Bachelorarbeit, 2016
55 Seiten, Note: 3
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Grundlagen
1.3 Ziel der Arbeit
2. Zielsetzung und Prüfungstechnik
2.1 Rechtliche Bestimmungen
2.1.1 Rechtliche Bestimmungen zum Jahresabschluss
2.1.2 Rechtliche Bestimmungen zur Prüfung
2.2 Gesamtziel der Prüfung
2.2.1 Unternehmerische Überwachung
2.2.2 Prüfnormen
2.2.3 Risiken der Prüfung
2.2.4 Prüfung der Wesentlichkeit
2.2.5. Zielsetzung des Prüfers für eine Prüfung
2.3. Prüfungsprozess
2.3.1. Auftragsannahme
2.3.2. Prüfungsplanung
2.3.3. Durchführung
2.3.4. Berichtserstattung
3. Conclusio
Die vorliegende Arbeit untersucht die Interdependenzen zwischen der Zielsetzung und der Vorgehensweise bei der Abschlussprüfung. Ziel ist es zu klären, wie sich kaufmännische, rechtliche und risikoorientierte Aspekte auf die Planung und Durchführung einer Prüfung auswirken, um ein hinreichend sicheres Prüfungsurteil bei gleichzeitig effizienter Ressourcennutzung zu gewährleisten.
2.2.3 Risiken der Prüfung
Die Zielsetzung im bisherigen Teil der Ausarbeitung befasst sich mit den Grundsätzen unternehmerischer Überwachung und den prüfungsspezifischen Normen. Daneben existieren Risiken, die maßgeblichen Einfluss -in zeitlicher und personeller Form - auf den Prüfungsprozess des Abschlussprüfers haben.
Dabei wird von der risikoorientierten Jahresabschlussprüfung gesprochen. In diesem Rahmen wird das Prüfungsrisiko als Wahrscheinlichkeit angesehen, die der Prüfer während des Prozesses der Abschlussprüfung in Kauf zu nehmen hat. Dies geschieht unter der Annahme des Vorhandenseins von wesentlichen falsch vorliegenden Angaben.
Inwieweit solche wesentlichen Angaben falsch sein und dennoch akzeptiert werden können, wird unter diesem und unter Punkt 2.2.4 „Prüfung der Wesentlichkeit“ abgehandelt. Hierbei wird auch auf die Ursache solcher wesentlichen falsch vorliegenden Angaben einzugehen sein.
Die Herleitung der Risiken und die risikoorientierte Anwendung der darauf aufbauenden Grundsätze der Zweckmäßigkeit und Funktionsfähigkeit des risikoorientierten Prüfungsansatzes als Zielsetzung wird nachfolgend zu untersuchen sein.
Dass Risiken bestehen, ist auf die Tatsache zurückzuführen, dass es sich bei den meisten Prüfungen nicht um Einzelfallprüfungen handelt. Bei solchen ist über den Zweck der Prüfung der Schwerpunkt der Prüfung unmittelbar ersichtlich. In den meisten Fällen können diese Prüfungen in ihren notwendigen Abläufen vollständig vorhergesagt werden.
Die korrekte Beurteilung eines Jahresabschlusses ist jedoch weit aus komplizierter. Faktoren wie das Unternehmensumfeld, die Unternehmensstrukturen und die Technologien zur Datenerfassung, die in ihrer Komplexität stetig zunehmen, erschweren eine eindeutige Bestimmung der durchzuführenden Prüfungshandlungen. Gerade die Rationalisierung von Geschäftsprozessen, die den Einsatz verschiedener Informationstechnologien z.B. im Bereich der Erfassung von Buchhaltung fordern, führen zu häufigen systemisch bedingten Fehlern oder auch Täuschungen. Folglich ist Abstand von dem Grundsatz der einzelnen zu prüfenden Objekten zu nehmen, und das Prüfungsobjekt als System zu betrachten. Bei dieser Systemanalyse gilt es dann folgend, unter Abwägung von Risiken im Vorfeld über die Auftragsannahme zu entscheiden.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problemstellung ein, die sich aus der Abhängigkeit der Prüfungsvorgehensweise von der Zielsetzung und den verschiedenen Arten der Prüfung ergibt.
2. Zielsetzung und Prüfungstechnik: Dieses Kapitel analysiert das Rahmenkonzept der Prüfung, welches sich aus rechtlichen Bestimmungen, der unternehmerischen Überwachung, den geltenden Prüfnormen sowie der Analyse von Prüfungsrisiken und Wesentlichkeitsgrenzen zusammensetzt.
3. Conclusio: Die Conclusio fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und betont, dass die Vorgehensweise bei der Prüfung stets der Grobzielsetzung folgt und ein permanenter, sich anpassender Prozess ist.
Abschlussprüfung, Wirtschaftsprüfer, Jahresabschluss, Prüfungstechnik, Prüfungsrisiko, Wesentlichkeit, ISA, Risikoorientierter Prüfungsansatz, Auftragsannahme, Prüfungsplanung, Berichterstattung, IKS, Rechnungslegung, Qualitätssicherung, VFE-Lage.
Die Arbeit befasst sich mit dem Vergleich und der Analyse der Zielsetzungen sowie der Vorgehensweise eines Abschlussprüfers bei der Prüfung von Jahresabschlüssen.
Zentrale Themen sind die rechtlichen Rahmenbedingungen, die unternehmerische Überwachung, die verschiedenen Normenarten für Prüfer, das Risikomanagement im Prüfungsprozess und der Ablauf der Prüfung.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie sich Interdependenzen zwischen der Grobzielsetzung einer Prüfung und der tatsächlichen Vorgehensweise gestalten und welche Faktoren diesen Prozess beeinflussen.
Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung mit der Materie, basierend auf einer fundierten Literaturanalyse nationaler Gesetze (UGB) und internationaler Prüfungsstandards (ISAs).
Der Hauptteil gliedert sich in die Bereiche Rechtliche Bestimmungen, Gesamtziel der Prüfung (inklusive Risikomodellen und Wesentlichkeit) sowie den detaillierten Prüfungsprozess von der Auftragsannahme bis zur Berichterstattung.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Abschlussprüfung, risikoorientierter Prüfungsansatz, Wesentlichkeit, Prüfungsrisiko und internationale Prüfungsstandards definiert.
Das Fraud-Risiko beschreibt vorsätzlich fehlerhafte Handlungen (Betrug) des Mandanten und erfordert spezifische Aufmerksamkeit des Prüfers, da es sich von unbeabsichtigten Fehlern (Error) abgrenzt.
Periodische Prüfungen treten in regelmäßigen Abständen auf (z.B. gesetzliche Pflichtprüfung), während aperiodische Prüfungen nur unregelmäßig und anlassbezogen, etwa bei Umwandlungen oder Kapitalerhöhungen, stattfinden.
Sie dient dazu, die Wahrscheinlichkeit zu minimieren, dass die Summe nicht korrigierter oder unentdeckter kleiner Fehler die Wesentlichkeitsgrenze für den gesamten Abschluss überschreitet, wodurch der Prüfungsaufwand präziser gesteuert wird.
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