Fachbuch, 2020
62 Seiten
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Forschungsfrage und Zielsetzung
1.3 Aufbau der Arbeit
1.4 Wichtige Begriffe
2 Aktuelle Anwendungen
2.1 Roboter
2.2 Präsenzmelder
2.3 Digitale Sprachassistenten
2.4 Die Bedenken – Risiken und Nebenwirkungen
3 Identifikationstechnologie
3.1 RFID-Technologie
3.2 NFC-Technologie
4 Sensortechnologie
4.1 Präsenzmelder
4.2 Luftfeuchtigkeitssensor
5 Sprachverarbeitung
5.1 Was in einem Sprachsignal steckt
5.2 Technologien der Sprachverarbeitung
6 Warum der Marktdurchbruch bisher ausgeblieben ist
6.1 Anschaffungskosten
6.2 Datenschutz
6.3 Fehlende Akzeptanz bei der älteren Generation
7 Ausblick
7.1 Potentiale
7.2 Mögliche zukünftige Entwicklungen
8 Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht das Potenzial von Smart-Home-Technologien und Ambient Assisted Living (AAL) zur Unterstützung eines selbstbestimmten Wohnens im Alter. Dabei wird der Frage nachgegangen, welche innovativen technischen Lösungen existieren, welche Vor- und Nachteile diese bieten und warum ein flächendeckender Marktdurchbruch bislang noch nicht realisiert werden konnte.
2.1.2 Assistenzroboter
Bei Assistenzrobotern, welche physische Alltagsunterstützung bieten, werden typischerweise Navigationsfähigkeiten mit anspruchsvollen Manipulationstätigkeiten kombiniert. Besonders im Fokus stehen hier multifunktionale Haushaltsassistenten, die die älteren Menschen bei unterschiedlichen Aufgaben flexibel unterstützen können.
Seit 8. Juli 2019 wird in einem Pflegeheim in Berlin der mobile Assistenzroboter Lio eingesetzt. Lio besitzt einen funktionalen Arm, kann mit Menschen kommunizieren und Pflegepersonen bei ihren Aufgaben unterstützen. Er eignet sich sowohl für den Einsatz in Pflegeheimen als auch für zu Hause. Der persönliche Assistenzroboter kann u.a. Gegenstände aufheben, Türen und Schränke öffnen, mit Personen sprechen, unterhalten, informieren, Berührungen wahrnehmen und darauf reagieren, zu Bewegungsübungen anleiten und motivieren, an bevorstehende Termine erinnern und regelmäßig Getränke anbieten. Er ist außerdem sehr bedienerfreundlich und kann mit verschiedenen Geräten verbunden werden (z.B. smarten Geräten und Wearables).
1 Einleitung: Beschreibt die demografische Entwicklung sowie die Problematik des Pflegekräftemangels und definiert das Ziel, Smart-Home-Potenziale für ältere Menschen zu untersuchen.
2 Aktuelle Anwendungen: Gibt einen Überblick über den Einsatz von Robotern, Präsenzmeldern und Sprachassistenten und analysiert kritisch die damit verbundenen Risiken.
3 Identifikationstechnologie: Erläutert die funktionalen Grundlagen der RFID- und NFC-Technologien zur automatischen Identifikation in vernetzten Systemen.
4 Sensortechnologie: Behandelt die Funktionsweise von Präsenzmeldern und Luftfeuchtigkeitssensoren als notwendige Basis für automatische Steuerungsprozesse.
5 Sprachverarbeitung: Analysiert die physikalischen Aspekte von Sprachsignalen sowie die technologischen Verfahren zur Spracherkennung, Sprachsynthese und Dialogführung.
6 Warum der Marktdurchbruch bisher ausgeblieben ist: Untersucht wirtschaftliche und soziale Hemmnisse wie hohe Anschaffungskosten, Datenschutzbedenken und mangelnde Akzeptanz in der Zielgruppe.
7 Ausblick: Erörtert zukünftige Potenziale und Notwendigkeiten für die Weiterentwicklung modularer, standardisierter Systeme und notwendige politische Rahmenbedingungen.
8 Fazit: Fasst zusammen, dass intelligente Assistenzsysteme ein großes Potenzial für ein selbstbestimmtes Leben bieten, der Erfolg jedoch von einer verstärkten Modularisierung und politischen Unterstützung abhängt.
Smart Home, Ambient Assisted Living, AAL, Internet der Dinge, IoT, Assistenzroboter, RFID-Technologie, NFC-Technologie, Sensortechnologie, Spracherkennung, Sprachsynthese, Datenschutz, Marktdurchbruch, Pflege im Alter, Gebäudeautomation.
Die Arbeit befasst sich mit der Rolle von Smart-Home-Technologien als Unterstützungssystem für Menschen, die auch im hohen Alter selbstbestimmt in ihrem eigenen Zuhause leben möchten.
Die Schwerpunkte liegen auf der technischen Analyse von Robotik, Sensortechnik und Sprachverarbeitung sowie auf der Untersuchung der Gründe für die bisher nur schleppende Marktdurchdringung dieser Lösungen.
Die forschungsleitende Frage lautet: Welche innovativen Smart-Home-Technologien existieren, die ein selbstbestimmtes Wohnen im Alter fördern können?
Es handelt sich um eine fundierte Literatur- und Sachanalyse, die aktuelle technologische Anwendungen mit sozioökonomischen Faktoren und Marktentwicklungen in Bezug setzt.
Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung aktueller Anwendungen, die Erläuterung der zugrunde liegenden Identifikations- und Sensortechnologien, die Analyse von Sprachverarbeitungssystemen sowie die Erörterung von Hindernissen wie Kosten und Datenschutz.
Die wichtigsten Schlagworte sind Ambient Assisted Living (AAL), Smart Home, IoT, Robotik, Akzeptanz bei Senioren und Datenschutz.
Sprachassistenten fungieren als niederschwellige Schnittstelle für die Steuerung von Smart-Home-Komponenten, was die Interaktion mit Maschinen für Menschen ohne technisches Vorwissen erheblich vereinfacht.
Der Autor argumentiert, dass der Marktdurchbruch nicht primär an der fehlenden Technik scheitert, sondern an mangelnder Transparenz bei Kosten, Datenschutzbedenken und der notwendigen Aufklärungsarbeit gegenüber der älteren Generation.
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