Diplomarbeit, 2002
187 Seiten, Note: 1,7
1. EINLEITUNG
2. DEFINITION UND ENTWICKLUNG DES FREIZEITBEGRIFFS BEI HORST W. OPASCHOWSKI
2.1. Vorbemerkung
2.2. Historische Entwicklung des Freizeitbegriffs in Deutschland
2.3. Grundlagen der Freizeittheorie von Horst W. Opaschowski
2.3.1. Definition der Lebenszeit bei Opaschowski : Dispositionszeit, Obligationszeit und Determinationszeit
2.3.2. Exkurs :Altagsästhetische Episoden bei Schulze
2.3.3. Inhaltliche Komponenten der Freizeit bei Opaschowski
2.3.4. Grundbedürfnisse in der Freizeit bei Opaschowski
2.4. Differenzierung des Freizeitbegriffs bei Opaschowski
2.4.1. Positiver Freizeitbegriff bei Opaschowski
2.4.2. Handlungsfelder von Freizeitsituationen
2.5. Entwicklung des Freizeitumfangs in Deutschland
2.5.1. Historische Entwicklung des Freizeitumfangs
2.5.2. Aktuelle Konflikte und Diskrepanzen im Freizeitbewußtsein und Freizeitverhalten breiter Bevölkerungsschichten
2.5.3. Kritische Anmerkungen zur Darstellung der Entwicklung des aktuellen Freizeitumfangs bei Opaschowski
2.5.4. Widersprüche in der Behauptung gesellschaftlicher Tatbestände
2.5.5. Diskrepanzen zwischen tatsächlicher und wahrgenommener Freizeit
3. ENTWICKLUNG DES ERLEBNISBEGRIFFS BEI HORST W. OPASCHOWSKI UND GERHARD SCHULZE
3.1. Erlebnisorientierung bei Opaschowski
3.2. Spaß- und Genußorientierung bei Opaschowski
3.3. Definition und Entwicklung des Erlebnisbegriffs bei Gerhard Schulze
3.3.1. Definition des Erlebnisbegriffs
3.3.2. Subjektbestimmtheit, Reflexion und Unwillkürlichkeit
3.3.3. Beziehung von Subjekt und Situation
3.3.4. Erlebnisorientierung
3.3.5. Probleme der Unsicherheit und Enttäuschung
3.3.6. Erlebnisrationalität
3.4. Probleme der Erlebnisorientierung und Erlebnisrationalität bei Opaschowski
3.4.1. Tendenzen zu Wünschen nach sofortiger Bedürfniserfüllung
3.4.2. Tendenzen zu übermäßigem Konsum
3.4.3. Tendenzen zu rastlosem Konsum
3.4.4. Tendenzen zu exzessivem Konsum
3.4.5. Tendenzen zu orientierungslosem Konsum
3.4.6. Tendenzen zur Flucht in künstliche Sphären
3.5. Kritische Anmerkungen zu Prämissen der Erlebnisorientierungen bei Schulze und Opaschowski
4. ALLTAGSÄSTHETISCHE SCHEMATA BEI SCHULZE UND FREIZEITSTILE BEI OPASCHOWSKI
4.1. Alltagsästhetik und Stil
4.2. Genuß, Distinktion und Lebensphilosophie
4.3. Grundlagen zur Generierung alltagsästhetischer Schemata
4.4. Freizeitwissenschaft und Lebensstilforschung bei Opaschowski
4.5. Hochkulturschema
4.6. Trivialschema
4.7. Spannungsschema
4.8. Bedeutung des Alters
4.9. Bedeutung der Bildung
4.10. Ermittlung der sozialen Lage unter Kombination der alltagsästhetischen Schemata mit dem Merkmalen Alter und Bildung
5. SYSTEMATISCHE UND INHALTLICHE BEZÜGE OPASCHOWSKIS ZU SCHULZES ALLTAGSÄSTHETISCHEN SCHEMATA
5.1. Lebenslagen und Lebensphasen bei Opaschowski
5.2. Spannungschema bei Schulze und Opaschowski
5.3. Hochkulturschema bei Schulze und Opaschowski
5.3.1. Hochkultur bei Schulze
5.3.2. Hochkultur bei Opaschowski
6. ZWISCHENBILANZ UND AUSBLICK
7. MILIEUMODELL BEI SCHULZE
7.1. Milieumerkmale
7.2. Ältere Milieus bei Schulze
7.2.1. Niveaumilieu
7.2.2. Integrationsmilieu
7.2.3. Harmoniemilieu
7.3. Jüngere Milieus bei Schulze
7.3.1. Selbstverwirklichungsmilieu
7.3.2. Unterhaltungsmilieu
8. SZENEMODELL BEI SCHULZE UND ÖFFENTLICHE PRÄSENZ BEI OPASCHOWSKI
8.1. Definition von Szenen
8.2. Unterschiedliche Arten von Szenen
8.2.1. Hochkulturszene
8.2.2. Neue Kulturszene
8.2.3. Kneipenszene
8.3. Folgerungen für die gesellschaftliche Präsenz bestimmter Schemata bzw. Milieus
8.4. Öffentliche Präsenz bei Opaschowski
8.4.1. Normalkonsumenten
8.4.2. Sparkonsumenten
8.4.3. Anspruchskonsumenten
8.4.4. Anpassungskonsumenten
8.4.5. Geltungskonsumenten
8.4.6. Luxuskonsumenten
8.4.7. Gesellschaftlich relevante Gruppen des Erlebniskonsums bei Opaschowski
9. LEBENS- UND FREIZEITSITUATIONEN IN UNTERSCHIEDLICHEN LEBENSLAGEN BEI OPASCHOWSKI
9.1. Exkurs : Entstehungsgeschichte von “Einführung in die Freizeitwissenschaft“
9.2. Untersuchungsgrundlagen und Aussagen zum typischen Feierabend bzw. dem typischen Wochenende
9.2.1. Untersuchungsgrundlagen
9.2.2. Typischer, mißlungener, und gelungener Feierabend
9.3. Lebens- und Freizeitsituation jüngerer Generationen bei Opaschowski
9.3.1. Lebens- und Freizeitsituation von Jugendlichen
9.3.1.1. Lebenssituation Jugendlicher
9.3.1.2. Freizeitsituation Jugendlicher
9.3.2. Konsequenzen für das Freizeitverhalten Jugendlicher
9.3.3. Gemessene jugendliche Freizeittypen
9.3.4. Freizeitaktivitäten
9.3.5. Querverweise zu Schulzes jungen Milieus
9.4. Lebens- und Freizeitsituation von Singles und Alleinlebenden
9.4.1. Alleinstehende, Alleinlebene und Singles
9.4.2. Unterschiede von Alleinlebenden nach soziodemografischen Merkmalen
9.4.2.1. Unterschiede nach dem Geschlecht
9.4.2.2. Unterschiede nach dem Alter
9.4.2.3. Unterschiede nach der Bildung
9.4.2.4. Unterschiede nach dem Einkommen und dem Beruf
9.4.2.5. Weitere Querverweise zu Schulzes jüngeren Milieus
9.5. Lebens- und Freizeitsituation der älteren Generation
9.5.1. Gesellschaftliche Rahmenbedingungen
9.5.2. Neues Generationenverständnis
9.5.2.1. Die 50plus-Generation (50-64 Jahre)
9.5.2.2. Die 65plus-Generation (65 bis 79 Jahre)
9.5.2.3. Gesellschaftliche Relevanz möglicher Zweitkarrieren von Senioren
9.5.2.4. Die 80plus-Generation (80 Jahre und mehr)
9.5.3. Freizeit im Ruhestand
9.5.3.1. Übergangsprobleme von der Berufsarbeit zum Ruhestand
9.5.3.2. Freizeitempfinden und alltägliches Freizeitverhalten
9.5.3.3. Typischer, gelungener, mißlungener Ruhestand
9.5.3.4. Diskrepanzen zwischen Freizeiterwartungen und tatsächlichen Freizeitaktivitäten
9.5.3.5. Soziodemografisch bedingte Unterschiede
9.5.3.6. Gesellschaftliche Folgerungen
9.5.3.7. Querverweise zu Schulzes älteren Milieus
9.6. Diskrepanzen in den gesellschaftlichen Behauptungen
10. ZUSAMMENFASSENDE KRITIK AN OPASCHOWSKIS BZW. SCHULZES GESELLSCHAFTSMODELLEN
10.1. Vorbemerkung
10.2. Zusammenfassende Kritik an Opaschowskis Gesellschaftsmodell
10.2.1. Freizeit in der wissenschaftlichen Diskussion
10.2.2. Freizeit bei Opaschowski
10.2.3. Probleme der Methoden
10.2.3.1. Probleme der Meßmethoden und ihrer Interpretation
10.2.3.2. Probleme der kommerziellen Ausrichtung
10.2.3.3. Opaschowskis freizeitorientierte Erlebnisgesellschaft
10.3. Zusammenfassende Kritik an Schulzes Gesellschaftsmodell
10.3.1. Vorbemerkung
10.3.2. Probleme des Erlebnisbegriffs und der Erlebnisrationalität
10.3.3. Probleme der empirischen Grundlagen und der Verallgemeinbarkeit
10.3.3.1. Empirische Grundlagen
10.3.3.2 Empirische Konsistenz
10.3.4. Methodische Probleme
10.3.5. Probleme der Geltungsdauer
10.3.6. Die Schulz'sche Überflußgesellschaft
10.3.6.1. Kulturelle Dominanz des Selbstverwirklichungsmilieus bei Schulze
10.3.6.2. Räume als Dimensionen sozialer Ungleichheit
10.3.6.3. Gentrification
11. PROBLEME DER KNAPPHEIT IN DEUTSCHLAND IM GEGENSATZ ZUR ÜBERFLUßGESELLSCHAFT BEI SCHULZE UND OPASCHOWSKI
11.1. Vorbemerkung
11.2. Deutschland in den achtziger Jahren und neunziger Jahren
11.3. Gesamtübersicht zu Entwicklungen des Arbeitsmarktes
11.4 Armutsbegriffe
11.5. Unterschiedliche Meßmethoden für Armut nach der Organisation für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (OECD)
11.6. Empirische Ergebnisse zu Armuts- und Niedrigeinkommen
11.6.1. Exkurs : Entwicklung von strenger Armut, Einkommens armut und Niedrigeinkommen in den neuen Ländern
11.6.2. Beurteilung der Entwicklungen der neuen Länder bei Gerhard Schulze
11.6.3. Beurteilung der Entwicklungen der neuen Länder bei Horst W. Opaschowski
11.7. Armuts- und Niedrigeinkommen von Erwerbstätigen und Arbeitslosen
11.8. Armuts- und Niedrigeinkommen nach Alter und Bildung
11.9. Armuts- und Niedrigeinkommen nach Haushalts konstellationen
11.10. Fazit für Schulzes und Opaschowskis Überflußgesellschaft
11.10.1. Überflußgesellschaft bei Schulze
11.10.2 Überflußgesellschaft bei Opaschowski
12. SCHLUßBETRACHTUNG
Die vorliegende Diplomarbeit befasst sich mit einer kritischen Analyse der Gesellschaftsmodelle von Horst W. Opaschowski und Gerhard Schulze. Das primäre Ziel ist es, herauszuarbeiten und zu hinterfragen, wie beide Wissenschaftler unter Verwendung ähnlicher Prämissen – der Behauptung einer Wohlstands- und Überflussgesellschaft – zu teils unterschiedlichen gesellschaftlichen Grundaussagen gelangen, wobei insbesondere die methodische Fundierung und empirische Bewährung ihrer Theorien geprüft wird.
1. EINLEITUNG
“Während man sich noch darüber streiten kann, ob sie nicht doch noch in Fragmenten weiterlebt, ist der Abgesang auf die Arbeitsgesellschaft bereits zum Gemeinplatz geworden.“ [...] “Es geht uns nicht mehr primär ums Überleben, um Sicherheit, um Abwehr von Bedrohungen und Kampf gegen Restriktionen, sondern um die Lebensgestaltung jenseits situativ bedingter Probleme, unabhängig vom objektiven Vorhandensein solcher Probleme.“ [...] “Das Privileg der Unterprivilegierten besteht in der Faszination der handgreiflichen Erfolgschance, das Problem der Privilegierten in der Langeweile von Menschen, die nicht recht wissen was sie wollen.“
“An die Stelle von Gesellschaftsbildung durch Not tritt Gesellschaftsbildung durch Überfluß“ [...] “>>Erlebe dein Leben!<< ist der kategorische Imperativ unserer Zeit.“ [...] “Die Charakterisierung einer Gesellschaft als Erlebnisgesellschaft ist vergleichend gemeint. Mehr denn je passt sie auf die gegenwärtige Sozialwelt“
“Erst durch das moderne Freizeitleben der Nachkriegszeit und die gegenwärtige Entwicklung zu einer Freizeitgesellschaft tritt das Problem der Freizeiterziehung in eine neue Phase, in der sich die Sinngebung des Lebens in den Freizeitbereich zu verlagern scheint...“ [...] “In den 80er Jahren wird die Bewältigung des Wohlstands nicht mehr das zentrale Thema der Freizeit sein. Die erlebnisorientierte Freizeitphase bricht an. Freizeit wird wesentlich Erlebniszeit, Zeit zum verstärkten, intensiven und bewußten Leben und zur Entwicklung eines eigenen freizeitkulturellen (Er-)Lebensstils.“
1. EINLEITUNG: Dieses Kapitel führt in die Thematik ein und stellt das erkenntnisleitende Ziel der kritischen Analyse der Gesellschaftsmodelle von Opaschowski und Schulze dar.
2. DEFINITION UND ENTWICKLUNG DES FREIZEITBEGRIFFS BEI HORST W. OPASCHOWSKI: Hier wird der Freizeitbegriff bei Opaschowski historisch hergeleitet und in seinen theoretischen Grundlagen, wie Dispositions- und Obligationszeit, analysiert.
3. ENTWICKLUNG DES ERLEBNISBEGRIFFS BEI HORST W. OPASCHOWSKI UND GERHARD SCHULZE: Dieser Abschnitt vergleicht die Ansätze zur Erlebnisorientierung beider Wissenschaftler und beleuchtet die theoretische Fundierung des Erlebnisbegriffs.
4. ALLTAGSÄSTHETISCHE SCHEMATA BEI SCHULZE UND FREIZEITSTILE BEI OPASCHOWSKI: Die Bildungsmechanismen alltagsästhetischer Schemata bei Schulze und die Lebensstilforschung bei Opaschowski stehen hier im Mittelpunkt der Untersuchung.
5. SYSTEMATISCHE UND INHALTLICHE BEZÜGE OPASCHOWSKIS ZU SCHULZES ALLTAGSÄSTHETISCHEN SCHEMATA: Hier werden inhaltliche Gemeinsamkeiten und methodische Unterschiede bezüglich Lebenslagen und Lebensphasen erörtert.
6. ZWISCHENBILANZ UND AUSBLICK: Das Kapitel reflektiert die bisherigen Erkenntnisse über die Klarheit und den Informationsgehalt der vorgestellten Theorien.
7. MILIEUMODELL BEI SCHULZE: Die Milieumerkmale bei Schulze sowie die Unterscheidung in ältere und jüngere Milieus werden detailliert aufbereitet.
8. SZENEMODELL BEI SCHULZE UND ÖFFENTLICHE PRÄSENZ BEI OPASCHOWSKI: Das Szenemodell bei Schulze wird analysiert und die öffentliche Präsenz der Konsumentengruppen bei Opaschowski gegenübergestellt.
9. LEBENS- UND FREIZEITSITUATIONEN IN UNTERSCHIEDLICHEN LEBENSLAGEN BEI OPASCHOWSKI: Die Lebens- und Freizeitsituationen verschiedener Gruppen, wie Jugendliche, Singles und Senioren, werden empirisch hinterfragt.
10. ZUSAMMENFASSENDE KRITIK AN OPASCHOWSKIS BZW. SCHULZES GESELLSCHAFTSMODELLEN: Eine kritische Auseinandersetzung mit den methodischen Mängeln und der empirischen Konsistenz der beiden Gesellschaftsmodelle.
11. PROBLEME DER KNAPPHEIT IN DEUTSCHLAND IM GEGENSATZ ZUR ÜBERFLUßGESELLSCHAFT BEI SCHULZE UND OPASCHOWSKI: Dieser Teil negiert die Überflussthese durch die Analyse realer Armuts- und Arbeitsmarktdaten.
12. SCHLUßBETRACHTUNG: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Bewertung der Verzerrungen in den Gesellschaftsdiagnosen von Opaschowski und Schulze.
Erlebnisgesellschaft, Freizeitgesellschaft, Opaschowski, Schulze, Alltagsästhetik, Lebensstilforschung, Armut, Überflussgesellschaft, Konsumverhalten, Soziologie, Freizeitwissenschaft, Milieumodell, soziale Ungleichheit, Wohlstand, Lebenslagen.
Die Diplomarbeit untersucht und hinterfragt kritisch die soziologischen Gesellschaftsmodelle der „Erlebnisgesellschaft“ von Gerhard Schulze und der „Freizeitgesellschaft“ von Horst W. Opaschowski.
Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen der Freizeit-, Erlebnis- und Lebensstilforschung, die methodische Herangehensweise der Autoren sowie die empirische Realität von Wohlstand und Knappheit in Deutschland.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, dass beide Gesellschaftsmodelle eine optimistisch gefärbte Sichtweise einnehmen, die gesellschaftliche Probleme der Knappheit und soziale Ungleichheit weitgehend ausblendet.
Die Arbeit nutzt vornehmlich die Inhaltsanalyse, um die Schriften von Schulze und Opaschowski darzustellen, methodisch zu bewerten und durch den Abgleich mit empirischen Daten (u.a. Armutsberichte) kritisch zu würdigen.
Der Hauptteil analysiert die theoretischen Konzepte (z.B. alltagsästhetische Schemata, Milieumodelle) und gleicht diese mit empirischen Beobachtungen zur Entwicklung des Arbeitsmarktes und der Armutsverteilung in Deutschland ab.
Wichtige Begriffe sind Erlebnisgesellschaft, Freizeitforschung, Überflussgesellschaft, Armut, Konsumverhalten sowie soziale Milieus.
Der Autor kritisiert Opaschowski insbesondere für die unzureichende Kennzeichnung der Herkunft seiner empirischen Daten sowie für das Vermengen alter und neuer Umfrageergebnisse zur Erzeugung einer „künstlichen Aktualität“.
Während Schulze sein Modell kultursoziologisch stärker theoretisch fundiert, neigt Opaschowski zu einer freizeitwissenschaftlichen Perspektive, die methodisch jedoch als deutlich schwächer und populistischer eingestuft wird.
Der Autor widerlegt die Überflussthese, indem er sie mit realen Daten zu Arbeitslosigkeit, Armut und sozialer Ungleichheit in Deutschland konfrontiert und den Fokus auf die „Verlierer“ dieser Gesellschaftsentwicklung lenkt.
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