Fachbuch, 2020
59 Seiten
1 Problemstellung
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Anlässe einer Unternehmensbewertung
2.2 Skizzierung der Entwicklung der verschiedenen Werttheorien
3 Verfahren der Unternehmensbewertung
3.1 Vorstellung der Einzelbewertungsverfahren
3.1.1 Substanzwertverfahren mit Reproduktionswerten
3.1.2 Substanzwertverfahren mit Liquidationswerten
3.2 Veranschaulichung der Gesamtbewertungsverfahren
3.2.1 Ertragswertverfahren
3.2.2 Discounted Cashflow-Verfahren
3.2.3 Multiplikatorenverfahren
3.2.4 Realoptionsansatz
3.3 Betrachtung der Mischverfahren
3.3.1 Mittelwertverfahren
3.3.2 Übergewinnverfahren
3.4 Fallbeispiel eines fiktiven Unternehmens
3.5 Vergleich der unterschiedlichen Methoden
4 Fazit
Die Arbeit verfolgt das Ziel, die verschiedenen Konzepte der Unternehmensbewertung systematisch vorzustellen, deren Unterschiede aufzuzeigen und daraus abzuleiten, welche Verfahren in der Praxis bevorzugt Anwendung finden. Hierzu wird eine detaillierte Literaturrecherche mit Experteninterviews kombiniert.
3.1.1 Substanzwertverfahren mit Reproduktionswerten
Das Substanzwertverfahren zählt zu den Einzelbewertungsverfahren. Dabei steht die stichtagsbezogene Ermittlung des Unternehmenswertes auf Basis der Bildung einer Summe der isoliert betrachteten Unternehmensbestandteile (Schulden sowie Vermögensgegenstände) im Mittelpunkt. Deren Menge sowie der gewählte Wertansatz sind daher für die Bestimmung des Wertes entscheidend. Im Zusammenhang mit dem Substanzwertverfahren mit Reproduktionswerten wird von einer Unternehmensfortführung ausgegangen. Dabei kommt der Unternehmenswert jenem Betrag gleich, der zum Nachbau des Unternehmens notwendig wäre. Werden die Schulden in die Wertermittlung einbezogen, so wird von einem Nettoreproduktionswert gesprochen. Werden sie hingegen außer Acht gelassen, handelt es sich um den Bruttoreproduktionswert. Zur Ermittlung des Nettowertes wird das nachfolgend angeführte Schema herangezogen.
In diesem Fall bilden die Bilanz und das Inventar die Basis für die Wertermittlung. Wie in Abbildung 3.1 ersichtlich, erfolgt eine differenzierte Bewertung des betriebsnotwendigen und nicht betriebsnotwendigen Vermögens. Letzteres kennzeichnet sich dadurch aus, dass im Fall eines Verkaufs keine Einschränkungen auf das eigentliche Geschäftsfeld entstehen. Ein Beispiel hierfür stellt ein privat genutzter Gebäudeteil des Betriebes dar. Hingegen handelt es sich bei einer Maschine, die zur Produktion von Bauteilen notwendig ist, um einen betriebsnotwendigen Vermögensgegenstand. Während zur Bewertung des betriebsnotwendigen Vermögens der Wiederbeschaffungsaltwert (Zeitwert) herangezogen wird, erfolgt die Veräußerung des nicht betriebsnotwendigen Vermögens zum Liquidationswert.
1 Problemstellung: Dieses Kapitel erläutert die Relevanz der Unternehmensbewertung für Käufer und Verkäufer und skizziert die methodische Zielsetzung der Arbeit anhand aktueller wirtschaftlicher Herausforderungen.
2 Theoretische Grundlagen: Hier werden die vielfältigen Bewertungsanlässe und die historische Entwicklung verschiedener Werttheorien behandelt sowie die Rollenverteilung zwischen Gutachter und Wirtschaftsprüfer erörtert.
3 Verfahren der Unternehmensbewertung: Dieser Hauptteil analysiert detailliert die verschiedenen Methoden wie Einzel-, Gesamt- und Mischverfahren sowie den Realoptionsansatz und vergleicht diese anhand eines Fallbeispiels.
4 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, betont die Bedeutung kapitalwertorientierter Verfahren für die Zukunftsorientierung und reflektiert die Rolle der Digitalisierung im Bewertungsprozess.
Unternehmensbewertung, Ertragswertverfahren, DCF-Verfahren, Multiplikatorenverfahren, Substanzwertverfahren, Unternehmenswert, Kapitalisierungszinssatz, Bewertungsanlass, Unternehmensfortführung, Liquidationswert, Investitionsrechnung, Finanzierungsentscheidung, Marktpreis, Unternehmensanalyse.
Die Arbeit bietet einen systematischen Überblick über die gängigen Verfahren der Unternehmensbewertung, deren Anlässe und Funktionen, um dem Leser eine Orientierung in der Bewertungspraxis zu geben.
Die zentralen Felder umfassen die theoretischen Grundlagen der Werttheorien, die detaillierte Darstellung von Bewertungsmodellen sowie eine kritische Auseinandersetzung mit deren praktischer Anwendbarkeit.
Das Hauptziel ist es, die Konzepte zur Unternehmensbewertung vorzustellen, deren Unterschiede herauszuarbeiten und zu begründen, welche Methoden in der Praxis zur Ermittlung des Unternehmenswertes bevorzugt eingesetzt werden.
Die Autorin nutzt eine ausführliche Literaturrecherche sowie Experteninterviews, um die Relevanz und Anwendungshäufigkeit der verschiedenen Bewertungsmethoden zu belegen.
Im Hauptteil werden Einzel-, Gesamt- und Mischverfahren sowie der Realoptionsansatz technisch erläutert, durch mathematische Ansätze untermauert und anhand eines Fallbeispiels veranschaulicht.
Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Unternehmensbewertung, Ertragswertverfahren, DCF-Verfahren, Multiplikatorenverfahren und Kapitalisierungszinssatz definieren.
Die Digitalisierung hat laut der Arbeit keinen nennenswerten Einfluss auf die Bewertungsmethodik selbst, kann aber die Verknüpfung von Daten effizienter gestalten und damit zur Qualitätsverbesserung beitragen.
Es dient als praxisnahe Veranschaulichung, um die theoretisch vorgestellten komplexen Berechnungsformeln und die Anwendung der verschiedenen Methoden direkt am Beispiel eines Unternehmens darzustellen.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

