Bachelorarbeit, 2013
35 Seiten, Note: 1,3
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit Antonio Tabucchis Roman "Il filo dell'orizzonte" und analysiert dessen Verhältnis zum klassischen Detektivroman. Ziel ist es, zu untersuchen, inwiefern der Roman Gattungskonventionen des Detektivgenres übernimmt und gleichzeitig transformiert, um eine tiefere, existenzielle Ebene zu erschließen.
Die Einleitung stellt den Kontext des Romans "Il filo dell'orizzonte" vor, beleuchtet Tabucchis eigene Aussagen zum Genre des Detektivromans und führt die Forschungsfrage ein. Kapitel II definiert den klassischen Detektivroman und untersucht dessen typische Strukturen und Elemente, um diese als Vergleichsbasis für die Analyse von "Il filo dell'orizzonte" zu nutzen. Kapitel III analysiert das Werk, indem es dessen Handlungsaufbau, Erzählstrategien und Figuren mit den Kriterien des klassischen Detektivromans vergleicht, um zu zeigen, wie Tabucchi mit Gattungskonventionen umgeht und welche Funktionen diese im Kontext des Romans erfüllen.
Antonio Tabucchi, Il filo dell'orizzonte, Detektivroman, klassischer Detektivroman, Gattungskonventionen, Handlungsaufbau, Erzählstrategie, existenzielle Suche, Deckmantel, literarische Intention, Analyse, Vergleich, Forschung.
Der Roman nutzt die Struktur eines Detektivromans, um eine tiefgreifende existenzielle Suche des Protagonisten nach Identität und Sinn darzustellen.
Nur vordergründig. Die Arbeit untersucht, wie Tabucchi Gattungskonventionen moduliert, um die eigentliche Intention – die existenzielle Suche – hinter dem Genre-Deckmantel zu verbergen.
Die Arbeit analysiert den typischen Handlungsaufbau, Erzählstrategien und die Vorgehensweise des Ermittlers als Vergleichskriterien.
Der Detektivroman dient als Rahmen, um den Leser in eine Geschichte zu führen, die sich letztlich von der Lösung eines Kriminalfalls hin zu philosophischen Fragen entwickelt.
Tabucchis eigene Ansichten über das Genre und seine Lebensgeschichte beeinflussen, wie er die Detektion in eine Suche nach dem „Horizont“ transformiert.
Seine Schritte und Vorgehensweisen folgen nicht nur der Logik der Spurensuche, sondern spiegeln seine innere Wandlung und persönliche Betroffenheit wider.
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