Diplomarbeit, 2007
145 Seiten, Note: 1,5
Die vorliegende Diplomarbeit befasst sich mit der gesundheitlichen Situation und der gesundheitlichen Versorgung von wohnungslosen Menschen in Dortmund. Das Ziel der Arbeit besteht in einer Deskription und Analyse anhand quantitativer und qualitativer Forschungsmethoden. Dabei sollen die zwei in Dortmund vorhandenen Modelle der gesundheitlichen Versorgung von wohnungslosen Menschen vorgestellt und verglichen werden.
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in die Themenfelder Wohnungslosigkeit und Gesundheit. Kapitel 2 erläutert wichtige theoretische Grundlagen und wissenschaftliche Erklärungsansätze zu den Zusammenhängen von sozialer Lage, Gesundheit und Krankheit. Kapitel 3 stellt Daten und Fakten zur Entwicklung der Wohnungslosigkeit in Deutschland, Nordrhein-Westfalen und Dortmund dar und beleuchtet zwei spezifische Modelle der gesundheitlichen Versorgung von Wohnungslosen in Dortmund. In Kapitel 4 werden die Forschungsfrage und die Thesen der Arbeit formuliert, die im weiteren Verlauf mit Hilfe einer qualitativen und quantitativen Erhebung untersucht werden. Kapitel 5 beschreibt das methodische Vorgehen der Arbeit, die in Kapitel 6 mit der Auswertung der qualitativen und quantitativen Daten abgeschlossen wird. Die Arbeit endet mit einem Resümee und einem Ausblick auf zukünftige Handlungsfelder.
Die Arbeit befasst sich mit den Themenfeldern Wohnungslosigkeit, Gesundheit, gesundheitliche Versorgung, soziale Ungleichheit, Gesundheitsbewusstsein, Prävention und Intervention.
Die Arbeit analysiert eine oft prekäre gesundheitliche Situation, die durch soziale Polarisierung, Mangelernährung und fehlenden Zugang zum Regelsystem geprägt ist.
Vorgestellt werden die Zentrale Anlaufstelle für alleinstehende Wohnungslose sowie die Ökumenische Wohnungslosen-Initiative e.V.
Ja, die empirischen Ergebnisse zeigen oft Divergenzen zwischen dem subjektiven Gesundheitsbewusstsein der Betroffenen und der medizinischen Expertensicht.
Gründe sind unter anderem Scham, schlechte Erfahrungen mit Behörden, fehlende Krankenversicherung oder die Priorisierung der täglichen Überlebenssicherung.
Soziale Ungleichheit führt zu erhöhten Gesundheitsrisiken; Wohnungslosigkeit wird dabei als extreme Dimension gesellschaftlicher Spaltung betrachtet.
Es wird die Notwendigkeit ressortübergreifender Ansätze betont, um die gesundheitliche Versorgung durch präventive und niedrigschwellige Maßnahmen zu optimieren.
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