Fachbuch, 2020
90 Seiten
1 Der Fokus und die Vorgehensweise
2 Das theoretische Fundament
2.1 Der Markt und Wettbewerb
2.2 Die Strategie als Grundlage
3 Die Normstrategien im Energiemarkt
3.1 Die Ableitung der Fähigkeiten
3.2 Die Fähigkeiten in der Praxis
4 Die Evaluation der Ergebnisse
4.1 Die Evaluation der abgeleiteten Fähigkeiten
4.2 Die Evaluation der Vorgehensweise
4.3 Die Limitationen der Vorgehensweise
4.4 Freizeitprodukt
5 Das Fazit
Diese Forschungsarbeit untersucht, ob die Methodik des Capability Mappings zur Ableitung von Business-Strategien im deutschen Energiemarkt geeignet ist und welche Rahmenbedingungen dabei berücksichtigt werden müssen. Dabei wird der Erfolg der Methodik für unterschiedliche Strategien bewertet und die theoretische Herleitung durch Beobachtungen in der Praxis validiert.
2.2.2 Das Capability Mapping
Eine Möglichkeit zur Ableitung und Visualisierung einer Business-Strategy besteht aus dem Ansatz der Strategic Capability. Dieser Ansatz ist eine Fortführung der resource-based view und bezieht nicht nur das Vorhandensein von bestimmten Ressourcen ein, sondern betrachtet auch die notwendigen Kompetenzen zur Nutzung dieser Ressourcen. Weiterhin ergänzt die Capability-based view den Fokus auf zukünftige Umsätze, während die ressource-based view eine Momentaufnahme ist. Aus diesem Grund ist die Capability-based view eine passende Ergänzung zu der bereits erwähnten Strategiesicht, da beide eine auf die Zukunft ausgerichtete Sichtweise haben. Die exakte Definition einer Fähigkeit wiederum ist in der Literatur nicht abschließend geklärt. Quellen, die den Capability Begriff aus einer enterprise architecture management Sicht sehen, haben einen stärkeren Fokus auf die IT Komponente als es zum Beispiel Johnson aus einer Strategie-Sicht hat. Um im Folgenden eine eindeutige Definition zu verwenden, wird der Capability Begriff wie folgt definiert:
Eine Capability ist eine stark verdichtete Business-Fähigkeit und nutzt mindestens eine der folgenden Ressourcengruppen – physikalische, finanzielle, Personal- oder Wissensressourcen.
Doch nicht alle Fähigkeiten sind wiederum strategischer Natur. Eine strategische Fähigkeit ist zum einen differenzierend vom Wettbewerb und zum anderen differenzierend zu weiteren strategischen Ausrichtungen. Um diese Eigenschaft zu erhalten, müssen weiterhin die folgenden Faktoren vorhanden sein:
1 Der Fokus und die Vorgehensweise: Dieses Kapitel erläutert die Problemstellung im deutschen Strommarkt und definiert das Ziel, die Methode des Capability Mappings als strategisches Hilfsmittel zu evaluieren.
2 Das theoretische Fundament: Hier werden die makroökonomischen Einflüsse durch eine PESTEL-Analyse sowie die Branchenstruktur mittels Five Forces Modell analysiert und der Strategiebegriff inklusive der Capability-based View definiert.
3 Die Normstrategien im Energiemarkt: Dieses Kapitel leitet spezifische Fähigkeiten für Kostenführerschafts-, Differenzierungs- und Nischenstrategien ab und vergleicht diese mit aktuellen Marktbeispielen.
4 Die Evaluation der Ergebnisse: Hier werden die abgeleiteten Fähigkeiten auf ihre strategische Validität hin geprüft und der methodische Nutzen des Capability Mappings kritisch hinterfragt.
5 Das Fazit: Das abschließende Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen und zeigt auf, dass das Capability Mapping ein valider Ansatz ist, der jedoch eine fundierte vorgelagerte Marktanalyse erfordert.
Capability Mapping, Strategisches Management, deutscher Energiemarkt, Strommarkt, Business Strategie, Kostenführerschaft, Differenzierungsstrategie, Nischenstrategie, Customer Journey, Five Forces, PESTEL-Analyse, Wettbewerbsvorteil, Energiewende, Preisführerschaft, Digitalisierung.
Die Arbeit untersucht, wie Energieversorgungsunternehmen die Methodik des Capability Mappings nutzen können, um ihre Business-Strategie im deutschen Strommarkt systematisch abzuleiten und zu visualisieren.
Die zentralen Themen umfassen die strategische Unternehmensführung, die Anwendung der PESTEL- und Five-Forces-Analyse auf den Energiemarkt sowie die methodische Verknüpfung von Strategien mit operativen Fähigkeiten.
Ziel ist es zu beantworten, ob Capability Mapping eine valide Methode zur Ableitung von Business-Strategien im Energiesektor darstellt und welche Rahmenbedingungen dabei beachtet werden müssen.
Die Arbeit nutzt eine Kombination aus theoretischer Herleitung (u.a. PESTEL, Five Forces, Strategic Capability) und deren Veranschaulichung anhand von Praxisbeispielen, gestützt durch die Customer Journey Methode.
Der Hauptteil beinhaltet die theoretische Fundierung, die Ableitung von Fähigkeiten für drei Normstrategien (Kostenführerschaft, Differenzierung, Nische) sowie deren praktische Überprüfung anhand von Unternehmen wie eprimo, Yello und Stadtwerken.
Zu den Kernbegriffen zählen Capability Mapping, strategisches Management, Energiemarkt, Kostenführerschaft, Differenzierungsstrategie und die Customer Journey.
Da Strom als Commodity gilt, hilft diese Methode dabei, trotz hoher Standardisierung differenzierende Wettbewerbsvorteile durch gezielte Fähigkeiten zu identifizieren und zu managen.
Sie dienen als externe Einflussfaktoren, wie etwa die Energiewende oder die Deregulierung, um sicherzustellen, dass die abgeleiteten Fähigkeiten zukunftssicher und marktkonform sind.
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