Bachelorarbeit, 2018
67 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Grundlagen des Portfoliomanagements
2.1 Einführung in die Performancemaße
2.2 Einführung in die Portfoliotheorie
2.2.1 Die Portfolio-Selection-Theorie
2.2.2 Zusammenstellung eines vielseitigen Portfolios
2.3 Die Kapitalmarkttheorien
2.3.1 Das Tobin-Separationstheorem
2.3.2 Das Capital Asset Pricing Model
2.4 Die Performancemessung
3 Rohstoffe und Rohstoffderivate im Anlagekontext
3.1 Rohstoffbegriff und Kategorisierung
3.2 Rohstoffe als eigene Anlageklasse
3.3 Rohstoffhandel mithilfe von Rohstoffderivaten
3.3.1 Derivatbegriff und Einsatzmöglichkeiten
3.3.2 Eigenschaften eines Futures
3.3.4 Rohstoffterminbörsen im historischen Kontext
3.3.5 Händlerprofile auf den Rohstoffterminmärkten
3.4 Rohstoffindizes zur Aggregation des Marktes
4. Portfoliooptimierung durch die Berücksichtigung von Rohstoffen
4.1 Fundamentale Analyse historischer Rohstoffpreise
4.1.1 Chancen, Risiken und Treiber der Rohstoffpreisentwicklung
4.1.2 Zusammenhang und Vergleich der Rohstoffpreis- und Aktienkursentwicklung
4.3 Auswirkungen des Beimischens von Rohstoffen in ein Aktien und Anleihen Portfolio
5. Fazit
Die vorliegende Arbeit analysiert, inwieweit Rohstoffe als vorteilhafte Investmentmöglichkeit bewertet werden können und ob das Beimischen dieser Anlageklasse zu einer Performanceoptimierung eines klassischen Portfolios, das aus Aktien und Anleihen besteht, führen kann.
3.3.2 Eigenschaften eines Futures
Unter einem Future wird nach Bruns / Meyer-Bullerdiek (2013) ein von der Terminbörse ausgegebener Kontrakt verstanden. Bei diesem verpflichtet sich der Verkäufer dazu, eine standardisierte Menge des Underlyings zu einem im Voraus bestimmten Preis, an einem in der Zukunft liegenden, festgelegten, Erfüllungszeitpunkt zu liefern. Der Käufer ist dagegen zu der Annahme verpflichtet. Die Qualität, der Fälligkeitszeitpunkt und die Menge der zu liefernden Basiswerte wird in Form von Kontraktspezifikationen von der Börse festgelegt, was dazu führt, dass lediglich der Preis und die Kontraktanzahl als Variablen vorliegen.
Bei Rohstoffen äußert sich nach Goldman Sachs (2016) die Standardisierung der Futures beispielsweise durch das Festlegen bestimmter chemischenr Eigenschaften, wie es bei Öl der Fall ist. Für diese Eigenschaften wird eine Spanne bestimmt, die angibt, wie weit die Merkmale des Rohstoffes von den Vorgaben abweichen dürfen. Besonders für diese Anlageklasse sind außerdem die unterschiedlichen Erfüllungszeitpunkte. Bei Rohstoffen des Energiesektors ist die monatliche Fälligkeit möglich. Dagegen können bestimmte Waren des Agrarsektors, wie beispielsweise Baumwolle, nur mit Fälligkeiten gehandelt werden, die in den Monaten März, Mai, Juli, Oktober oder Dezember liegen.
1. Einleitung: Einführung in die globale Relevanz von Rohstoffmärkten und die Motivation zur Diversifikation in einem Anlageportfolio.
2. Grundlagen des Portfoliomanagements: Erläuterung der Portfolio-Selection-Theorie, des Capital Asset Pricing Models (CAPM) und gängiger Performancemaße.
3 Rohstoffe und Rohstoffderivate im Anlagekontext: Klassifizierung von Rohstoffen sowie detaillierte Betrachtung von Derivaten wie Futures und Optionen im Rohstoffhandel.
4. Portfoliooptimierung durch die Berücksichtigung von Rohstoffen: Empirische Analyse historischer Daten zur Eignung von Rohstoffen als Diversifikationsinstrument in Aktien- und Anleiheportfolios.
5. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse hinsichtlich der Eignung von Rohstoffen zur Optimierung von Risiko-Rendite-Profilen.
Rohstoffe, Rohstoffderivate, Portfoliomanagement, Portfolio-Selection-Theorie, Asset-Allokation, S&P GSCI, Volatilität, Sharpe Ratio, Futures, Diversifikation, Rendite, Marktrisiko, Inflation, Korrelation, Termingeschäfte
Die Arbeit untersucht die Rolle von Rohstoffen und Rohstoffderivaten als strategische Ergänzung in einem klassischen Anlageportfolio aus Aktien und Anleihen.
Die Themenfelder umfassen die Portfoliotheorie, die spezifischen Eigenschaften von Rohstoffen als Anlageklasse, den Handel mit Derivaten und die empirische Performanceanalyse.
Ziel ist es zu klären, ob die Beimischung von Rohstoffen die Performance eines Aktien-Anleihen-Portfolios unter Berücksichtigung von Risikoaspekten verbessern kann.
Es erfolgt eine theoretische Herleitung auf Basis der modernen Portfoliotheorie, kombiniert mit einer historischen Datenanalyse von Indizes wie dem S&P GSCI.
Der Hauptteil konzentriert sich auf die theoretische Einordnung der Anlageklasse Rohstoffe sowie die rechnerische Untersuchung verschiedener Portfolio-Konstellationen.
Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Portfoliomanagement, Rohstoffderivate, Diversifikation, Volatilität und Risiko-Rendite-Optimierung definieren.
Die Korrelation bestimmt, wie stark sich unterschiedliche Anlagen im Preis parallel bewegen; eine niedrige Korrelation ist der Schlüssel zur erfolgreichen Risikoreduktion durch Diversifikation.
Rohstoffindizes dienen als repräsentative Abbilder für die Performance der gesamten Anlageklasse, da sie die Komplexität physischer Lieferungen vermeiden und handelbare Instrumente zur Verfügung stellen.
Ja, die Arbeit zeigt, dass Rohstoffe historisch eine positive Korrelation zur Inflationsentwicklung aufweisen und somit als Absicherungsinstrument fungieren können.
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