Magisterarbeit, 2004
130 Seiten, Note: 1,3
1. VORWORT
2. GESUNDHEIT
2.1. DEFINITION GESUNDHEIT
2.2. ERKLÄRUNGSANSÄTZE ZUM GESUNDHEITSVERSTÄNDNIS
2.2.1. Das Biomedizinische Gesundheitsmodell
2.2.2. Das Gesundheitsmodell Umweltanforderungen
2.2.3. Gesundheit als Prozessgeschehen (WHO-Modell)
2.2.4. Resümee
2.3. DEFINITION KRANKHEIT
2.4. THEMENKATALOG „GESUNDHEIT“
3. WAS IST BGF
4. GESUNDHEITSPOLITISCHE KONZEPTIONEN
4.1. WORLD HEALTH ORGANIZATION
4.2. OTTAWA CHARTA 1986
4.3. BGF ALS GESUNDHEITSPOLITISCHE KONZEPTION
4.3.1. Gesundheitsreformgesetz (GRG)
4.3.2. Beitragsentlastungsgesetz
5. GRÜNDE FÜR BGF
5.1. GESUNDHEITSFÖRDERUNG AUS ARBEITNEHMERSICHT
5.1.1. Arbeit und Individuum
5.1.2. Arbeit und Gesundheit
5.1.3. Belastungs- und Krankheitspanorama
5.2. GESUNDHEITSFÖRDERUNG AUS ARBEITGEBER SICHT
6. KONZEPTE DER GESUNDHEITSFÖRDERUNG
6.1. SALUTOGENESE
6.2. STRESS-COPING-MODELL
6.3. EMPOWERMENT
7. INSTRUMENTE DER GESUNDHEITSFÖRDERUNG
7.1. DATENERHEBUNG UND ANALYSE
7.1.1. Datenerhebung
7.1.2. Datenanalyse
7.2. BETRIEBLICHE GESUNDHEITSBERICHTERSTATTUNG
7.3. ARBEITSKREIS GESUNDHEIT UND GESUNDHEITSZIRKEL
7.3.1. Der Arbeitskreis Gesundheit
7.3.2. Der Gesundheitszirkel
8. QUALITÄTSMANAGEMENT
9. SOZIALE TÄTIGKEITSFELDER IN GESUNDHEITSFÖRDERNDEN BEREICHEN
10. DIE ALLGEMEINE ORTSKRANKENKASSE
10.1. ZIELE DES AOK-SERVICE „GESUNDE UNTERNEHMEN“
10.2. DATENANALYSE DER AOK – GESUNDHEITSKASSE
10.3. STRUKTURWANDEL
10.4. AOK-SERVICE „GESUNDE UNTERNEHMEN“
10.5. DIE KOSTEN
10.6. QUALITÄTSMANAGEMENT UND ERFOLGSKONTROLLE
10.7. PROZESSVERLAUF
11. ABSCHLIEßENDE BEMERKUNGEN
11.1. NACHWORT
11.2. SCHLUSSBETRACHTUNG
Ziel der Arbeit ist es, die Konzepte und Instrumente der betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) zu analysieren, ihre Notwendigkeit in der heutigen Arbeitswelt darzulegen und deren Verbindung zur sozialen Arbeit zu untersuchen, unter besonderer Berücksichtigung der Rolle der AOK.
2.1. Definition Gesundheit
Im allgemeinen Sprachgebrauch verstehen wir unter Gesundheit ein nicht krankhaftes Befinden, Aussehen und Verhalten oder einen der ärztlichen Norm entsprechenden Befund; ähnlich dem medizinischen Gesundheitsverständnis, das mit Gesundheit in der Regel die Abwesenheit von Krankheit gleichsetzt.
Doch die Idealvorstellungen von ’Gesunden‘ über Gesundheit gehen meist weit über das schulmedizinische Verständnis von Gesundheit hinaus, bis hin zu einem Idealbild der ‚Einheit von Körper und Geist‘.
Gesundheit liegt im Interesse jedes Einzelnen, doch wird sie aus für uns oft unverständlichen Gründen dem Einen mehr und dem Anderen weniger zuteil. Jeder von uns hat ein Idealbild von Gesundheit, das meist entstanden ist aus den eigenen Erfahrungen und Wertvorstellungen. Die Idee von Gesundheit ist relativ: Fühlen wir uns gut, erhöhen wir unsere Gesundheitsvorstellungen, oft auch ins Utopische. Leiden wir jedoch an einer Krankheit, geben wir uns mit der Gesundheit als allgemeine Normvorstellung zufrieden. In erster Linie verbinden wir mit Gesundheit ein gutes Lebensgefühl, wobei wir Krankheit oft mit Schwäche, Schmerz und Leiden assoziieren.
Es gibt viele Definitionen, Ansätze und Konzepte in bezug auf Gesundheit und Krankheit, die sich an unterschiedlichen Normen und Werten orientieren. In der Literatur eine exakte Definition zu finden ist nicht möglich, da es keine allgemeingültige Festlegung gibt. Die jeweiligen Determinationen von Gesundheit und Krankheit haben bedeutenden Einfluss auf die angemessenen und notwendigen Mittel zur Wiederherstellung, für den Erhalt und die Förderung von Gesundheit. Zudem entscheiden sie über den individuellen Einfluss und die Eigenverantwortlichkeit der einzelnen Person hinsichtlich der Krankheitsentstehung und deren Heilung. Eine Übereinstimmung besteht jedoch darin, dass mit Gesundheit eine positive und wünschenswerte Bedeutung assoziiert wird.
1. VORWORT: Einleitung in die Bedeutung von Gesundheit am Arbeitsplatz und die Zielsetzung der Arbeit.
2. GESUNDHEIT: Erörterung verschiedener Definitionen und Erklärungsansätze für Gesundheit und Krankheit.
3. WAS IST BGF: Klärung des Begriffs der betrieblichen Gesundheitsförderung und ihrer Ziele.
4. GESUNDHEITSPOLITISCHE KONZEPTIONEN: Überblick über die Rolle der WHO und gesetzliche Grundlagen wie das Gesundheitsreformgesetz.
5. GRÜNDE FÜR BGF: Analyse der Notwendigkeit von BGF aus Arbeitnehmer- und Arbeitgebersicht.
6. KONZEPTE DER GESUNDHEITSFÖRDERUNG: Darstellung wichtiger Konzepte wie Salutogenese, Stress-Coping und Empowerment.
7. INSTRUMENTE DER GESUNDHEITSFÖRDERUNG: Beschreibung der Werkzeuge wie Datenerhebung, Berichterstattung und Gesundheitszirkel.
8. QUALITÄTSMANAGEMENT: Fokus auf die systematische Analyse und Qualitätssicherung von Maßnahmen.
9. SOZIALE TÄTIGKEITSFELDER IN GESUNDHEITSFÖRDERNDEN BEREICHEN: Untersuchung des Potenzials für die soziale Arbeit.
10. DIE ALLGEMEINE ORTSKRANKENKASSE: Praxisbeispiel der AOK mit ihren Serviceangeboten für Unternehmen.
11. ABSCHLIEßENDE BEMERKUNGEN: Reflexion über die Ergebnisse und Schlussbetrachtung zur Relevanz von BGF.
Betriebliche Gesundheitsförderung, Gesundheit, Krankheit, Salutogenese, Empowerment, Stress-Coping, Arbeitswelt, AOK, Gesundheitszirkel, Arbeitskreis Gesundheit, Prävention, Gesundheitsberichterstattung, Sozialarbeit, Qualitätsmanagement, Arbeitsbelastung.
Die Arbeit untersucht die betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) als ganzheitliches Konzept zur Erhaltung und Förderung der Gesundheit am Arbeitsplatz.
Zentrale Themen sind Konzepte zur Gesundheitsförderung, Instrumente der praktischen Umsetzung und die Rolle von Krankenkassen wie der AOK.
Das Ziel ist es, die Notwendigkeit von BGF zu beleuchten und aufzuzeigen, wie soziale Arbeit neue Tätigkeitsfelder in diesem Bereich erschließen kann.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und einer Fallstudie zum AOK-Service „Gesunde Unternehmen“.
Der Hauptteil befasst sich mit theoretischen Gesundheitskonzepten, betrieblichen Instrumenten und einer detaillierten Analyse der AOK-Praxis.
Wichtige Begriffe sind Betriebliche Gesundheitsförderung, Salutogenese, Empowerment, Arbeitsbelastung und Gesundheitsberichterstattung.
Es markiert einen Paradigmenwechsel, indem es nicht nur auf krankmachende Faktoren schaut, sondern auf die Ressourcen, die Menschen gesund erhalten.
Die AOK dient als Praxisbeispiel, da sie als Krankenkasse aktiv Beratungs- und Analysedienstleistungen zur BGF in Unternehmen anbietet.
Während der Arbeitskreis auf einer höheren, planenden Organisationsebene agiert, ist der Gesundheitszirkel auf Abteilungsebene angesiedelt und nutzt das direkte Erfahrungswissen der Mitarbeiter.
Der Sozialpädagoge kann als Moderator von Zirkeln fungieren und als Fachkraft bei der Initiierung und Evaluation gesundheitsförderlicher Prozesse unterstützend wirken.
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