mit Multipler Sklerose (MS). Sie beinhaltet eine kritische Analyse bestehender Ernährungsempfehlungen, die Untersuchung der anatomischen und physiologischen Grundlagen der MS, eine detaillierte Beschreibung der klinischen Symptomatik und berücksichtigt den individuellen Nährstoffbedarf sowie die Bedürfnisse von MS-Patienten in verschiedenen Lebenssituationen (Schwangerschaft, Sport, Genussmittel).
Die Arbeit behandelt folgende Themenschwerpunkte: Anatomie und Physiologie des Nervensystems im Kontext der MS, eine kritische Bewertung bestehender Ernährungskonzepte (z.B. Evers-Diät, Swank-Diät), die Entwicklung eines individuellen Ernährungsplans für MS-Patienten, die Berücksichtigung von Lebenssituationen wie Schwangerschaft, Sport und Konsum von Genussmitteln, sowie der Einfluss von Nährstoffen auf den Krankheitsverlauf der MS. Weiterhin werden Vergleiche mit anderen neuronalen und autoimmuninduzierten Erkrankungen gezogen.
Die Arbeit gliedert sich in drei Teile mit insgesamt neun Kapiteln. Teil 1 behandelt die anatomischen und physiologischen Grundlagen der MS, die epidemiologischen Erkenntnisse und die neuropathologischen Veränderungen. Teil 2 analysiert kritisch bestehende Ernährungsempfehlungen und vergleicht MS mit anderen Erkrankungen. Teil 3 entwickelt das Ernährungskonzept, beschreibt den Energie- und Nährstoffbedarf und betrachtet die Ernährung in speziellen Lebenssituationen. Jedes Kapitel ist detailliert im Inhaltsverzeichnis aufgeführt.
Die Arbeit analysiert kritisch verschiedene Ernährungskonzepte, die bisher bei MS angewendet wurden: die Evers-Diät, die Swank-Diät, allergenfreie Diäten, fettarme Diäten, fruchzuckerarme Diäten und glutenfreie Diäten. Die wissenschaftliche Evidenz für die Wirksamkeit dieser Ansätze wird bewertet, und deren Stärken und Schwächen werden identifiziert.
Das Ernährungskonzept analysiert die Rolle verschiedener Nahrungsbestandteile und Nährstoffgruppen bei MS. Im Detail werden Kohlenhydrate, Ballaststoffe, Fette, Proteine, Vitamine (A, D, E, K, B1, B2, B6, B12, Folsäure, C) und Mineralstoffe (Natrium, Kalium, Calcium, Magnesium) sowie Spurenelemente (Eisen, Zink, Kupfer, Selen) betrachtet. Für jede Nährstoffgruppe wird der Bedarf und die Bedeutung für MS-Patienten erklärt.
Die Arbeit berücksichtigt den Einfluss von Schwangerschaft, Sport und Genussmitteln auf die Ernährung von MS-Patienten und gibt spezifische Empfehlungen für diese Lebenssituationen.
Die Diplomarbeit hat zum Ziel, ein umfassendes und individuelles Ernährungskonzept für Patienten mit Multipler Sklerose zu entwickeln. Es soll ein kritischer Überblick über bestehende Ernährungsempfehlungen gegeben und deren Wirksamkeit hinterfragt werden. Das Konzept berücksichtigt den individuellen Nährstoffbedarf und die speziellen Bedürfnisse von MS-Patienten in verschiedenen Lebenssituationen.
Die Arbeit wird durch folgende Schlüsselwörter beschrieben: Multiple Sklerose, Ernährung, Ernährungskonzept, Demyelinisierung, Neuropathologie, klinische Symptomatik, Ernährungstherapie, Energiebedarf, Nährstoffbedarf, Kohlenhydrate, Fette, Proteine, Vitamine, Mineralstoffe, Schwangerschaft, Sport, Genussmittel, Epidemiologie, Pathogenese.
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